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Faire Spiele auf gutem Niveau

Hallenfußball Faire Spiele auf gutem Niveau

Am Samstag wird das Turnier um die Marburger Stadtmeisterschaft in der Halle der Kaufmännischen Schulen mit der Zwischenrunde fortgesetzt. Am Sonntag beginnt die Endrunde um 13 Uhr.

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Vor gut gefüllten Rängen fanden die bisherigen Spiele der Marburger Hallenstadtmeisterschaft statt. Das Turnier wird am Samstag fortgesetzt und am Sonntag beendet.

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. „Wir haben bisher eine fair geführte Stadtmeisterschaft erlebt, die den Zuschauern etliche spannende Spiele bot, aber auch einige, in denen die Rollen frühzeitig verteilt waren“, sagt Jan-Peter Troeltsch, der Sportlicher Leiter und 2.Vorsitzende des Veranstalters Sportfreunde Blau-Gelb Marburg. Bisher seien 90 Spiele absolviert worden. Die Schiedsrichter haben nur eine Rote Karte gezückt. „Die Zwischenbilanz ist durchaus erfreulich, alles blieb im Rahmen“, betont ­Troeltsch, der den Unparteiischen ein Kompliment ausspricht: „Sie haben umsichtig gepfiffen und Fingerspitzengefühl bewiesen.“ Das sei auch weiterhin gefordert, weil davon auszugehen ist, dass die Partien in der Zwischen- und Endrunde möglicherweise etwas rauer geführt werden.

Die Zahl der schwerwiegenden Verletzungen beschränkten sich bislang auf einen Achillessehnenriss ohne Fremdeinwirkung und eine Fußblessur nach dem Überspringen einer Bande.

Durchaus zufrieden äußert sich Troeltsch auch über den Zuspruch der Besucher aus der Stadt und der Region. „Wir verzeichneten bisher im Durchschnitt etwa 250 Zuschauer. Die meisten von ihnen kamen zu den Spielen der Gruppen B, C und E.“ Auch für die Partien am Samstag und Sonntag rechnen die Veranstalter mit guten Besucherzahlen. „Wir erweitern dafür noch einmal unser ohnehin attraktives Catering-Angebot, etwa um das beste Chili zwischen Frankfurt und Hamburg sowie die Rostbratwurst und leckere Crêpes - die Küche zu Hause kann also kalt bleiben“, betont Troeltsch.

Egon Vaupel: „Ich bin stolz auf den Verein.“

Stets mit von der Partie ist auch Fußball-Abteilungsleiter Egon Vaupel, der in jeder Hinsicht helfend eingreift, sofern es erforderlich ist. „Ich bin ja noch ein Frischling im Verein und war zunächst ein wenig skeptisch, ob wir das alles so hinkriegen werden, zumal bei einem solchen Turnier viel Manpower benötigt wird“, sagt Vaupel. Aber er habe feststellen dürfen, dass seine Bedenken unbegründet waren. „Ich bin stolz auf den Verein, dessen Mitglieder die unterschiedlichen Aufgaben prächtig gestemmt haben. Wenn sich etwa ein Arzt nicht zu schade ist, an einen Verkaufsstand zu stellen, dann zeigt mir das, wie es um den Verein steht.“ Da freue es ihn natürlich auch, dass zwei Teams der SF BG Marburg noch immer im Rennen seien.

„Schiedsrichter und Spieler sind in gegenseitigem Respekt miteinander umgegangen, das verdient ein großes Lob“, sagt Vaupel, der für das Wochenende nicht nur viele Zuschauer, sonder auch noch einige fußballerische Leckerbissen erwartet.

von Bodo Ganswindt

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