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"Eine anstrengende, aber tolle Woche"

32. offene Marburger Hallenfußball-Stadtmeisterschaft "Eine anstrengende, aber tolle Woche"

Viele Tore, faire Spiele, eine hervorragende Kulisse und ein verdienter Sieger: Ausrichter 1. FC Waldtal war mit dem Verlauf der 32. offenenen Marburger Hallen-Stadtmeisterschaften mehr als zufrieden.

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Foto links: Kaum zu halten: Luca Ursprung (rechts, gegen Michelbachs Jens Reinhard) schoss Schröck mit drei Toren beim 4:2-Endspielsieg fast allein zum Titel. Einen schweren Stand hatten die Torhüter wie hier Cölbes Nils Däuwel (Foto rechts). Fotos: Michael Hoffsteter

Quelle: Michael Hoffsteter

Marburg. „Es war eine anstrengende, aber auch eine tolle Woche“, bilanzierte gestern André Dziehel vom Organisationsteam des B-Ligisten die als familienfreundliches Event angelegten Titelkämpfe, zu denen der 1.FC Waldtal insgesamt mehr als 3000 Zuschauer in der Großsporthalle der Kaufmännischen Schulen begrüßte.

„Alles ist super gelaufen. Wir haben nur positive Reaktionen gehört. So eine Veranstaltung ist nicht nur für das Image des Ausrichters wichtig, sondern natürlich auch finanziell“, sagte Dziehel, der sich vor allem vom Zuspruch am Finalwochenende mit mehr als 1500 Besuchern begeistert zeigte: „Am Samstag mussten wir sogar noch einmal Helfer losschicken, die noch einmal Essen einkaufen mussten. Das war phänomenal.“

Auch spielerisch habe das Turnier in der Zwischenrunde am Samstag und der Endrunde am Sonntag noch einmal spürbar zugelegt, nachdem in den Vorrundengruppen in dieser Hinsicht noch deutlich Luft nach oben war.

„Vor allem die höherklassigen Mannschaften wie Bauerbach, Michelbach oder Schröck haben gezeigt, was sie draufhaben. Da waren schon richtig gute Spiele dabei“, unterstrich André Dziehel, der auch mit dem sportlichen Abschneiden des Ausrichters zufrieden war. „Natürlich hat uns unser Kapitän Michael Rübe nach seiner Roten Karte in der Zwischenrunde gefehlt. Aber, dass wir als B-Ligist in die Endrunde gekommen sind, war schon okay.“

Im FSV Schröck habe sich schließlich nach Auffassung Dziehels die beste Mannschaft des Turniers verdientermaßen durchgesetzt. „Was die mit ihren jungen Leuten gespielt haben, war schon spitzenmäßig. Die Schröcker haben mit dieser Mannschaft in Zukunft nicht nur in der Halle, sondern auch auf dem Feld gute Karten, ist sich Dziehel sicher.

Ein Sonderlob gab es auch für die Schiedsrichter. „Die haben ihre Arbeit top gemacht und die Spiele souverän geleitet. Allerdings haben es ihnen die Mannschaften in diesem sehr fairen Turnier auch leicht gemacht“, betont André Dziehel.

„Es hat Spaß gemacht, aber ich bin nun dennoch froh, dass diese Woche vorbei ist“, sagt Dziehel und fügt lachend hinzu: „Ich könnte mir schon vorstellen, dass wir das Turnier alle zwei Jahre ausrichten.“

von Frank Steinhoff-Wolfart

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