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Eschwege eine Nummer zu groß für Mengsberg

Fußball-Verbandsliga Nord Eschwege eine Nummer zu groß für Mengsberg

Gegen den SV Eschwege gab es für den TSV Mengsberg nichts zu holen. Im Gegenteil: Mit dem 0:4 (0:3) war das Team um Trainer Mario Selzer gut bedient.

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Mengsbergs Sibahn Yousef (vorne, hier gegen Rothwestens Daniel Saber) kam gegen Eschwege nach 23 Minuten für den verletzten Fabian Hett ins Spiel.

Quelle: Archivfoto

Eschwege. „Alles in allem war es für Eschwege ein hochverdienter Sieg, der sogar noch höher hätte ausfallen können“, erkannte Mengsbergs Vorstandsmitglied Hans-Gerhard Kubitschko nach der siebten Saisonniederlage an. „Die Platzherren waren wacher, schneller und sicherer am Ball“, sagte Kubitschko, der feststellte, dass es den Gastgebern zudem besser gelang, die Breite des Platzes auszunutzen und die Bälle in den Rücken der TSV-Abwehr zu spielen.

In der elften Minute besaßen die Gäste nach einem Querschläger von SV-Keeper Lukas Krengel zwar die Topchance zur Führung. Dennis Dorfschäfers 25-Meter-Heber flog aber über den Kasten. „Die Führung wäre paradox gewesen“, sagte Kubitschko, der allein im ersten Abschnitt 14 Tormöglichkeiten für Eschwege zählte.

Bechtel verhindert früheren Rückstand

„Tobi Bechtel hat drei-, viermal gut gehalten“, durften sich die Engelhainer laut Kubitschko unter anderem bei ihrem Keeper bedanken. Erst in der 30. Minute ging die Spielvereinigung in Führung gegen den TSV, bei dem kurzfristig der erkrankte Lukas Berneburg sowie der privat verhinderte Andrzej Fydrych ausgefallen war und bei dem zu allem Überfluss Fabian Hett bereits nach 23. Minuten wegen Kniebeschwerden vom Platz musste. Für ihn kam Youngster Sibahn Yousef ins Spiel.

Statistik

SV Eschwege - TSV Mengsberg 4:0 (3:0)

Tore: 1:0 Mathias Tadeis Gambetta (30.), 2:0 Eser Kazak (36.), 3:0 Patryk Nouri (45. + 1), 4:0 Jan Kaufmann (59.). Eschwege: Krengel - Gogol, Vidal Gadea, Gadea Baringo, Huhn (75. Stach) - Jung (67. Hanna), Sanchez Gorris (46. Schwindt), Tadeis Gambetta - Nouri - Kaufmann, Kazak. Mengsberg: Bechtel - Dingel, Hesse, Krähling, Fischer - Quehl (46. Schuchardt), Hett (23. Yousef), Wesner - Dorfschäfer, Reitz - Gies (65. Yurt). Schiedsrichter: Maximilian Rüger (Petersberg). Zuschauer: 100. Gelbe Karten: Vidal Gadea, Gadea ­Baringo, Stach, Hanna / Gies, Yousef.

Bis zur Pause erhöhte die Heimelf, die es im zweiten Durchgang lockerer angehen ließ, auf 3:0, dem nach Kubitschkos Ansicht allerdings eine Abseitsstellung vorausging.

„Hatten keinen richtigen Zugriff auf den Gegner“

Beim Treffer zum 4:0 habe es vom Vorlagengeber „ein klares Foul“ an Maximilian Krähling gegeben. „Sonst hat der Schiedsrichter hervorragend gepfiffen“, lobte das TSV-Vorstandsmitglied, das feststellte: „Wir hatten keinen richtigen Zugriff auf den Gegner. Darüber hinaus haben zwei, drei Spieler einen rabenschwarzen Tag erwischt.“

von Marcello Di Cicco

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