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Ergebnis soll für Dolphins wieder erstrangig sein

Basketball-Bundesliga Ergebnis soll für Dolphins wieder erstrangig sein

Gegen Rotenburg gab es für den BC Pharmaserv Marburg die erste Niederlage. Wie gut die Mannschaft den Rückschlag weggesteckt hat, wird sich Samstag (19 Uhr) bei NB Oberhausen zeigen.

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Patricia Benet (links) zieht gegen Rotenburg zum Korb. In Oberhausen wird es auch auf Marburgs spanische Defensiv-Spezialistin ankommen. Foto: Miriam Prüßner

Quelle: Miriam Pruessner

Marburg. Die Erleichterung ist groß im Lager der Blue Dolphins. Was nach Niederlagen ja eigentlich nicht der Normalfall ist. Doch das 65:69 gegen die Avides Hurricanes aus Rotenburg am vergangenen Sonntag wurde überschattet von der Verletzung Stephanie Lees. „Das hat mich schon geschockt, das Ergebnis war zweitrangig“, sagt BC-Trainer Patrick Unger deshalb rückblickend. Viel wichtiger für ihn: Im Knie seiner Centerspielerin ist nichts kaputt oder gerissen. „Es sieht gar nicht so schlecht aus“, sagt Unger zu den Einsatzchancen von Lee in Oberhausen. „Wir werden aber keine übereilte Entscheidung treffen und kein Risiko eingehen.“

Ob mit oder ohne Lee - das Ergebnis soll am Samstag wieder erstrangig sein. „Es ist ein wichtiges Spiel für beide Mannschaften“, meint Unger. Die sieglosen Oberhausenerinnen schätzt der Coach stärker ein, als es die bisherigen Ergebnisse aussagen. „Es ist eine gute, aggressive Mannschaft“, hat Unger festgestellt. „Und man hat ja gesehen, was passiert, wenn man gegen uns aggressiv verteidigt.“ Die Reaktion seines Teams in Durchgang zwei - gerade in Anbetracht des Lee-Schocks - habe ihm aber gefallen, zumindest phasenweise. „Wenn man den Gegner bei 69 Punkten hält, kann man auch schon mal gewinnen.“

In Oberhausen strebt Unger eine ähnliche Leistung an, 65 gegnerische Punkte sind die Marke, an der sich seine Schützlinge messen lassen müssen. Aufpassen müssen die Dolphins vor allem auf die ausländischen Spielerinnen. Centerspielerin Amber Thompson (19,3 Punkte pro Spiel) und Shooting Guard Jylisa Williams (16,3) sind die Top­scorerinnen, beide sind ebenso reboundstark wie die große Flügelspielerin Melissa Williams. Von außen sind die Lettin Ance Aizsila sowie Jenny Menz und die Ex-Marburgerin Aline Stiller (10,0 Punkte pro Spiel) gefährlich.

Von Stillers Entwicklung ist Unger „auf keinen Fall überrascht“. Das Talent sei auch in ihrer BC-Zeit zu erkennen gewesen, allerdings hätten ihr oft Knieprobleme zu schaffen gemacht. „In Oberhausen muss sie sich jetzt zeigen und kann sich nicht verstecken.“

Für ein erfolgreiches Abschneiden wird es laut Unger ankommen, wie sich „alle großen Spielerinnen gegen Thompson schlagen“, also möglicherweise Stephanie Lee, ganz sicher Svenja Greunke. Zudem müssten Patricia Benet und Julia Gaudermann gegen die Aufbauspielerinnen gut verteidigen, wobei NB Oberhausen am Dienstag den Vertrag mit der Französin Mélissa Diawakana aufgelöst hat.

Das Zweitrunden-Pokalspiel des BC Pharmaserv Marburg beim Nord-Zweitligisten BBZ Opladen findet am Donnerstag, 22. Oktober, ab 20.30 Uhr in der Werner-Heisenberg-Halle in Leverkusen statt. Beide Teams hatten in der ersten Runde ein Freilos. In Diensten des BBZ steht Nicola Happel, die von 2011 bis 2013 das BC-Trikot trug. Bereits vor einem knappen Jahr standen sich beide Mannschaften in der zweiten Pokalrunde gegenüber. Der BC gewann damals mit 61:49.

von Holger Schmidt

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