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Eintracht profitiert von Wehens Rückzug

Fuball-Hessenliga Eintracht profitiert von Wehens Rückzug

Weil der SV Wehen Wiesbaden seine zweite Mannschaft nach der Saison zurückzieht, wird es einen sportlichen Absteiger weniger aus der Hessenliga geben.

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Der SV Wehen Wiesbaden II (rechts, hier mit Nils Balder) gastiert künftig nicht mehr in Stadtallendorf. Der Drittligist zieht seine U23 im Sommer aus der Hessenliga zurück. Foto: Thorsten Richter

Quelle: Thorsten Richter

Stadtallendorf. In der vergangenen Woche hatte Drittligist SV Wehen Wiesbaden angekündigt, in der kommenden Spielzeit keine U-23-Mannschaft in der Hessenliga mehr stellen zu wollen (die OP berichtete). Wie Klassenleiter Jürgen Radeck auf OP-Nachfrage bestätigte, wird der Rückzug der Drittliga-Reserve Auswirkungen auf die Anzahl der sportlichen Absteiger haben.

„Wir haben ein Umlaufverfahren gestartet mit dem Ergebnis, dass wir den Rückzug des SV Wehen Wiesbaden II wie einen Sonderfall behandeln - genauso wie den Rückzug des FSV Frankfurt II in der vergangenen Saison“, erklärt der Ortenberger. Im Klartext: Am Ende der laufenden Runde wird die Reserve des SVWW, die derzeit den sechsten Rang belegt, ans Tabellenende gesetzt. „Alle anderen Mannschaften rutschen dadurch einen Platz nach oben“, sagt Radeck (siehe nebenstehende Tabelle).

Die Abstiegssituation in Hessens höchster Spielklasse stellt sich nun wie folgt dar: Neben Wehen Wiesbaden II wird es mit sehr großer Wahrscheinlichkeit nur drei sportliche Absteiger geben, da es im KSV Baunatal wohl nur einen hessischen Absteiger aus der Regionalliga Südwest, aber auch einen Aufsteiger aus der Hessenliga in die Regionalliga geben wird. Die ersten fünf der Hessenliga hatten ihre Lizenzierungsunterlagen bei der Regionalliga Südwest GbR in Karlsruhe eingereicht (die OP berichtete).

„Sollte auch der Hessenliga-Zweite über die Aufstiegsrunde den Aufstieg schaffen, würde entsprechend eine weitere Mannschaft aus der Aufstiegsrunde zur Hessenliga aufsteigen“, erläutert der Staffelleiter, dass es in diesem Falle keine weiteren Absteiger aus der Hessenliga geben würde.

FC Ederbergland muss noch zittern

Davon profitiert auch die Stadtallendorfer Eintracht. Die Mannschaft um Trainer Dragan Sicaja ist nach nur einem Punkt aus den vergangenen fünf Partien auf Rang zehn abgerutscht und hat am Wochenende spielfrei. Betrug für die Herrenwälder der Abstand auf einen Abstiegsplatz bisher nur noch fünf Punkte, so sind es vier Spieltage vor Saisonende nun zehn Punkte auf den FC Ederbergland, der - nach derzeitigem Stand - am Rundenende Platz 14 belegen würde. Ab dem 14. Tabellenrang beginnt in der Hessenliga die Abstiegszone.

Wie der TSV Steinbach mitteilte, hat der Spitzenreiter am Montagabend die Bestätigung erhalten, dass die Regionalliga Südwest GbR dem TSV die Lizenz für die Saison 2015/2016 unter Auflagen erteilen wird. Im Gegensatz zu den Mitbewerbern aus der Hessenliga sei die Lizenzerteilung für den TSV nicht an Bedingungen geknüpft.

„Die Auflagen betreffen maßgeblich die Fertigstellung der Bauarbeiten in Haiger, eine Bankgarantie sowie die Meldung von eigenen Jugendmannschaften. Es gibt keinerlei Bedenken, dass wir diese Auflagen nicht erfüllen werden“, so GmbH-Geschäftsführer Matthias Georg. Für die kommende Saison haben sich die Lahn-Dill-Kreisler schon verstärkt. Vom Drittligisten FC Hansa Rostock stößt Julian Jakobs zum TSV Steinbach, bei dem Jakobs einen Dreijahresvertrag unterschrieben hat, der für beide Ligen gilt.

von Marcello Di Cicco

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