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Ein einstelliger Tabellenplatz ist das Ziel

FV Cölbe Ein einstelliger Tabellenplatz ist das Ziel

Der FV Cölbe hat im vergangenen Spieljahr sein selbstgestecktes Saisonziel nicht erreicht. In der kommenden Runde will die Elf wieder zu alter Heimstärke finden.

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Verantwortliche und Neue: Spielausschussvorsitzender Christoph Löchel (stehend, von links), Tobias Kehl, Paul Deason, Lukas Hack, Matthäus Nassauer, Jarik Nickel, Filip Schuller, Daniel Rodenhausen, Henrik Sohn, Co-Trainer Fabian Völker und Spielertrainer Benjamin Hack sowie David Berndt (hockend), Tristan Leukel, Ralf Däuwel, Johannes Weber, Dominik Damm und Felix Thoene.

Quelle: Lothar Reeber

Cölbe. Nach Platz vier ein Jahr zuvor mussten die Cölber zuletzt bis zum Schluss bangen. Dabei wollte Spielertrainer Benjamin Hack mit seiner Mannschaft eigentlich vorne mitmischen. Ein Grund dafür, dass es nicht klappte, war sicherlich die nötige Durchschlagskraft im Angriff. Mit 44 Toren erzielte die Elf nach den beiden Absteigern FV Wallau und SG Eder die wenigsten Treffer der Kreisoberliga. Beste Torschützen in Reihen der Cölber waren Henrik Gleisner und der junge Filip Schuller, die es auf neun Treffer brachten. Gleisner fällt wegen einer Operation an der Kniescheibe allerdings noch bis Oktober aus. Filip Schuller hingegen hat in der kommenden Saison keine Doppelbelastung (Jugend) mehr und kann sich daher voll und ganz auf seine Einsätze in der Seniorenmannschaft konzentrieren.

Neben Schuller rücken weitere Nachwuchskräfte auf. „Durch den Aufstieg der zweiten Mannschaft in die A-Liga kann der Kader für die kommende Saison gar nicht groß genug sein“, meint Hack. Auf der Torhüterposition hat sich der FV mit Tobias Kehl aus Heuchelheim verstärkt. Paul Deason kennt die Kreisoberliga Nord aus seinen Gastspielen in Bauerbach und Stadtallendorf. Ralf Däuwel und Timotheus Janzarik sollen die Offensive verstärken. Lukas Hack (Bruder des Spielertrainers) kann wegen einer Verletzung erst im Oktober wieder an Fußball denken.

Heimschwäche soll abgestellt werden

Nach dem FSV Buchenau war Cölbe die zweitschwächste Heimelf, kassierte zu Hause neun Heimniederlagen. „Unsere Heimstärke ist leider auf der Strecke geblieben. In der kommenden Saison wollen wir erreichen, dass die Gastteams wieder mit einer gehörigen Portion Angst an die Cölber Rosenstraße kommen“, erklärt Hack. Gegentore zu verhindern, daran wird in der Vorbereitung zur neuen Saison kräftig gearbeitet. „Wir müssen das Zusammenspiel der Viererkette mit den Vorderleuten besser organisieren“, meint der Spielertrainer. Ein weiterer Schwerpunkt in der Trainingsarbeit stellt für ihn die Integration der Neuzugänge dar. „Wir müssen daran arbeiten, als Einheit zu agieren. Außerdem müssen wir am Aufbau- und Umschaltspiel feilen“, betont Hack und fordert ein wenig Geduld ein: „Wir müssen in vielen Bereichen was tun. Auch wenn wir taktisch nur Kleinigkeiten ändern, so ändern sich auch Lauf- und Passwege. Daran arbeiten wir in der Vorbereitung. Was für mich aber noch mehr zählt als alle taktischen Formationen ist der Wille und das Herz, das eine Mannschaft auf dem Platz zeigt. Ohne das geht es gar nicht“, so Hack. „Die Mechanismen müssen wieder erlernt werden - und das ist ein Prozess, der dauert.“

Für den Trainer steht dabei fest, dass sich die Findungsphase auch bis in die neue Saison hineinziehen wird. „Wir sind auf einem guten Weg und natürlich hofft man immer, dass man schon einen Schritt weiter ist und erfolgreich spielt. Bei Negativerfahrungen wird aber alles schnell infrage gestellt, sodass viel davon abhängt, wie wir in die Runde starten“, weiß der Coach, der in seine fünfte Saison bei den Cölbern geht und einen einstelligen Tabellenplatz als Saisonziel ausgibt.

Zugänge: Tobias Kehl (TSF Heuchelheim), Timotheus Janzarik (TSV Grabenstätt/Chiemgau), Ralf Däuwel (SV Schönstadt), Paul Deason (Eintracht Stadtallendorf II), Lukas Hack (SF BG Marburg), Henrik Sohn (SV Bauerbach), Filip Schuller, Daniel Rodenhausen, Dominik Damm, Felix Thoene, Tim Umbeck, Matthäus Nassauer, Johannes Weber, Jarik Nickel, Aron Strack, Tristan Leukel, David Berndt und Kilian Kotschi (alle eigene Jugend).

Abgang: Aiman Soufi (SG Lahnfels).

Auftaktprogramm: SSV Hatzbach (A), SV Beltershausen (H).

von Lothar Reeber

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