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Grätschverbot hat sich bewährt

Marburger Hallenfußball-Stadtmeisterschaft Grätschverbot hat sich bewährt

Die 31. offenen Marburger Hallenfußball-Stadtmeisterschaften gehen in ihre entscheidende Phase. Helmut Inerle, Vorsitzender des ausrichtenden TSV Marbach ist mit dem bisherigen Verlauf zufrieden.

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Festhalten verboten: Brachts Lukas Geil (rechts) und Großseelheims Corbin Bessell an der Bande. Der FV Bracht überraschte und steht in der Zwischenrunde am Samstag.

Quelle: Nadine Weigel

Marburg. „Es läuft gut“, sagt Helmut Inerle zum bisherigen Turnierverlauf, nachdem fünf der sechs Vorrundengruppen abgeschlossen sind. „Stadtmeisterschaften machen sich nicht alleine. Aber wir haben eine gute Unterstützung auch durch den TSV Michelbach, mit dem wir durch eine Kooperation verbunden sind“, unterstreicht der 66-Jährige. Rund 20 Helfer beider Vereine sind an den Spieltagen im Einsatz, sorgen für einen reibungslosen Ablauf. Lediglich die kurzfristige Absage des TSV Wittelsberg über das elektronische Postfach des Hessischen Fußball-Verbandes hat den Ausrichter enttäuscht.

„Hätte man sich rechtzeitig telefonisch bei uns gemeldet, hätten wir auch für Ersatz sorgen können. Waldtal ist mit seiner zweiten Mannschaft ja auch eingesprungen, nachdem Beltershausen abgesagt hatte“, bedauert Inerle.Auch das Wetter spielte bislang noch nicht so richtig mit. Für Inerle ein „Déjà vu“. „Als wir im Jahr der Euro-Umstellung zuletzt die Stadtmeisterschaften ausrichteten, war das Wetter auch nicht optimal“, erinnert sich der Turnier-Organisator.

400 Zuschauer an drei Turniertagen

Angesichts von Eis und Schnee am ersten Wochenende der laufenden Titelkämpfe ist Inerle daher auch mit den bisherigen rund 400 Zuschauern an den drei Turniertagen auch nicht unzufrieden. „Wir hoffen auf den Freitag, wenn zum Abschluss der Vorrunde unter anderem der FSV Schröck, der FV Cölbe und der TSV Michelbach II am Start sind. Außerdem ist das Final-Wochenende erfahrungsgemäß immer gut besucht“, ist Inerle zuversichtlich. Bewährt habe sich, so der 66-Jährige, das Grätschverbot sowie die Vorgabe, dass die Schiedsrichter ein Festhalten an der Bande sofort unterbinden.

„Dadurch ist es bei den Spielen ruhiger geworden. Die Schiedsrichter haben einen guten Job gemacht. Wir haben keine Verletzungen zu beklagen und bislang noch keine Rote Karte im Turnier“, lobt Helmut Inerle Spieler und Referees. Spielerisch dagegen gäbe es durchaus noch „Luft nach oben“, sieht der TSV-Vorsitzende Steigerungspotenzial. Obwohl sich bislang erwartungsgemäß die Favoriten in der Vorrunde durchgesetzt haben, haben Inerle zwei andere Mannschaften bislang am meisten überrascht. „Der FV Bracht hat eine junge, technisch versierte und durchsetzungsfähige Mannschaft mitgebracht. Mein Geheimtipp aber ist der VfL Dreihausen. Mit seiner Dynamik und Offensivstärke kann es das Team noch weit bringen.“ 

  • Zum Abschluss der Vorrunde spielen am Freitag, 2. Januar, ab 19 Uhr in der Großsporthalle der Kaufmännischen Schulen in der Gruppe F der FSV Schröck, der TSV Michelbach II, der FV Cölbe, der FC Waldtal und der TSV Moischt um den Einzug in die Zwischenrunde am Samstag. 3. Januar (11 und 15 Uhr). Die Endrunde beginnt am Sonntag, 4. Januar, um 13 Uhr.

von Frank Steinhoff-Wolfart

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