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Eintracht soll ihre Leistung bestätigen

Fußball, Hessenliga Eintracht soll ihre Leistung bestätigen

Nach dem „Dreier“ zum Restrundenauftakt kann die Eintracht mit einem weiteren Sieg gegen das Liga-Schlusslicht seine Stellung in der Spitzengruppe festigen.

Stadtallendorf. Der erfolgreiche Start in die Restrunde ist dem TSV Eintracht Stadtallendorf gelungen. 4:2 hieß es am vergangenen Samstag nach dem Mittelhessen-Derby gegen den FSV Fernwald. Morgen steigt für die Ostkreisler im Herrenwaldstadion das zweite Duell gegen einen Klub aus der Region innerhalb von sieben Tagen. Und geht es nach Eintracht-Coach Dragan Sicaja, sollen seine Schützlinge genau dort weitermachen, wo sie vor sechs Tagen in Steinbach aufgehört haben.

Anfälligkeit bei Standards soll abgestellt werden

„Die erste Viertelstunde gegen Fernwald war nicht in Ordnung. Wenn wir allerdings gegen Ederbergland von Beginn so spielen, wie wir gegen Fernwald die restlichen 70 Minuten gespielt haben, wird jede Mannschaft in der Hessenliga riesige Probleme gegen uns bekommen“, ist sich der TSV-Übungsleiter sicher. „Die Mannschaft hat einen überragenden Charakter“, freut sich Sicaja, dessen Elf zum Rückrundenstart noch vor der Pause einen 0:2-Rückstand ausglich. Doch nicht nur mit gutem kämpferischen und läuferischen Einsatz, sondern auch mit erfrischend mutigem und direktem Angriffsfußball wusste der Tabellensechste vom Herrenwald zu gefallen.

Gleichzeitig wusste Kevin Vidakovics, der erstmals nach seinem Kreuzbandriss vor gut neun Monaten wieder in der Startelf stand, aber auch: „Unser Abwehrverhalten bei Standards muss noch besser werden.“ Denn beide Gegentore gegen Fernwald fielen nach einem ruhenden Ball. „Wir werden das heute im Training noch mal üben. Das waren Konzentrationsprobleme, die nicht passieren sollten“, meint Sicaja, der noch auf den Langzeitverletzten Raul Guzu (Kreuzbandriss) sowie auf den noch in diesem Spiel Rot-gesperrten Kenan Atas verzichten muss. Mittelfeldspieler Valon Ademi plagen zwar noch Adduktorenprobleme. „Wir werden kurzfristig sehen, ob es bei ihm mit einem Einsatz klappt“, hofft der Stadtallendorfer Übungsleiter aber auf den Einsatz des quirligen Flügelspielers.

Ederbergland plant auch für den Fall des Abstiegs

Vor allem personelle Probleme waren es laut Ederberglands Sportlichem Leiter Horst Kziuk, warum der Aufsteiger mit 18 Punkten nach 24 Partien nun die Rote Laterne in der hessischen Beletage hat. So konnte Torjäger Felix Nolte bislang erst zweimal spielen. Angesichts von derzeit sieben Zählern Rückstand zum rettenden Ufern sagt Kziuk: „Wenn wir absteigen sollten, wäre es kein Beinbruch. Wir planen auf jeden Fall zweigleisig.“

FCE-Trainer Christian Hartmann richtet den Blick derweil auf die anstehende Partie: „Stadtallendorf wird loslegen wie die Feuerwehr“, glaubt Hartmann, der Sicaja sehr schätzt. „Wir haben aber keine Angst und wollen Stadtallendorf nicht die Punkte servieren, sondern aggressiv in die Zweikämpfe gehen, Laufbereitschaft zeigen und gut in den Räumen stehen“, sagt der Übungsleiter des Aufsteigers, bei dem aufgrund der Ausfälle von David Koch (Knie-OP) und Fabian Mohr (Hüftverletzung) wohl wieder die Ex-Stadtallendorfer Marco Kovacevic und Anton Jencik die Innenverteidigung bilden werden. Der tschechische Neuzugang Pavel Ricka sei laut Kziuk noch nicht spielberechtigt. Doch was das Personal angeht, drücke ohnehin nicht der Schuh - vielmehr was die 59 Gegentore angeht, die Liga-Negativrekord sind. „Wir wissen, wie wir dem Gegner wehtun können“, sagt Sicaja.

von Marcello Di Cicco

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