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Große Namen schlagen in Marburg auf

Marburg Open Große Namen schlagen in Marburg auf

Auf der Meldeliste der Marburg Open vom 21. bis 29. Juni stehen Namen, die dem Tennisfan das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen.

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Finale 2013: Der Argentinier Diego-Sebastian Schwartzman (links) gratuliert dem Kasachen Andrey Golubev zum Sieg. Schwartzman ist in Marburg wieder dabei. Privatfoto

Marburg. Mit dabei sind zum Beispiel Davis-Cup Teilnehmer Peter Gojowczyk und der Brasilianer Thomas Bellucci, der bis zu seiner Verletzung im Juni 2013 jahrelang zu den TOP 40 der Welt gehörte und als Sandplatzspezialist ein Niveau nach Marburg bringen würde, das man so noch nicht in der Universitätsstadt gesehen hat.

„Das ist das qualitativ beste Feld, das wir bisher hatten. Es werden noch drei bis sechs Spieler den Sprung nach Wimbledon schaffen über die Qualifikation, gerade Peter Gojowczyk hat in Halle gezeigt, zu was er auf Rasen imstande ist, aber die Fans können sich auf fantastische Matches freuen“, sagt Turniermanger Heiko Hampl.

Bekannte Gesichter wird man sehen, wenn der Argentinier Diego-Sebastian Schwartzman, Nummer 96 im ATP Ranking, versucht seiner Finalteilnahme 2013 den Titel folgen zu lassen, den der ebenfalls startende Jan Hajek schon 2012 holte. Ein Titel, der auch die internationale Hessische Meisterschaft sichert.

Nachwuchshoffnung schlägt auf

Turnierdirektor Peter Zimmermann freut sich besonders auf eine der größten deutschen Nachwuchshoffnungen seit vielen Jahren. Alexander Zverev ist gerade 17 Jahre jung geworden, hat die Junioren-Konkurrenz der Australian Open zu Beginn des Jahres gewonnen und war neun Monate lang die Nummer eins der Junioren-Weltrangliste.

„Wir wünschen uns alle in Deutschland wieder einen Star, und Alexander besitzt womöglich das Potential dafür. Der Weg an die Spitze ist noch lang, aber er hat Talent, Biss und sein Umfeld baut ihn sehr behutsam auf. Ich freue mich sehr, dass er in Marburg aufschlägt, so wie sein Bruder Mischa es auch schon getan hat“, sagt Zimmermann.

Zverev bekam die Wildcard des Veranstalters TV Marburg. Der 18-jährige Nikola Milojevic erhält eine Wildcard des Hessischen Tennis-Verbands und war im Januar vergangenen Jahres der weltbeste Junior. Es wächst also etwas nach, so dass arrivierte Spieler wie Andreas Beck auf starke Gegenwehr stoßen werden, beim Versuch, den Titel des mit 35000 Euro dotierten Turniers zu gewinnen.

Schon in der Qualifikation, die am Samstag startet, werden Spieler mit ATP Ranking um Platz 300 erwartet. Da kein Eintritt erhoben wird am ersten Turniertag, lohnt sich ein Besuch in der Willy-Mock-Straße, zumal auch heimische Spieler antreten werden, wie der Vereinstrainer des TV Marburg, Tadej Turk. Er wird auch eine Wildcard für das Doppel-Hauptfeld erhalten, genauso wie Zverev, der dann mit dem Grünberger Julian Lenz antritt.

Kühnen ist wieder Pate

Lenz befindet sich in Topform als aktuell zweitbester Spieler der amerikanischen Universitäten und ist vor wenigen Tagen zurückgekehrt von seiner Universität Baylor in Waco/Texas.

Bei so viel gutem Sport muss auch das Rahmenprogramm etwas hermachen. Patrik Kühnen ist wieder Pate bei der Charity, deren Erlöse dem Aufbau eines Jugendsportzentrums im TV Marburg und der Kinderklinik zugutekommen. Zauberer Juno wird anwesend sein. Die Coverband Screw Loose rockt konkurrenzlos am Balzer Abend. Den freitäglichen Dichterwettstreit, den man Poetry Slam nennt haben Matthias Wussow vom KFZ und Heiko Hampl aus der Taufe gehoben. Etwas schräg, aber unterhaltend wird die Kapelle Petra daherkommen, die schon bei Joko und Klaas im Circus HalliGalli zu sehen war. So gibt es ein buntes Programm, bei dem die Veranstalter hoffen, für jeden etwas dabei zu haben.

Der Eintritt ist bei allen Veranstaltungen ab 19 Uhr frei. Die Hauptpreise der Tombola sind zwei VIP-Tickets für die French Open 2015 und eine Tennisreise an den Gardasee mit dem TV Marburg vom 4. bis 11. April 2015.

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