Volltextsuche über das Angebot:

24 ° / 17 ° Regenschauer

Navigation:
Eintracht ist zurück in der Erfolgsspur

Fußball-Hessenliga Eintracht ist zurück in der Erfolgsspur

Nach zwei Niederlagen und einem Remis hat die Stadtallendorfer Eintracht gestern mit einem verdienten 3:0 (1:0)-Sieg gegen den SC Viktoria Griesheim ihre Mini-Krise beendet.

Voriger Artikel
„Hier gibt‘s nur hochwertiges Granulat“
Nächster Artikel
Zwischendurch holpert es ein wenig

Stadtallendorfs Abwehrspieler Okay Yildirim (Mitte) behauptet den Ball gegen die Griesheimer Danilo Milosevic (rechts) und Gordon Häder. Stadtallendorf bleibt dem 3:0-Sieg ärgster Verfolger des Tabellenführers Dreieich.

Quelle: Thorsten Richter

Stadtallendorf. Damit verkürzten die Herrenwälder den Rückstand auf Spitzenreiter SC Hessen Dreieich auf fünf Punkte und sind nun als Tabellenzweiter der erste Verfolger der Südhessen. „Am Ende war der Sieg verdient. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass der Gegner oft aufs Tor geschossen hat“, stellte Stadtallendorfs Valon Ademi fest, der den gesperrten Erdinc Solak als „Zehner“ ersetzte.

Dass es seine Elf über die 90 von Schiedsrichter Tobias Vogel (Frankfurt) gut geleiteten Minuten nicht schaffte, zwingende Tormöglichkeiten zu erarbeiten, war es indes, was Gäste-Coach Suat Türker so gar nicht gefiel: „Es ärgert mich sehr, dass meine Offensivspieler schon zum zweiten Mal wenige Ideen hatten und wenig kreiert haben. Sie können eigentlich viel mehr.“

Simeon Schmidt (VfB Marburg, links) gegen Volkan Vural (FSV Fernwald). Foto: Thorsten Richter (thr)

Zur Bildergalerie

Doch viel mehr boten die Südhessen vor einer stattlichen Kulisse von 390 Zuschauern bei bestem Fußballwetter nicht. Mit dem Anpfiff rannten die Gastgeber an gegen den SC, der in einer 5-4-1-Grundformation auflief und bei eigenem Ballbesitz auf eine Dreier-Abwehrkette umschaltete. Mit Diagonalbällen auf den Flügel und Balleroberungen in der gegnerischen Hälfte schaffte es die Heimelf immer wieder, die defensiv starken Südhessen in Bedrängnis zu bringen.

„Der Trainer hat heute die richtige Taktik gewählt, in dem wir etwas defensiver gespielt haben“, befand TSV-Keeper Hrvoje Vincek, der allerdings auch einen nicht unerheblichen Teil zum neunten Sieg beitrug.

Nur fünf Minuten nachdem Laurin Vogt – nach einem Handspiel von Danilo Milosevic – die Eintracht vom Punkt in Führung gebracht hatte (15.), parierte der kroatische Schlussmann den von Adil Kouskous gut platzierten Foulelfmeter, den der fleißige Del-Angelo Williams mit einem Rempler an seinem Gegenspieler bei einem Eckball verursacht hatte. „Der verschossene Elfmeter hat uns runtergezogen. So mussten wir immer dem Rückstand hinterherrennen“, bedauerte Türker.

"Wir hatten immer die Kontrolle über das Spiel"

„Die letzten Male haben wir hinten zu viele Fehler gemacht. Heute waren wir sehr konzentriert. Wir hatten immer die Kontrolle über das Spiel“, lobte Eintracht-Youngster Damijan Heuser, der diesmal als Joker glänzte und – von Williams nach einem Konter mustergültig bedient – mit seinem zweiten Saisontor zum 3:0-Endstand den Deckel auf die Partie drauf machte (74.).

Bis dahin hatten die Platzherren allerdings ein hartes Stück Arbeit zu verrichten. Denn je länger der erste Durchgang dauerte, desto ausgeglichener gestaltete die Viktoria das faire Spiel. Die besseren Chancen vor und nach dem Kabinengang verbuchten aber die TSVler: Williams (26.) und Ademi (36., 83.) fanden aber in SC-Torhüter
René Blessing ihren Meister.

„Heute haben wir uns auf die einfachen Dinge konzentriert, auf die es im Fußball ankommt. Hinten haben wir wenig zugelassen, nach vorne waren wir immer gefährlich“, freute sich Eintracht-Trainer Dragan Sicaja, dass sich auch Spieler aus dem zweiten Glied empfahlen. Allen voran Ufuk Yildirim wusste als Kevin-Vidakovics-Ersatz mit Dominik Völk in der Innenverteidigung zu gefallen.

In Kevin Bartheld leitete der Vertreter des verletzten Daniel Vier das 2:0 ein: Barthelds Eckball bugsierte Williams auf die Torlinie, von wo aus Vogt den Ball in die Maschen stocherte. „Wir haben die Tore immer zu den richtigen Zeitpunkten geschossen“, stellte Ademi fest.

Statistik

Tore: 1:0 Laurin Vogt (15., HEM), 2:0 Vogt (58.), 3:0 Damijan Heuser (74.)

Stadtallendorf: Vincek – Dinler, Völk, U. Yildirim, Gaudermann – Arifi, Bartheld – O. Yildirim (59. Heuser), Ademi (90. Jakovljevic), Vogt – Williams (75. Celik)

Griesheim: Blessing – Header, Windeck, Milosevic, Marbe (59. Davulcu), Vranesevic – Buso, Jung (76. Deusser), Starck, Gürsoy – Kouskous (59. Fai).Schiedsrichter: Tobias Vogel (Frankfurt)

Gelbe Karten: Williams, Arifi, Gaudermann / Milosevic, Starck

Zuschauer: 390

Beste Spieler: U. Yildirim, Williams, Arifi / Blessing. Bes

Vorkommnis: Stadtallendorfs Vincek Stadtallendorf pariert FEM von Kouskous (20.).

von Marcello Di Cicco

Voriger Artikel
Nächster Artikel
../dpa-ServiceLine-images/large/urn-newsml-dpa-com-20090101-170707-99-155169_large_4_3.jpg
Fotostrecke: Wie werde ich Sounddesigner/in?