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Fans erwartet illustres Teilnehmerfeld

Tennis, Marburg Open Fans erwartet illustres Teilnehmerfeld

Vom 25. Juni bis 2. Juli finden die Marburg Open statt. Die Anlage des TV Marburg wird einmal mehr Ort des Geschehens sein. Turnierdirektor Heiko Hampl kündigt das beste Feld seit Turnierbeginn an.

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Heiko Hampl, Vorsitzender des TV Marburg und Turnierdirektor der Marburg Open zeigt die vorläufige Meldeliste der Marburg Open.

Quelle: Tobias Hirsch

Marburg. Das ATP-Challenger-Turnier in Marburg hat sich inzwischen nicht nur zur festen Größe im internationalen Tenniskalender gemausert, sondern darüber hinaus zunehmend an Ansehen und Attraktivität gewonnen. Das Preisgeld kann sich längst nicht mit dem der großen Turniere messen lassen, wenngleich die Summe von 42500 Euro nicht gerade ein Pappenstiel ist.

Der Sieger nimmt 6150 Euro mit nach Hause sowie - und das macht die Marburg Open umso interessanter - auch 90 Weltranglistenpunkte. Dafür müsste man beim Rasenplatzturnier in Wimbledon schon die dritte Runder erreichen.

Der unterlegene Finalist bekommt 3600 Euro und 55 Punkte, die weiteren Halbfinalisten je 2130 Euro und 33 Punkte. Darüber hinaus werden die Teilnehmer kostenlos untergebracht und verpflegt.

Wer also in den Tennis-Charts einen ordentlichen Sprung nach oben machen will, dem sei das Turnier in der Universitätsstadt angeraten.

„Das Teilnehmerfeld ist diesmal von besonderer Klasse, selbst wenn sich noch ein paar Spieler für Wimbledon qualifizieren sollten“, sagt Turnierdirektor Heiko Hampl. Der in der Weltrangliste am schlechtesten platzierte Athlet liegt auf Platz 174. Am weitesten vorn ist der Georgier Nikoloz Basilashvili. Er ist auf Rang 101 geführt und gehört zu den 22 bereits direkt gelisteten Spielern des Hauptfeldes. Hinzu kommen vier Wildcard-Besitzer, die vier Besten der Qualifikationsrunde sowie zwei Plätze für besondere Ausnahmen.

Eine der Wildcards könnte an den Deutschen Dustin Brown gehen, der in Marburg kein Unbekannter ist. „Dustin wäre für unser Turnier ein Sahnehäubchen“, sagt Hampl. Allerdings will der Mann mit der spektakulären Rasta-Mähne nur nach Marburg kommen, wenn er sich nicht für Wimbledon qualifiziert. Andernfalls ginge diese Wildcard an den Münchner Jeremy Jahn, der dann erstmals mit einer solchen in einem Challenger-Turnier bedacht würde.

Seine sechste Wildcard für die Marburg Open bekommt Julian Lenz aus Grünberg, der sich nach abgeschlossenem Studium in den USA nun seiner Profikarriere widmet.

Der in Marburg topgesetzte Georgier Basilashvili hat zuletzt auf sich aufmerksam gemacht mit dem Sieg im Challenger-Turnier in Heilbronn. Auch der Slowake Andrej Martin, 124. der Weltrangliste, ließ aufhorchen, als er bei den French Open in die Runde der besten 32 vordrang.

Mit von der Partie ist der talentierte belgische Sandplatzspieler Steve Darcis (145.) , der in Paris erst gegen den späteren Gewinner Novak Djokovic mit 5:7. 3:6 und 4:6 den Kürzeren zog.

Hampl kündigt zudem in Andrey Rublev und Daniil Medvedev zwei russische Hitzköpfe an, die mit unorthodoxem Spiel aufwarten und zuweilen über die Stränge schlagen, weil sie ihren Nerven nicht im Griff haben. Ein illustres Feld also, auf das sich die Tennisfans der Region freuen dürfen.

Oberschiedsrichter ist erneut Hans-Jürgen Ochs. Gesucht werden noch Linienrichter ab 14 Jahren. Sie können sich melden unter E-Mail: hampl@sportsbruder.de. Im Einsatz sind während der Turniertage 35 Linienrichter und 45 Ballkinder.

von Bodo Ganswindt

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