Volltextsuche über das Angebot:

23 ° / 13 ° Regenschauer

Navigation:
Ein Saisonauftakt mit Freunden

Turnpokal des TSV Cappel Ein Saisonauftakt mit Freunden

Zum neunten Mal veranstaltete der TSV Cappel den Turnpokal. Der gastgebende TSV maß sich dort mit jungen Turnerinnen aus Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen.

Voriger Artikel
Erdhausen siegt im Aufsteiger-Duell
Nächster Artikel
U15 des VfB Marburg dreht nach der Pause auf

Nicht nur am Boden und Balken traten die Sportlerinnen beim Turnpokal „Am Köppel“ an. Auch am Sprung und Barren konnten sie Punkte für den Gesamtsieg sammeln.

Quelle: Yanik Schick

Cappel. Für einen Moment ist es ruhig in der Sporthalle „Am Köppel“. Die rund 80 Turnerinnen stehen verteilt auf dem Parkett und warten. Die Technik spielt nicht ganz mit und so dauert es ein paar Sekunden, bis aus den Boxen die gewünschte Musik ertönt.

Als es dann aber so weit ist, schreiten die Teams im Gleichschritt und unter dem Applaus der Zuschauer voran zum jeweils nächsten Gerät. Nun heißt es wieder: Ruhe und Konzentration. Über den Nachmittag hinweg arbeiten sich die Sportlerinnen so von Balken über Boden und Sprung bis hin zum Reck. Geturnt werden die Pflichtstufen (P 3 bis 8) sowie die Kür modifiziert LK2, 3 und 4.

Turnpokal wurde zum neunten Mal vergeben

Für die jungen Turnerinnen des TSV Cappel geht es darum, nach teilweise etwas längerer Pause wieder in den Rhythmus zu kommen. „Es ist der erste volle Wettkampf nach den Sommerferien“, erklärt Trainerin Mareike Opper. Wichtige Abläufe und Elemente an den einzelnen Geräten könnten nun noch einmal geübt werden, ehe Ende September in Melsungen die Regionalmeisterschaften anstehen. Dort werden dann auch die Tickets für die Hessischen Meisterschaften vergeben.

Zum bereits neunten Mal veranstaltete der TSV Cappel den Turnpokal. Wie in der Vergangenheit sind die befreundeten Vereine TuS Wesseling (Nordrhein-Westfalen) und Eintracht Hildesheim (Niedersachsen) mit von der Partie. Die Aktiven sind zwischen sechs und 13 Jahren alt. „Im Gerätturnen ist es in der Regel schwierig, mal über die Landesgrenzen hinaus zu kommen“, erklärt Mareike Opper, „durch den Turnpokal kommen die Mädchen mal raus und sehen etwas anderes“. Im Laufe der Jahre seien sogar schon Freundschaften entstanden, betont die TSV-Trainerin.

Matthias Zappe ist an diesem Tag mit drei Turnerinnen und damit einem verhältnismäßig kleinen Aufgebot von Eintracht Hildesheim angereist. Fünf Mädchen hätten sich krankheitsbedingt allerdings abmelden müssen, verrät der Trainer.

Kontakt entstand über Turncamp in Osterburg

„Für uns ist der Turnpokal eine nette Abwechslung. Wir bekommen einen neuen Input und haben die Chance, uns das eine oder andere abzuschauen“, sagt Zappe. Der Kontakt zum TSV Cappel sei einst über ein Turncamp in Osterburg (Sachsen-Anhalt) entstanden. Seitdem ist das Team aus Niedersachsen regelmäßig beim Turnpokal dabei.

Den Sieg in der Mannschaftswertung sicherte sich der gastgebende TSV Cappel mit 57 Punkten vor dem TuS Wesseling (18) und Eintracht Hildesheim (14). Auch in den Einzelwettkämpfen hatte der TSV mehrheitlich die Nase vorn. Es siegten: Antonia Harder (Jg. 2008 und jünger; P 3), Lara Frisch (Jg. 2006 und jünger; P 3 bis P 5), Johanna Arndt (Jg. 2004 und jünger; P 3 bis P 6), Olivia Ehrenberg (Jg. 2001 und jünger; P 5 bis P 7), Daniela Zimmer (jahrgangsoffen; P 5 bis P 8), Timea Bartsch (Jg. 2001 und jünger; Kür modifiziert LK 3) und Anna Niemeyer (jahrgangsoffen; Kür modifiziert LK 3).

Aufseiten der Gäste gewannen Cara Burth vom TuS Wesseling (Jg. 2003 und jünger; Kür modifiziert LK4) und Yolanda Schankat von Eintracht Hildesheim (jahrgangsoffen; Kür modifiziert LK2).

von Yanik Schick

Voriger Artikel
Nächster Artikel
../dpa-ServiceLine-images/large/urn-newsml-dpa-com-20090101-170707-99-155169_large_4_3.jpg
Fotostrecke: Wie werde ich Sounddesigner/in?