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Dyrschka fährt und springt zum Titel

Wakeboard Dyrschka fährt und springt zum Titel

Einen neuen Teilnehmerrekord verzeichneten die Veranstalter der Offenen Hessischen Meisterschaften: 81 Wakeboarder und 17 Wakeskater kämpften um die Titel.

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Die dreimalige Weltmeisterin Pauline Dyrschka war bei den „Open Ladies“ nicht zu schlagen. Foto: Michael Hoffsteter

Quelle: Michael Hoffsteter

Niederweimar. Spektakulär ging es zu im Finale der Königsklasse „Open Men“. Ariano Blanik aus Rossau verblüffte und begeisterte die Zuschauer mit einer „Double half cab roll“. Der Sachse war der erste Wakeboarder, der jemals in einem Wettkampf diesen doppelten Rückwärtssalto gestanden hat. Der Sieg in der offenen Wertung war ihm damit nicht zu nehmen.

Doch auch die heimischen Vertreter zogen sich gut aus der Affäre. Der Frankfurter Felix Schneider, der dem ausrichtenden Team des „Hotsport Seeparks“ angehört, verwies in der Hessenmeisterschaft Junioren-Weltmeister Moritz Petri aus Niederweimar und Tim Kahle aus Wehrda auf die Plätze drei und vier.

Bei den „Open Ladies“ konnte Vize-Weltmeisterin Vanessa Weinhauer verletzungsbedingt nicht starten. Dafür war die 17-Jährige als „Chief Judge“ und Koordinatorin der Kampfrichter an der Meisterschaft beteiligt. Weinhauer sah, wie sich ihre Seepark-Teamkollegin Pauline Dyrschka ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit der Hamburgerin Frida Mollenhauer lieferte. Letztlich hatte die dreimalige Weltmeisterin aus Niederweimar die Nase vorn und holte die Goldmedaille. In der landesweiten Wertung belegten Chantal Noack und Justine Fischer, beide ebenfalls vom Hotsport-Team, die Plätze zwei und drei.

Schon der erste Hessenmeistertitel war an ein Hotsport-Talent gegangen. Bei den „Mini Boys“ (U11) freute sich Neuling Theo Ansari aus Marburg über seinen ersten Erfolg. Die offene Klasse gewann Moritz Kaiser aus Schleswig-Holstein. Bei den Boys (U15) setzte sich Favorit Noam Morad aus Gießen-Buseck durch, der dritte Platz in der offenen Wertung bedeutete gleichzeitig den Hessenmeistertitel vor Jonas Kuhl und Jacob Horn aus Gisselberg. In der offenen Klasse siegte Florian Weiherer aus München.

Mit soliden Läufen wurden Marco Schmidt aus Reddehausen und Pascal Mayer aus Frankfurt in der Klasse „Junior Men“ (U19) beim Sieg von Philip Koch aus Paderborn Sechster und Siebter. Das reichte Schmidt zur Hessenmeisterschaft vor Mayer und Jan Pelkmann aus Münzenberg. Beim Wakeskate dann war Mayer als Zweiter in der offenen Klasse einen Platz besser als Schmidt, es gewann Tim Schulte aus Niedersachsen.

In der Altersklasse „Master Men“ (Ü30) verwies nur der Paderborner Dirk Wellpott den Neu-Isenburger Hessenmeister Jürgen Zepp auf den zweiten Platz. Dahinter landete Andreas Doyen aus Marburg. Bei den Veterans (Ü40) siegte Kim Lang vor Reiner Kahle aus Marburg und Sven Hilscher.

Für den Riderpoint Niederweimar um Trainer und Betriebsleiter Lucien Gerkau gab es noch ein Bonbon. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) und die Commerzbank verliehen das „grüne Band“. Dies beinhaltet eine Förderprämie von 5000 Euro für langjährige und erfolgreiche Nachwuchsarbeit.

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