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Ein Wiedersehen mit alten Bekannten

Fußball-Hessenliga Ein Wiedersehen mit alten Bekannten

Im TSV Eintracht Stadtallendorf und in Teutonia Watzenborn-Steinberg treffen am Samstag um 15 Uhr im Herrenwaldstadion die zwei Überflieger der laufenden Hessenliga-Saison aufeinander.

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Dominik Völk (Zweiter von links) trifft mit Stadtallendorf auf Watzenborn-Steinberg und damit auf viele ehemalige Mitspieler aus gemeinsamen Fernwalder Zeiten.

Quelle: Thorsten Richter

Stadtallendorf. Ein wohlwollender Klaps hier, ein freundschaftliches Händeschütteln da - wenn die Eintracht morgen die Teutonia empfängt, dürfte es bei so manchem Spieler und Funktionär genügend Redebedarf geben.

In Natnael Tega zog es vor der Runde einen Stürmer aus dem größten Ortsteil der Stadt Pohlheim an den Herrenwald; im Gegenzug wird es für die Eintrachtler ein Wiedersehen mit Keeper Stephen Jäckel und Abwehrspieler Raul Guzu geben, die sich im Sommer dem Aufsteiger anschlossen.

Während Guzu nach seinem Kreuzbandriss laut Teutonia-Fußballabteilungsleiter Andreas Heller „noch eine Woche braucht“, gab Aufsteiger-Coach Daniel Steuernagel bisher Yannik Dauth den Vorzug gegenüber dem ehemaligen Torwart der Eintracht, der bislang nur im Kreispokal zum Einsatz kam.

Völk warnt vor starkem Gegner

Für Dominik Völk dürfte es ebenfalls ein etwas anderes Spiel werden - nicht nur, weil er im direkten Duell auf Raffael Szymanski trifft, der bisher ebenfalls zehn Treffer erzielt hat.

„So lange wir am Ende ein Tor mehr erzielen als Watzenborn-Steinberg, darf er gerne am Wochenende ein Tor mehr schießen als ich“, sagt Völk, der vor dem Tabellenvierten warnt: „Das ist ein starker Gegner, aber wir sehen uns schon in der Lage, das Spiel zu gewinnen.“

Völk muss es wissen, schließlich treffe man auf „so ziemlich die fast komplett alte Mannschaft aus meiner Fernwalder Zeit“, so der Allrounder. Ob es auch auf dem Spielfeld zum Bruderduell Raffael gegen Ariel Szymanski kommt, lässt TSV-Coach Dragan Sicaja offen: „Ariel ist fit. Wir werden sehen, wer spielt.“ Zuletzt erhielt Ufuk Yildirim den Vorzug vor dem Jüngeren der Szymanski-Brüder.

„Ich muss dem Trainer ein Lob aussprechen. Watzenborn-Steinberg ist sicher kein normaler Aufsteiger, hat eine super Serie hingelegt, sich vor der Saison auf drei, vier Positionen gut verstärkt und hat eine gute Mischung von Spielern. Die stehen nicht zufällig oben“, zollt Sicaja, der nur auf die Langzeitverletzten Michel Groß und Kenan Atas verzichten muss, dem Aufsteiger Respekt.

Sportgericht: Berufungsverhandlung am Montag

Sicajas Hoffnung, dass „ein paar mehr Zuschauer kommen“, könnte in Erfüllung gehen, denn: „Wir setzen einen separaten Fanbus ein“, verrät der Teutonia-Abteilungsleiter. Behauptungen, wonach es mit dem VfB Gießen wieder konkrete Pläne über eine künftige Zusammenarbeit gibt, weist Heller jedoch zurück: „Mir ist nicht bekannt, dass Gespräche zwischen beiden Vereinen laufen.“

Neuigkeiten gibt es im Fall TSV Lehnerz/TSV Eintracht Stadtallendorf. In erster Instanz war die Eintracht vor dem Sportgericht der Verbandsligen in Grünberg gescheitert, die Punkte aus dieser verlorenen Partie zugesprochen zu bekommen. Die Stadtallendorfer hatten den Einsatz eines nicht spielberechtigten Lehnerzer Spielers moniert (die OP berichtete).

Am kommenden Montag (19 Uhr) findet in der Sportschule Grünberg die Berufungsverhandlung unter dem Vorsitz von Hans Konrad Neuroth, Mitglied des Verbandssportgerichts, statt. Der renommierte Sportrechtler Horst Kletke „wird uns bei der Verhandlung gänzlich vertreten“, verrät Albert Lembach, 2. Vorsitzender der Eintracht-Fußballer. Wie Neuroth auf Anfrage mitteilte, wird es „mit Sicherheit“ ein Urteil geben.

  • Hessenliga: Rot-Weiß Frankfurt - Borussia Fulda, Spfr. Seligenstadt - 1. FC Eschborn, Buchonia Flieden - Vikt. Griesheim, TSV Lehnerz - Rot-Weiß Hadamar, FC Bayern Alzenau - SV Wiesbaden, SpVgg. Oberrad - OSC Vellmar, Hessen Dreieich - FSC Lohfelden, Eintr. Stadtallendorf - Teut. Watzenb.-Stbg. (alle Sa., 15 Uhr).

von Marcello Di Cicco

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