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Eine beachtliche Halbzeitbilanz

Snooker-Oberliga Eine beachtliche Halbzeitbilanz

Nach dem letzten Spieltag der Hinrunde in der hessischen Snooker-Oberliga stehen die Marburger Snooker Billardfreunde 86 auf dem vierten Platz, nur um ein Frame hinter dem Team Wiesbaden III.

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Marburgs Thorsten Klingelhöfer (rechts) konzentriert sich auf seinen Stoß.

Quelle: Michael Hoffsteter

Marburg. Vor Beginn der Saison wäre dieses Zwischenergebnis im Kreis der Mannschaft als großer Erfolg gewertet worden. Nach den ersten Erfahrungen und einigen knappen Ergebnissen gab es in den Resultaten durchaus Licht und Schatten. Insgesamt darf behauptet werden, dass die Snooker Billardfreunde 86 in der hessischen Snooker-Szene angekommen sind und eine beachtete Rolle spielen.

Der Ehrgeiz ist somit geweckt, am Ende der Rückrunde die Qualifikation zu einer einzügigen Oberligastaffel zu erreichen - so weit die vom Verband geplante Trennung in Oberliga und Verbandsliga realisiert wird. Sollte es dann am Ende zur Einordnung in die Verbandsliga kommen, wird dies Spaß und Ehrgeiz nicht schmälern.

Klingelhöfer hält Punkt fest

Im letzten Spiel der Hinrunde der Snooker-Hessenliga trennten sich die Billardfreunde 86 Marburg von ihren Gästen aus Wiesbaden mit einem leistungsgerechten 3:3. Während Christian Vos seine Mannschaft im ersten Match (2:0 gegen Anton Oberst) in Führung brachte, verlor Thorsten Klingelhöfer recht unglücklich seine erste Partie gegen Oliver Ackermann mit 0:2. Christian Kunhart brachte Marburg mit einem 2:1 gegen den nominell stärksten Wiesbadener, Rouven Czylok, wieder in Front.

In der zweiten Matchhälfte entwickelten sich drei packende Partien. Zunächst konnte Vos gegen Ackermann nach starkem Beginn sein Match nicht durchbringen (1:2), anschließend verlor Kunhart gegen Oberst mit 0:2, durch ein drittes „Miss“ nach einer „Frame-Warnung“, einer speziellen Regel im Snooker, welche zum sofortigen Verlust des Frames führt.

Thorsten Klingelhöfer blieb es vorbehalten, mit einer nervenstarken Leistung den dritten Matchpunkt für Marburg zu holen und damit das Unentschieden zu sichern. Im zweiten Frame bei verbleibenden sechs Kugeln bereits um 21 Punkte zurückliegend, gelang ihm mit der letzten schwarzen Kugel die erforderliche Wertung, um das Match mit 2:0 für sich zu entscheiden. „Diese Auseinandersetzung hätten wir für uns entscheiden können“, sagte Vorsitzender Christian Kunhart, der dennoch mit dem Spiel seines Teams nicht unzufrieden war.Die Rückrunde startet am 4. Dezember in Bad Homburg.

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