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Für Lucas Schäfer steht die Rio-Generalprobe an

Rudern Für Lucas Schäfer steht die Rio-Generalprobe an

Das Ticket nach Rio hat er gebucht - jetzt steht für Ruderer Lucas Schäfer der Weltcup in Posen als letzter Härtetest an.

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Lucas Schäfer: Standortbestimmung in Posen.

Quelle: Thorsten Richter

Posen. Acht Boote gehen in der Klasse der Leichtgewichtsvierer von Freitag bis Sonntag ins Rennen. Alle acht Teams gehören auch zum Starterfeld der Olympischen Spiele in Rio. Dazu kommen in Brasilien noch die Übersee-Mannschaften aus Kanada und den USA, die Niederlande, Tschechien sowie Russland, das bis auf die Qualifikation in Luzern alle Regatten in der Olympia-Saison ausgelassen hatte.

„Es ist so etwas wie die Generalprobe“, sagt Lucas Schäfer. Dabei können er und seine Mitstreiter sehen, wo das deutsche Boot im Vergleich mit den Olympia-Favoriten Schweiz, Neuseeland und Kanada steht. Wobei: Beim letzten Rennen vor den Sommerspielen wird sich kein Team in die Karten schauen lassen. „Wir wollen uns weiter verbessern“, sagt der 21-jährige Gisselberger zu den deutschen Plänen beim Weltcup. Die Abläufe sollen weiter gefestigt und einstudiert werden.

Fünfter Platz beim ersten Weltcup in Italien

Internationale Regatten bedeuten für die Leichtgewichte auch immer, „dass wir aufs Gewicht kommen“, sagt Lucas Schäfer. Im Durchschnitt dürfen die vier Teammitglieder beim Wiegen vor den Rennen nur 70 Kilogramm auf die Waage bringen. Beim Training zwischen den Wettkämpfen legen die Ruderer aber immer zu, da geht das Gewicht schon mal auf 71 bis 75 Kilogramm hoch. Bis Posen wird das Quartett zusehen, zusammen die 280 Kilogramm nicht zu überschreiten.

Beim ersten Weltcup der Saison im italienischen Varese hatte das deutsche Team, dem neben Schäfer außerdem Jonathan Koch, Tobias Franzmann und Lars Wichert angehören, beim Sieg der Schweizer den fünften Platz belegt. In Luzern konnte das deutsche Boot nicht beim Weltcup-Rennen starten - schließlich stand am Rotsee die Olympia-Qualifikation an, wo der zweite Platz hinter Russland für das Rio-Ticket reichte. Den parallel ausgetragenen zweiten Weltcup gewann Neuseeland vor der Schweiz.

In Rio dürften diese beiden Nationen nicht zu erreichen sein. Ein Platz im A-Finale der besten Sechs ist das Ziel der Deutschen.

von Holger Schmidt

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