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Eintracht will mit einem Sieg starten

Fußball-Hessenliga Eintracht will mit einem Sieg starten

Im ersten Spiel nach der Winterpause führt die Reise der Eintracht in den Frankfurter Stadtteil Oberrad, wo laut TSV-Trainer Dragan Sicaja Professionalität gefragt ist.

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Eine Szene aus dem Hinspiel: Eintracht Stadtallendorfs Kapitän Kevin Vidakovics (rechts) behält im Kopfballduell mit Oberrads Aljoscha Atzberger die Oberhand.

Quelle: Nadine Weigel

Stadtallendorf. „Wir haben hart trainiert, und jetzt auch mehr Pfeffer drin“, zeigt sich Stadtallendorfs Coach Dragan Sicaja zufrieden mit der Vorbereitung und erfreut darüber, dass nun mit einem größeren Kader eine „gute Konkurrenz“ im Team herrsche.

„Mehrere Positionen sind jetzt umkämpft. Das war auf einigen Positionen in der Hinrunde nicht der Fall. Außerdem sind wir jetzt in der Konstellation, auch andere Varianten wählen zu können“, sagt der Kroate, der wohl nur auf Stürmer Del-Angelo Williams (Oberschenkel) verzichten muss - Kenan Atas und Neuzugang Erdinc Solak haben wieder trainiert. „Sie haben noch etwas Rückstand, aber die Qualität aufzuholen“, gibt sich der Coach zuversichtlich.

Oberrad ist wenig optimistisch

Weniger Zuversicht herrscht dagegen im Frankfurter Stadtwald: Acht Remis und ein Sieg, den das Team von Trainer Mustafa Fil am 3. Oktober einfuhr (1:0 gegen Buchonia Flieden) stehen beim Schlusslicht zu Buche. „In dieser Saison ist der Unterschied zu anderen Hessenligisten zu krass“, sagt Fil, der darauf hinweist, dass der Verein finanziell keine großen Sprünge machen kann. Hinzu kommt, dass die Spielvereinigung im Winter einige Spieler verlassen haben - darunter in Baris Odabas (Optik Rathenow), Julian Bibleka (TSV Steinbach) und Semih Aydilek (Hanauer SC) „drei Topspieler“ (Fil). Gekommen sind vor allem junge Pers­pektivspieler. „Die werden sich aber zeigen wollen. Deshalb sind solche Gegner immer gefährlich zu spielen“, erwartet Sicaja keinen Spaziergang, denn: „Der Gegner hat nichts zu verlieren. Sollte die Mannschaft absteigen, wird sie sich vernünftig verabschieden wollen. Da ist Professionalität gefragt.“

„Das vergangene Jahr ist super gelaufen. Die Hessenliga hat dem Verein und der Umgebung sehr gut getan“, schreibt auch Fil seine Schützlinge nicht ab - wenngleich er um die Schwere der Aufgabe und die Schwere des Auftakts weiß. „Im Hinspiel war Stadtallendorf beim 5:1 sehr stark, die hätten auch 8:1 gewinnen können. Ich glaube aber, dass es auch um Platz zehn herum stärkere Mannschaften als Stadtallendorf gibt. Wir wollen Schadensbegrenzung betreiben und noch so viele Punkte wie möglich holen“, sagt der SpVgg-Trainer, der wohl alle Spieler an Bord hat.

Mit einem Sieg möchte sich Sicaja mit seinem Team Selbstbewusstsein für die kommenden Aufgaben holen. „Dafür müssen wir aber etwas tun. Die Frankfurter Mannschaften wollen immer Fußball spielen“, erwartet der Eintracht-Übungsleiter keinen leichten Gang.

  • Hessenliga: FC Bayern Alzenau - Rot-Weiß Frankfurt, TSV Lehnerz - Spfr. Seligenstadt, Buchonia Flieden - Borussia Fulda, Vikt. Griesheim - Teut. Watzenborn-Steinberg, Rot-Weiß Hadamar - FSC Lohfelden, 1. FC Eschborn - OSC Vellmar, SpVgg Oberrad - Eintr. Stadtallendorf (alle Sa., 14.30 Uhr), KSV Baunatal - Hessen Dreieich (So., 14.30 Uhr).

von Marcello Di Cicco

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