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Ein Tor zum richtigen Zeitpunkt

Fußball, Verbandsliga Ein Tor zum richtigen Zeitpunkt

Der FSV Schröck hat gegen die SG Oberliederbach eine gute Reaktion auf die Derbyniederlage gegen die SF BG Marburg gezeigt.

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Gleich klingelt’s im Tor der Gäste: Andreas Schoch (links) schüttelt seinen Oberliederbacher Gegenspieler Eckhard Weller ab und markiert das 1:0 für den FSV Schröck.

Quelle: Thorsten Richter

Schröck. Schröck. Der Heimauftakt ist gelungen. Der FSV Schröck hat am zweiten Spieltag der Verbandsliga Mitte am Samstag die SG Oberliederbach dank der Tore von Andreas Schoch (27.), Matthias Pape (71.) und Manuel Schäfer (90.+5, Foulelfmeter) verdient mit 3:1 (1:0) geschlagen. Für den zwischenzeitlichen Ausgleich hatte vor rund 180 Zuschauern Sebastian Hirschle gesorgt (50.).

„Die Mannschaft hat gerade in der ersten Halbzeit eine gute Reaktion auf die Derbyniederlage gegen Blau-Gelb Marburg gezeigt“, sagte FSV-Trainer Markus Kubonik nach Spielende. „Das Einzige, was gefehlt hat, war das zweite Tor noch vor der Pause.“

Auch Kuboniks Gegenüber Asad Ahmad pflichtete ihm bei. „Unterm Strich ist der Sieg für Schröck verdient. Wir haben anfangs nicht in die Zweikämpfe gefunden und waren immer einen Schritt langsamer“, sagte der SG-Coach.

Von Beginn an wirkten die Gastgeber energischer und auch wesentlich zielstrebiger als zuletzt. Dadurch, dass auch die Gäste sich nicht versteckten und mitspielten, entwickelte sich ein munteres Spiel, indem der FSV durch Pässe in die Schnittstellen immer wieder gefährlich vor das Oberliederbacher Tor kam. „Wir haben das Mittelfeld diesmal viel schneller überbrückt“, lobte Kubonik die geradlinigere Vorstellung seiner Mannschaft.

Die erste Torgelegenheit hatte Roman Herdt nach einem starken Pass von Pape. Sein Schuss von der Strafraumgrenze war aber zu ungefährlich (9.). Auf der Gegenseite prüfte Denny Piazza mit einem Schuss FSV-Schlussmann Florian Eidam (16.).

Nach dem Ausgleich gerät Schröck ins Schwimmen

Sinnbildlich für das schnörkellose Schröcker Spiel auch der Führungstreffer: Nach Traumpass von Neuzugang Leon Berthold stellte Andreas Schoch im Zweikampf mit Eckhard Weller geschickt den Körper rein, schüttelte seinen Gegenspieler ab und ließ SG-Keeper Michael Kornmesser keine Chance (27.). Wenig später hätte der Stürmer sogar erhöhen können, sein Schuss nach Ablage von Pape verfehlte den gegnerischen Kasten allerdings knapp (38.).

„Nach der Pause waren wir erstmals auf Augenhöhe. Eine gute Viertelstunde allein reicht aber nicht, um hier zu punkten“, befand SG-Trainer Ahmad. Und in der Tat kamen die Gäste frischer und auch gedankenschneller aus der Kabine und erzielten folgerichtig den Ausgleich. Eine Unordnung in der Schröcker Hintermannschaft nutzte Oberliederbachs Sebastian Hirschle, drang zentral in den Strafraum ein und traf (50.).

Der FSV war vom Ausgleich sichtlich geschockt und geriet immer mehr ins Schwimmen. Die erneute Führung fiel dann mehr oder weniger aus dem Nichts. Nach einem Eckball von Schäfer stieg Pape in zentraler Position hoch und traf zum besten Zeitpunkt per Kopf zum 2:1 (71.). Mit dem Treffer im Rücken ließ Schröck dann auch nichts mehr anbrennen und stand defensiv sicher.

Für die Entscheidung sorgte schließlich Schäfer mit einem verwandelten Strafstoß nach Foul am eingewechselten Habib Ghafury (90.+5). „Bis auf die ‚Schlafphase‘ nach dem Seitenwechsel waren wir die bessere Mannschaft“, resümierte Kubonik. „Wir hätten nur unsere Konter besser ausspielen müssen.“

von Tobias Kunz

Statistik

Tore: 1:0 Andreas Schoch (27.), 1:1 Sebastian Hirschle (50.), 2:1 Matthias Pape (71.), 3:1 Manuel Schäfer (90.+5, Foulelfmeter).

FSV Schröck: F. Eidam - Greb, Pfalz, Braß, Hafer (55. M. Eidam) - Berthold (70. Jurk), Schäfer - Willershausen (52. Ghafury), Pape, Herdt - Schoch.

SG Oberliederbach: Kornmesser - Senftleben (79. Bektas), Weller, Beimel, Trumpp - Walentowitz, Hirschle, Öztürk (81. Schott), Özdemir - Göttmann (48. Pitas), Piazza.

Schiedsrichter: Wlodarczak (Bebra).

Zuschauer: 180.

Gelbe Karten: Herdt / Beimel, Weller.

Beste Spieler: Pape, Schäfer / Trumpp.

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