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„Erdferkel“ schnuppern Erstliga-Luft

Frisbee „Erdferkel“ schnuppern Erstliga-Luft

Bei der Deutschen Hallenmeisterschaft im Ultimate Frisbee in Frankfurt gelang der Open-Mannschaft des VfL Marburg, den „Hässlichen Erdferkeln“, ihr bisher größter Erfolg.

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Die Erdferkel Marburg mit Moritz Neumann (hinten v. li.), Micha Krusemark, Nils Kantert, Frieder Paulus, Steffen Döscher sowie Jan Maurer (vorne v. li.), Moritz Leden, Josh Bechtold, Fabian Demele, Chris Hamann. Nicht auch dem Foto: Fabian Treuherz, Gerd Kusch, Florian Wenner.Privatfoto

Marburg. In der 2. Liga Süd spielten insgesamt elf Mannschaften aus Hessen, Bayern, Baden-Württemberg, Thüringen und Rheinland-Pfalz. Ausgetragen wurden die Begegnungen an zwei Spielwochenenden im Modus „jeder gegen jeden“. Obwohl die Bilanz der Marburger auf einen Durchmarsch schließen lässt, mussten sie die Siege zum Teil hart erarbeiten.

Am ersten Spieltag trafen die „Erdferkel“ gleich auf zwei schwere Gegner, die Münchener „Tiefseetaucher“ (15:13-Sieg) und „Sturm und Drang“, die erste Mannschaft von Eintracht Frankfurt. Insbesondere die Partie gegen Frankfurt blieb bis zur letzten Sekunde spannend, ehe die Spieler um Kapitän Moritz Neumann mit 13:12 als glückliche Sieger vom Platz gingen.

Nach Pflichtsiegen gegen alle Teams der unteren Tabellenhälfte (Heilbronn, Weßling, Jena, Stuttgart, Frankfurt II) wurde es erst in den letzten drei Spielen des zweiten Spielwochenendes wieder knapp. Zunächst besiegten die Marburger die topgesetzten Karlsruher „Gummibärchen“ mit einer engagierte Mannschaftsleistung überraschend deutlich mit 15:10. Doch selbst nach acht Siegen war der Aufstiegsplatz noch nicht sicher. Dieser war dem VfL-Team erst nach dem schweren Spiel gegen den hessischen Rivalen „Ars Ludendi“ Darmstadt (15:11) nicht mehr zu nehmen. Das für ihre eigene Platzierung unbedeutende letzte Spiel war für den Gegner, die „Hechte“ aus Kaiserslautern, das entscheidende Spiel im Kampf um den Aufstieg. Die Erdferkel wollten jedoch ungeschlagen den Titel holen, was nach einem knappen Spiel mit einem 14:12 auch gelang. Einziger Wermutstropfen in dieser Partie war der verletzungsbedingte Ausfall von Fabian Demele.

Ein weiterer Höhepunkt war der Gewinn des begehrten „Spirit-Preises“. Beim Ultimate wird nach jedem Spiel der Gegner bezüglich Fairness, Sportsgeist sowie Regelkenntnissen bewertet. Den ersten Platz in dieser Wertung teilte sich Marburg mit Frankfurt, ein Beleg dafür, dass sportlicher Ehrgeiz und der respektvolle Umgang mit dem Gegner durchaus zu vereinbaren sind.

Die VfL-1860-Frauenmannschaft „Margie“ (Spielgemeinschaft mit Gießen) belegte in der 2. Damenliga Platz sechs von zehn Teams und besiegte dabei unter anderem die Vizemeisterinnen aus Karlsruhe.

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