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Eintracht soll trotz Personalnot "Gas geben"

Fußball-Hessenliga Eintracht soll trotz Personalnot "Gas geben"

Drittbeste Heimelf gegen viertbeste Auswärtsmannschaft der Fußball-Hessenliga heißt es am Gründonnerstag (19 Uhr), wenn Stadtallendorf beim Tabellennachbarn Rot-Weiß Darmstadt antritt.

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Ahmet Marankoz (links) will mit Eintracht Stadtallendorf gegen Rot-Weiß Darmstadt – hier eine Szene aus dem Hinspiel – eine Bauchlandung verhindern. Foto: Nadine Weigel

Quelle: Nadine Weigel

Stadtallendorf. „Gegen Darmstadt waren es immer Spiele auf Augenhöhe. Bei den Standards müssen wir vorsichtig sein, denn Darmstadt hat zwei, drei richtig gute Offensivspieler“, warnt Stadtallendorfs Kapitän Dusan Olujic vor dem Gastspiel in der Heimstättensiedlung insbesondere vor Blerton Muca (18 Tore) und Ali Ibrahimaj (16), die zusammen 34 der 45 Treffer für die Elf von Trainer Stephan Adam erzielt haben.

„Diese Mannschaft lebt von den Spielern, die Qualität haben. Wir müssen gut verteidigen, Torchancen werden wir sicher bekommen. Gegen solche Mannschaften haben wir nie schlecht ausgesehen“, meint Eintracht-Coach Dragan Sicaja, der erneut auf einige Leistungsträger verzichten muss: Marko Zelic (Bandscheibe) ist von seiner Behandlung in Kroatien zurück, brauche aber noch Zeit - genau wie der verletzte Ariel Szymanski (Bänderriss). Valon Ademi und Kevin Vidakovics seien noch angeschlagen. Dennis Lepper wäre nach Ablauf seiner Rotsperre wieder einsatzberechtigt.

„Gegen Wiesbaden sind wir personell an unsere Grenzen gestoßen. Nach vorne hat die Durchschlagskraft gefehlt. Allerdings habe ich momentan keine großen Alternativen. Wir müssen jetzt diese Phase durchstehen, bis diese drei, vier Spieler wieder dabei sind. Aber egal, mit wem wir spielen: Die Mannschaft soll einfach Gas geben“, fordert der TSV-Übungsleiter.

Wie Eintracht-Fußballabteilungsleiter Reiner Bremer auf Anfrage mitteilte, hat Stadtallendorf nicht die Unterlagen zur Lizenzerteilung für die Regionalliga Südwest eingereicht. Nach OP-Informationen ist der Tabellenzweite 1. FC Eschborn damit der einzige Klub, der sich beworben hat und nun zunächst prüfen will, ob der finanzielle Aufwand in der nächsthöheren Spielklasse zu stemmen wäre.

Der FSV Frankfurt II, der noch im Januar Interesse am Aufstieg bekundet hatte (die OP berichtete), hat derweil zurückgerudert. Wie die Bornheimer in einer Pressemeldung mitteilten, wird der Zweitligist von seinem Optionsrecht Gebrauch machen und - wie schon Eintracht Frankfurt - sein U-23-Team zur nächsten Saison aus dem Spielbetrieb zurückziehen. Der FSV Fernwald und Spitzenreiter TGM SV Jügesheim hatten bereits in der vergangenen Woche ihren Rückzug aus der höchsten hessischen Spielklasse zur kommenden Spielzeit angekündigt.

Auch bei Rot-Weiß Darmstadt kamen zuletzt Gerüchte auf, dass die Südhessen in der kommenden Runde zurückziehen. Darmstadts Spielausschuss-Vorsitzender Wolfgang Weber stellt gegenüber der OP klar: „Es gibt noch keinen endgültigen Beschluss. Stand heute bleiben wir zu 90 Prozent in der Hessenliga - sofern wir es sportlich schaffen.“

Hessenliga: FSV Frankfurt II - TGM SV Jügesheim, Rot-Weiß Hadamar - SV Wehen Wiesbaden II, Rot-Weiß Darmstadt - Eintracht Stadtallendorf, FSC Lohfelden - SV Wiesbaden,Kickers Offenbach II - 1. FC Eschborn, FC Ederbergland - OSC Vellmar, Spfr. Seligenstadt - Buchonia Flieden (alle heute, 19 Uhr), TSV Lehn-erz - Vikt. Griesheim (Mo., 15 Uhr).

von Marcello Di Cicco

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