Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Lokalsport Dragan Sicaja sieht gute Stimmung im Team
Sport Lokalsport Dragan Sicaja sieht gute Stimmung im Team
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:17 14.02.2019
Stadtallendorfs Tomislav Baltic (Mitte) gegen Kaan-Marienborns Arthur Tomas (links) und Tom Zündorf. Quelle: Marcello Di Cicco
Stadtallendorf

Bei den Siegen gegen Verbandsligist Sportfreunde Blau-Gelb Marburg (2:0) sowie die Hessenligisten KSV Hessen Kassel (5:0) und SC Waldgirmes (5:2) „hat man das spielerische Element noch deutlicher gesehen“, stellte TSV-Kapitän Kevin Vidakovics nach dem Remis fest.

Im ersten Abschnitt merkte man den Gastgebern die „anstrengende Trainingswoche“ (Vidakovics) an. Der West-Aufsteiger agierte spritziger nach vorne und giftig in den Zweikämpfen. Viele zwingende Torchancen gab es für Ex-Profi Eike Immel, einen Scout des Restrundenauftaktgegners 1. FC Saarbrücken und die anderen etwa 80 Zuschauer bei teils kräftigen Windböen weder auf der einen noch auf der anderen Seite des Kunstrasens zu sehen.

"Die Mannschaft ist fokussiert"

„Man hat gesehen, dass wir mit der Dreierkette auch gegen einen Regionalligisten bestehen können“, stellte Vidakovics zufrieden fest – genau wie Trainer Dragan Sicaja: „Die Mannschaft ist fokussiert und kann mit diesem System besser umgehen, jeder Spieler kann seine Stärken ausspielen. Vor allem aber haben wir jetzt eine positive Stimmung und Jungs, von denen jeder spielen will.“ Noch nicht spielen konnten Außenverteidiger Ceyhun Dinler (Knie-Operation) sowie die Stürmer Felix Nolte (Meniskus-Operation) und Enis Bunjaki (Knie).

Hatte der Gast vor der Pause noch spielerische Vorteile, lagen diese nach dem Seitenwechsel beim TSV, für den Daniel Vier nach Vorlage von Tomislav Baltic den gehörlosen FC-Keeper Christian Bölker überwand (52.). „Dani ist gut drauf, hält die Bälle – dazu kommt seine Finesse als Brasilianer“, lobte Vidakovics die Offensivqualitäten des Routiniers und sah auch Fortschritte beim Erarbeiten von Torchancen. Über das Gegentor zwei Minuten später durch Elsamed Ramaj ärgerte sich Sicaja, weil seine Schützlinge es nicht schafften, den Ball nach einer Ecke zu klären.

„Um in der Liga eine Chance zu haben, müssen wir eine Einheit sein. Diesen Eindruck haben wir momentan“, blickte Stadtallendorfs Sportlicher Leiter Fejz Hodaj „sehr optimistisch“ auf den Start der Restrunde am 23. Februar. Zuvor steht am kommenden Samstag (16.2., 14 Uhr) das letzte Vorbereitungsspiel gegen Hessenligist SG Barockstadt Fulda-Lehnerz an. Dann will der TSV nach Möglichkeit erstmals auf dem Rasenplatz im Herrenwaldstadion spielen.

von Marcello Di Cicco