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FVB-Trainer erwartet eine Trotzreaktion

Fußball-Verbandsliga FVB-Trainer erwartet eine Trotzreaktion

Die Luft wird dünner, der Druck immer größer und die Spiele werden weniger. Der Abstiegskampf in der Verbandsliga Mitte spitzt sich immer mehr zu. Und mittendrin im Abstiegsstrudel steckt auch der FV Breidenbach.

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Thomas Wellner spielt mit dem FV Breidenbach gegen Braunfels. Foto: Benedikt Bernshausen

Quelle: Benedikt Bernshausen

Breidenbach. Nach nur drei von zwölf möglichen Zählern aus den vier vorausgegangenen Restrundenbegegnungen stehen die Hinterländer am Freitagabend auf dem Kunstrasenplatz im Gunterstal unter Zugzwang. Zum zweiten Mittelhessen-Derby in Folge gastiert um 19.30 Uhr mit dem FSV Braunfels (36 Punkte) der Liga-Zehnte im Perftal.

Nach der „Last-Minute“-Niederlage beim Liga-Besten TSV Steinbach schwankte die Gefühlslage der Breidenbacher zwischen tiefem Frust und Trotz. Positiv ist: Nach dem derzeitigen Stand in der Hessenliga (nur der FC Ederbergland steht auf einem Abstiegsplatz) steigen aus der Verbandsliga Mitte drei Teams in die jeweiligen Gruppenligen ab.

„Das Spiel in Steinbach war richtig gut, das, was wir abgeliefert haben, und so, wie wir uns verhalten haben. Gegen eine überragende Mannschaft, die individuell eine Wahnsinns- Qualität hat“, blickte FVB-Spielertrainer Steffen Schmitt auf die mehr als unglückliche 2:3-Niederlage beim Hessenliga-Anwärter zurück. „Ich glaube nicht, dass uns diese Niederlage umwirft. Mit ein bisschen Wut im Bauch wollen und müssen wir da unten rauskommen.“

Und der Ex-Profi folgert: „Egal gegen wen wir spielen, wir müssen punkten. Der FSV Braunfels ist eine unangenehme Mannschaft, die in der Lage ist, aus dem Nichts heraus ein Tor zu machen. Das Team hat eine sehr gute Grunddefensive, ist konterstark und bei Standards gefährlich. Braunfels wird gerne unterschätzt. Und wenn es unterschätzt wird, schlägt es eiskalt zu. Wir werden das nicht tun“, verspricht Schmitt, der dem Kader vertraut, der Steinbach einen großen Kampf geliefert hatte. Mit einem „Dreier“ würden die Gastgeber den Abstand zum kommenden Gegner auf vier Zähler verkürzen. Auch für die „Blauen“ gilt: „Die Hoffnung stirbt zuletzt.“

von Herbert Lenz

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