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Dreihausen überrascht gegen Schröck

Fußball, Kreispokal-Achtelfinale Dreihausen überrascht gegen Schröck

Der TSV Erksdorf drehte im Kreispokal-Achtelfinale das Spiel beim RSV Roßdorf und machte am Dienstagabend aus einem 0:2-Rückstand noch ein 3:2. Die größte Überraschung gelang dem VfL Dreihausen mit einem 2:1-Sieg über Verbandsliga-Absteiger FSV Schröck.

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Wetters Lukas Prior (links) geht in den Zweikampf mit Bauerbachs Christian Otto.

Quelle: Michael Hoffsteter

Marburg. SV Bauerbach - VfB Wetter 3:0. Tore: 1:0 Jan-Niklas Schäfer (27.), 2:0 Yanik Berberich (59.), 3:0 Christoph Purbs (90.). Die ersten 20 Minuten der Partie verliefen noch ausgeglichen. Dann erspielten sich die Bauerbacher eine zunehmende Dominanz, die nach einer knappen halben Stunde den Führungstreffer durch Jan-Niklas Schäfer zur Folge hatte. Nach dem 2:0 von Yanik Berberich setzte der fünf Minuten zuvor eingewechselte Christoph Purbs, der nach einjähriger Verletzungspause erstmals wieder auf dem Platz stand, laut SVB-Sprecher Walter Matt mit seinem „edelsten Körperteil“ den Schlusspunkt.

TSV Speckswinkel - BSF Richtsberg 2:3. Tore: 0:1 Orcun Aksöz (40.), 0:2 Mohammed Chkeir (57.), 1:2 Christoph Jakob (59.), 1:3 Florent Raishtaj (67.), 2:3 Miguel Lopez (90.). Die Speckswinkler, die bis auf Emre Sekmen in Bestbesetzung antraten, lieferten dem klassenhöheren Gegner einen offenen Schlagabtausch. Der B-Ligist hatte das Pech, dass Anthony Lopez in der 34. Minute nur das Lattenkreuz traf. Ein Freistoß von Martin Naumann streifte in der 49. die Lattenoberkante. Das schönste Tor des Tages erzielte Miguel Lopez mit einem Heber an die Lattenunterkante. „Der Unterschied zum Wembley-Tor war aber, dass der Ball drin war“, vermeldete Speckswinkels Vorsitzender Uwe Gies.

TSV Wohratal - VfB Marburg 0:7. Tore: 0:1 Ahmet Marankoz (12.), 0:2 Albano Sidon (77.), 0:3 Artur Besel (80.), 0:4, 0:5 Marankoz (83., 84.), 0:6, 0:7 Maximilian Oberscheld (87., 89.). Wohratal haderte zu Beginn mit dem Schiedsrichter, weil es dieser in der 6. Minute bei der Gelben Karte beließ, obwohl das Foul von VfB-Torhüter Sven Mainusch nach Ansicht von Wohratals Sprecher Werner Hamel rotwürdig war. Nachdem Ahmet Marankoz den Gruppenligisten mit einem Freistoß in den Winkel in Führung gebracht hatte, wogte die Partie vor den 120 Zuschauern lange hin und her. Der A-Liga-Aufsteiger hielt gut dagegen und kassierte erst nach 77 Minuten den zweiten Gegentreffer. „Danach ist unsere Mannschaft eingebrochen. Jeder Schuss war ein Treffer“, stellte Werner Hamel fest.

TSV Kirchhain - SF BG Marburg 0:2. Tore: 0:1 Simon Balmert (51.), 0:2 Iori Shintori (88.). Im ersten Durchgang verlief die Partie nach den Worten von Kirchhains Sprecher Werner Heiner noch einigermaßen ausgeglichen. Der zweite Durchgang ging dann spielerisch klar an die Gäste. Nachdem Simon Balmert die Gäste mit einem unhaltbaren Weitschuss in Führung gebracht hatte, machte Iori Shintori den Erfolg des Verbandsligisten kurz vor Schluss endgültig perfekt.

SG Versbachtal - VfL Neustadt 0:4. Tore: 0:1 Valerij Gering (3.), 0:2 Karl Jenike (30.), 0:3 Sascha Blöss (43.), 0:4 Jenike (45.). Das Ergebnis sah klar aus. Aber: „Eigentlich hat es den Spielverlauf auf den Kopf gestellt“, sagte Versbachtals Sprecher Thorsten Fink. „Den Klassenunterschied hat man nur im Ergebnis gesehen.“ Oder an der Effizienz. Während die Neustädter ihre Chancen eiskalt nutzten, ließ die SG selbst beste Gelegenheiten (5., 11., 33.) aus.

RSV Roßdorf - TSV Erksdorf 2:3. Tore: 1:0 Alexander Jurk (2.), 2:0 Yannick Stahl (30.), 2:1 Gian-Luca Sanzone (45.+2), 2:2 Can Atay (67.), 2:3 Sanzone (72.). Gelb-Rot: Sebastian Kraus (90.+2/Roßdorf). Als ärgerlich bezeichnete Roßdorfs Sprecher Reinhard Ried das Pokal-Aus. Nicht nur, weil sein Team eine 2:0-Führung verspielte. Ried wurmte, dass der Anschlusstreffer in der aus seiner Sicht unangemessen langen Nachspielzeit fiel. Und dann rutschte Can Atay eine Flanke noch so ab, dass der Ball unglücklich für Roßdorf direkt zum 2:2 im Tor landete. Selbst nach dem 2:3 hatte der RSV gegen nach der Pause starke Erksdorfer noch Chancen, doch Mark Nemet (81.) und Sebastian Kraus (85.) scheiterten an TSV-Keeper Eric Ignatovic. Als dann Mario Ursprung und Yanik Schick beide nach einer Flanke zum Ball gingen, diesen aber nicht im Tor unterbringen konnten, war das Aus besiegelt.

VfL Dreihausen - FSV Schröck 2:1. Tore: 0:1 Ivo Pfalz (12.), 1:1 Felix Pfeffer (54.), 2:1 Dennis Hopp (57.). Die Gastgeber überraschten den Verbandsliga-Absteiger und stehen im Viertelfinale. „Nicht unverdient, von den Chancen her“, befand VfL-Sprecher Markus Friedrich. Dabei hatte der Favo­rit nach einem Torwartfehler geführt, doch danach kam Dreihausen besser ins Spiel. Nach der Pause überstanden die Hausherren eine Druckphase der Schröcker unbeschadet. Mit einem Doppelschlag (54. und 57.) drehte der VfL sogar die Partie und Felix Pfeffer hätte beinahe für das 3:1 gesorgt, doch FSV-Torwart Florian Eidam parierte. Die Schröcker drängten zwar auf den Ausgleich, erspielten sich aber kaum Chancen.

TSV Amöneburg - Eintracht Stadtallendorf kampflos für Stadtallendorf. Wegen personeller Probleme sagten die Amöneburger die Partie ab.

  • Viertelfinale: VfL Neustadt - VfB Marburg, SV Bauerbach - SF BG Marburg, TSV Erksdorf - Eintracht Stadtallendorf, BSF Richtsberg - VfL Dreihausen (alle Dienstag, 16.8., 18.30 Uhr).

von Kurt Arke und Holger Schmidt

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