Volltextsuche über das Angebot:

28 ° / 17 ° Regenschauer

Navigation:
FSV Schröck hat nichts zu verlieren

Fußball-Verbandsliga FSV Schröck hat nichts zu verlieren

Schröck steht vor einer hohen Hürde: Der FC Ederbergland, der auf bestem Weg zurück in die Hessenliga ist, gastiert am Samstag beim FSV.

Trifft mit dem FSV Schröck morgen auf Aufstiegsanwärter FC Ederbergland: Lukas Greb.

Quelle: Michael Hoffsteter

Schröck. Stephan Banf, Co-Trainer des FSV Schröck, bezeichnet den FC Ederbergland als „Riesenhausnummer“. Mit der Mannschaft von Trainer Vladimir Kovacevic empfängt der FSV am Samstag (15.30 Uhr) die Mannschaft der Stunde in der Verbandsliga Mitte. Mit 25 von 27 möglichen Punkten nach der Winterpause und der besten Offensive und zweitbesten Defensive schickt sich der Hessenliga-Absteiger an, den direkten Wiederaufstieg perfekt zu machen.

Bei einem Punkt Rückstand und einem Spiel weniger gegenüber Spitzenreiter Viktoria Kelsterbach hat es die Kovacevic-Elf mittlerweile sogar in der eigenen Hand. „Insbesondere aufgrund der letzten Ergebnisse schätze ich sie noch einen Ticken besser ein“, sagt Banf. Dennoch will er das Heimspiel gegen Kelsterbach als Maßstab für die kommende Begegnung nehmen. Dort führte der FSV lange Zeit mit 1:0 und musste erst in der letzten Minute der Nachspielzeit den Ausgleich hinnehmen.

Viel Ballbesitz, wenig Ertrag

„Wir hoffen, dass es uns gelingt, eine ähnliche Leistung abzurufen“, sagt Banf, der sich sicher ist, dass „wir Paroli bieten werden“. Die Mannschaft von Trainer Markus Kubonik, die sich bereits mit dem Abstieg abgefunden hat, habe gegen die favorisierten Ederbergländer nichts zu verlieren. „Wir werden versuchen, aus unseren Möglichkeiten das Beste zu machen“, verspricht Banf.

Dass der FSV durchaus auch gegen bessere Teams mithalten kann, hat er nicht zuletzt gegen Kelsterbach bewiesen. „Wenn man allein den Ballbesitz betrachtet, wären wir über die Saison gesehen bestimmt auf dem sechsten bis achten Platz“, rechnet Banf vor, stellt aber ebenfalls klar: „Am Ende zählen aber nur die Tore. Summa summarum machen wir die Dinger nicht.“ Und so käme auch ein Punktgewinn gegen Ederbergland einem kleinen Wunder gleich.

von Tobias Kunz

../dpa-ServiceLine-images/large/urn-newsml-dpa-com-20090101-170707-99-155169_large_4_3.jpg
Fotostrecke: Wie werde ich Sounddesigner/in?