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Für die „Söldner“ fällt der Vorhang

Football Für die „Söldner“ fällt der Vorhang

Die „Mercs“ schreiben am Samstag (15 Uhr) das letzte Kapitel einer enttäuschenden Saison 2016.

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Mercenaries-Spieler Philip Prohaska hält das „Ei“ fest in seiner rechten Hand.

Quelle: Archivfoto

Marburg. 13 Spiele haben die „Söldner“ in der German Football League (GFL) hinter sich, das letzte steigt im Georg-Gaßmann-Stadion. Vor heimischer Kulisse gilt es, den dritten Saisonsieg einzufahren und sich gebüh
Für Marburg und München geht es in der GFL-Süd um nichts mehr.

Die Playoff-Plätze sind verteilt, und die Rhein-Neckar Bandits müssen sich als Tabellenschlusslicht der Relegation um den Verbleib in der höchsten Football-Klasse Deutschlands stellen.
Dalwig sieht das eigene Team in der Außenseiterrolle.

„München hat sich vor einigen Wochen nochmal personell verstärkt und einige gute Ergebnisse erzielt“, sagt er und verweist auf den Sieg gegen die drittplatzierten Saarland Hurricanes. Das Hinspiel in der bayerischen Landeshauptstadt gewannen die Hausherren 41:34.

Am Samstag hat die Passing Offense der Marburger die letzte Gelegenheit, um nicht als schlechtester Luftangriff der Saison 2016 in die GFL-Geschichte einzugehen. Um dem zu entgehen, setzt Dalwig auf ein Quarterback-Trio: Running Back Silas Nacita, der etatmäßige Quarterback Holt Claiborne und der U19-Quarterback Dennis Siebert sollen als Spielmacher wirken.

Dezimierte Defensive

Im Hinspiel lief ein Marburger Rumpf-Team auf. Mehrere Leistungsträger standen bei der Niederlage nicht auf dem Feld. Das wird am Samstag nicht anders sein. Da der Spieltermin verlegt wurde, fehlen erneut einige Akteure. Defensive Coordinator Sam Weiss hat gegen die Cowboys nicht alle Pfeile im Köcher. Der Ausfall von Linebacker Andreas Flier und Defensive Lineman Fabrice Bromberg wiegt besonders schwer und schwächt die Rushing Defense immens.

Statistisch rangiert die 
Rushing Offense der Cowboys nach 13 Spielen allerdings weit unten – 4,2 Yards pro Spielzug und die wenigsten Laufversuche in der GFL. Aber das hielt die Münchener nicht davon ab, am vergangenen Spieltag gegen Tabellenschlusslicht Rhein-Neckar Bandits schwindelerregende 289 Yards auf dem Boden zu verbuchen.

Durch die Luft attackieren und so das Risiko eingehen, Interceptions zu werfen, mussten die Münchener nicht. Zudem wurde die Marburger Laufverteidigung auch mit besserer personeller Besetzung in dieser Saison einige Male entblößt.

Zumal auf die Defense der „Söldner“ zum Abschluss nochmal eine Überraschung wartet. Denn Weiss weiß nicht, was seinen Schützlingen am Samstag blüht: „München hat in den vergangenen Partien zwei Quarterbacks eingesetzt, die unterschiedliche Angriffssysteme gebrauchen. Wir müssen uns also auf beide Arten einstellen.“ Der Defensivexperte spricht in hohen Tönen von Jordan Schaefer und Keith Hilson.

von Benjamin Kaiser

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