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Frühzeitiger Klassenerhalt ist Kirchhains Ziel

Handball Frühzeitiger Klassenerhalt ist Kirchhains Ziel

An die Härte und das Tempo in der Bezirksoberliga müssen sich die Handballer des TSV Kirchhain schnell gewöhnen. Die Aufstiegseuphorie soll dabei helfen.

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Mit dieser Mannschaft geht Aufsteiger TSV Kirchhain das Abenteuer Bezirksoberliga an: (stehend von links) Trainer Jan Lücker, Jonas Seifart, Jonathan Georg, David Philipp, Kenny Debellemaniere, Mark Hasselbach, Axel Frische, (sitzend von links) Lars Grothe, Rico Funck, Tobi Flauger, Pablo Pfeil, Max Berger und Pascal Oswald. Es fehlen: Ruben Zickert und Jan Gerlach.

Bezirksoberliga Männer: In der Relegation schaffte der TSV Kirchhain in der vergangenen Saison den Aufstieg in die Bezirksoberliga. Am Samstag beginnt für den Aufsteiger die Runde in der neuen Klasse gegen die HSG Grünberg/Mücke.

Der Klassenerhalt ist das erklärte Saisonziel für Kirchhains Trainer Jan Lücker. „Und dieses Ziel wollen wir möglichst frühzeitig erreichen. Wir müssen uns daher die Härte und das Tempo der neuen Klasse rasch aneignen.“ Viel hänge davon, wie die Mannschaft in die Saison reinkommt und ob die Aufstiegseuphorie mitgenommen werden kann. „In den Heimspielen müssen wir noch eine Schippe drauflegen - und auswärts wollen wir nichts abschenken“, sagt Lücker.

Das Auftaktprogramm sieht für Lücker noch „gemächlich“ aus. So gehören die Grünberger - in der vergangenen Runde Tabellenzehnter - für Lücker zu den Kandidaten, gegen die er gerne alle Punkte holen möchte. Insgesamt sei die Klasse „relativ ausgeglichen“: Neben einigen höher eingeschätzten Mannschaften wie etwa Griedel oder Heuchelheim gebe es ein „breites Mittelfeld“.

An Zugängen verzeichnet Kirchhain David Philipp und Mark Hasselbach aus Neustadt, den Dilltaler Ruben Zickert, Rico Funck (Hüttenberg II) sowie Jan Gerlach (Bad Wildungen).

Verlassen haben den Verein hingegen die Syring-Büder Chris und Alex (Vollnkirchen), Phil (Auslandsaufenthalt) und Nils Neugebauer (Kleenheim) sowie Leonhard Vogelsang (Auslandsaufenthalt). „Sie waren teils feste Größen, deren Führungsrollen nun mehrere Spieler übernehmen müssen“, erläutert Lücker.

Die Vorbereitung auf die Saison sei von der Beteiligung „durchwachsen bis schwach“ gewesen. In der ersten Phase durchwachsen, in der zweiten sei aus Urlaubs- und Studiumsgründen die Beteiligung schlechter geworden. „Die Spieler, die da waren, haben sich in der Regel weiterentwickelt“, sagt Lücker. So sei auch in den Testspielen häufig eine gute Deckung zu sehen gewesen: „Testspiele sind aber nicht die Liga-Realität. Dort wollen wir schnell Punkte sammeln und dann von Spiel zu Spiel schauen, was geht.“

Bezirksliga A Männer: Die erste Männermannschaft der HSG Marburg/Cappel stieg in der vergangenen Saison als Dritter der Bezirksliga B in die A-Klasse auf. Und die Herausforderungen der neuen Liga geht die Spielgemeinschaft durchaus ambitioniert und selbstbewusst an. „Wir wollen uns selbstverständlich erst einmal in der Klasse etablieren“, sagt HSG-Coach Bernd Portjanow. „Ich erwarte, dass wir mit dem Abstieg nichts zu tun haben werden und durchaus um Platz fünf mitspielen können.Wenn wir unsere Defensive weiter stabilisieren.“ Seine Zuversicht schöpft Portjanow aus Größe und Qualität seines Kaders. „Wir haben eine super Mannschaft, der Kader ist gut und wird noch stärker.“ Die gute Frühform bewies die HSG Marburg/Cappel mit dem Gewinn der inoffiziellen „Kreismeisterschaft“ Anfang September.

Zudem hat Portjanow bereits einige Mannschaften der Liga beobachtet: „Die Liga ist sehr ausgeglichen, die stärkeren Mannschaften sind raus.“ Er gehe die Saison gelassen an: „Wir brauchen uns vor niemanden zu verstecken und werden sicher noch einige ärgern.“

von Michael Seehusen

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