Volltextsuche über das Angebot:

21 ° / 13 ° Regenschauer

Navigation:
FSV will Schlappe vergessen machen

Fußball, Verbandsliga Mitte FSV will Schlappe vergessen machen

Der bislang hinter den Erwartungen zurückgebliebene FC Eddersheim möchte in Schröck die Trendwende einleiten.

Voriger Artikel
Sicaja muss die Abwehr umstellen
Nächster Artikel
Selzer-Elf kann nächsten Schritt machen

Der Schröcker Julian Kraus (rechts) kommt im Zweikampf gegen Niedernhausens Julian Linke zu spät.Foto: Andreas Schmidt

Quelle: Andreas Schmidt

Schröck. „Wir sind einfach nicht gut gewesen“, zieht FSV-Trainer Markus Kubonik als Fazit aus der 0:2-Niederlage beim VfB Unterliederbach. „Wir haben läuferisch und auch im Zweikampfverhalten nicht überzeugt.“ Dennoch sieht Kubonik das ganze als Lerneffekt. „Jeder Spieler hat selbst gesehen, dass man mit so einer Leistung in der Verbandsliga große Probleme bekommt“, sagt der 36-Jährige.

Am Sonntag (15 Uhr) soll gegen den FC Eddersheim eine Steigerung her. „Wir wollen die kleine Schwäche schnell wieder vergessen machen“, verspricht der FSV-Coach, der zu Bedenken gibt, dass nach dem kurzfristigen Abgang von Brian Davis und der Verletzung von Matthias Pape (Bänderdehnung) in Unterliederbach kein reiner Stürmer mehr zur Verfügung stand. „Das hat dann nicht ausgereicht.“

Hinter einem Einsatz von Pape steht auch am Sonntag noch ein Fragezeichen. Ebenso bei Steffen Rechner, der wie Mehmet Kocak aus dem Urlaub zurückgekehrt ist, nach seinem Muskelfaserriss aber seit vier Wochen nicht mehr trainiert hat. Ebenfalls fehlen wird Malte Brass, der sich seinerseits in die Ferien verabschiedet hat.

Mit dem FC Eddersheim kommt aber auch keine Laufkundschaft an den Elisabethbrunnen. Der vor zwei Jahren aus der Hessenliga abgestiegene Vorjahres-Fünfte hat in dieser Saison allerdings noch nicht richtig überzeugen können. „Die Punkteausbeute ist mehr als bescheiden“, weiß auch FC-Trainer Andreas Schreier. Mit vier Zählern aus den ersten vier Spielen liegt Eddersheim gar einen Platz hinter dem Aufsteiger FSV auf dem 15. Rang.

Trotzdem bleibt Schreier, der erst vor der Saison das Ruder übernommen hat, gelassen. „Anderes System, anderer Trainer - das dauert seine Zeit, bis das zusammenwächst“, sagt er. „Es ist normal, dass gewisse Dinge noch nicht ineinander greifen.“ Mit vier Urlaubern und vier Verletzten in den vergangenen beiden Spielen sei dies aber auch nicht verwunderlich.

„Gleichwohl wissen wir aber unsere Situation einzuschätzen. Wir sind jetzt schon ein bisschen ins Hintertreffen geraten und müssen langsam anfangen zu punkten“, erklärt Schreier, der die Wende in kleinen Schritten angehen möchte. „Vom Anpfiff an haben beide Teams einen Punkt und den wollen wir auch mitnehmen“, sagt er.

Dass dies in Schröck nicht unbedingt leicht fällt, ist dem ehemaligen Trainer von Germania Schwanheim durchaus bewusst. „Als Aufsteiger muss man sehen, dass man seine Punkte in den Heimspielen holt“, weiß Schreier, der den FSV „nur schwer einschätzen kann.“ Er erwartet aber, dass „sie tiefstehen werden und ihnen ihr kleiner Kunstrasen entgegenkommen wird.“

Neben den angeschlagenen Christian Matheisen, Tobias Werther und Paul Hommel hat sich zudem Turgay Akbulut mit einem grippalen Infekt abgemeldet. Ob der Mittelfeldspieler, der bislang zusammen mit Stürmer Ivan Rebic mit jeweils drei Treffern der beste Torschütze für den FC in dieser Saison ist, in Schröck spielen kann, ist noch nicht klar.

Doch ganz egal mit welcher Besetzung die Gäste aus dem Main-Taunus-Kreis an den Elisabethbrunnen anreisen werden, FSV-Coach Kubonik attestiert ihnen große individuelle Klasse: „Sie haben das Potenzial, unter den ersten fünf zu stehen. Dafür müssen sie aber auch langsam punkten.“

von Tobias Kunz

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Lokalsport
../dpa-ServiceLine-images/large/urn-newsml-dpa-com-20090101-170707-99-155169_large_4_3.jpg
Fotostrecke: Wie werde ich Sounddesigner/in?