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Drei Siege von Anke Sohn sind zu wenig

Tischtennis Drei Siege von Anke Sohn sind zu wenig

Einen Sieg gegen Höchst/Nidder und ein Unentschieden in Hofgeismar holten Richtsbergs Männer in der Tischtennis-Hessenliga.

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Anke Sohn gewann im Derby beim 1. TTV Richtsberg II ihre drei Einzel. Trotzdem unterlag der TTC Schönstadt in der Verbandsliga-Partie klar mit 4:8. Foto: Nadine Weigel

Quelle: Nadine Weigel

Marburg. Hessenliga Männer

Richtsberg - Höchst/Nidder 9:4. In dieser Höhe hatten die Gastgeber mit dem Sieg wohl nicht gerechnet, zumal sie den Gästen in den Doppeln die Hälfte der vier gewonnenen Spiele gestatteten. Lediglich Asen Asenov/Marco Specht setzten sich durch. Der knappe Rückstand wurde schon im vorderen Paarkreuz in eine Führung umgewandelt. Asen Asenov fuhr einen souveränen Sieg ein, Alexander Weiß entschied seine Partie gegen den Höchster Spitzenspieler über die volle Distanz für sich. Nach der Punkteteilung im mittleren Paarkreuz, in dem Johannes Linnenkohl siegreich war, gewann im hinteren Paarkreuz Daniel Dithmar und hielt die Führung zum 5:4.

Von nun an gaben die Richtsberger kein Einzel mehr ab. In den Spitzenpaarungen kam es zu jeweils knappen Entscheidungen innerhalb der Sätze, Asen Asenov konnte dabei nach vier, Alexander Weiß nach drei Durchgängen als Sieger den Tisch verlassen. Daniel Dithmar gewann glatt, Johannes Linnenkohl tat es dem vorderen Paarkreuz gleich und holte mit drei knapp gewonnenen Sätzen den Siegpunkt.

Hofgeismar - Richtsberg 8:8. Knackpunkt war die zweite Einzelrunde, in der nach 6:3-Führung fünf der sechs Begegnungen an Hofgeismar gingen. In den Doppeln verpassten es Linnenkohl/Dithmar (3:2/12:10) nur denkbar knapp, nach dem Sieg von Asenov/Specht, die Führung zu erobern. Dies gelang dann allerdings im Spitzenpaarkreuz, in dem sowohl Alexander Weiß als auch Asen Asenov jeweils Dreisatzerfolge feierten. Johannes Linnenkohl, Marco Specht und David Rommelspacher legten ebenso glatt nach. Daniel Dithmar unterlag anschließend. Als dann Asenov und Weiß verloren, sah sich das mittlere Paarkreuz unter Zugzwang. Specht hielt mit einem ungefährdeten Erfolg die knappe Führung. Drei Niederlagen in Serie bedeuteten aber einen 7:8-Rückstand. Auf das Spitzendoppel Asenov/Specht war allerdings Verlass.

Verbandsliga Frauen

Richtsberg II - Schönstadt 8:4. Die Doppel entschieden die Richtsbergerinnen für sich. Nadine Ludwig/Lisa Zhang schlugen Sabine Bender/Nicole Henkel und Rabea Becker/Theresa Neumann besiegten Anke Sohn/Sabrina Schindler. Nadine Ludwig erhöhte im Einzel gegen Sabine Bender. Erst Anke Sohn erreichte den ersten Punkt für die Schönstädterinnen im fünften Satz gegen Rabea Becker. Ebenfalls im fünften Satz siegte Lisa Zhang gegen Nicole Henkel. Nach dem Erfolg der Richtsbergerin Theresa Neumann gegen Sabrina Schindler konnte Anke Sohn (3:2/7:11) auch ihr zweites Einzel gewinnen. Rabea Becker trug sich ebenfalls zum zweiten Mal in die Siegerliste ein und bezwang Sabine Bender. Den dritten Punkt für die Gäste erspielte dann Sabrina Schindler (3:2/11:7) gegen Lisa Zhang. Den siebten Punkt für die Richtsbergerinnen durch Theresa Neumann gegen Nicole Henkel erwiderte zwar die gut aufgelegte Anke Sohn gegen Lisa Zhang, Nadine Ludwig entschied gegen Sabrina Schindler allerdings das Derby.

Verbandsliga Männer

Stadtallendorf II - Besse II 9:3. Überraschend deutlich setzte sich die Heimmannschaft gegen den Aufsteiger durch. Mannschaftsführer Stefan App schickte die Doppel Slawomir Karwatka/Grzegorz Pociask, Stefan App/Andre Wuttke und Niklas Boos/Harald Schulze in die Partie. Mit den klaren Erfolgen aller drei Duos wurde bereits früh der Grundstein gelegt. Als sich Slawomir Karwatka dann über die volle Distanz durchsetzte, war die Niederlage von Grzegorz Pociask zum 4:1 zu verschmerzen. Zu einer Punkteteilung im mittleren Paarkreuz steuerte Stefan App einen Punkt bei. Diese Konstellation wurde fortgeführt, weil Harald Schulze (3:2/11:4) die Niederlage von Niklas Boos (2:3/7:11) ausglich. Das starke Spitzenpaarkreuz der Industriestädter sorgte dann für die Vorentscheidung: Karwatke siegte in vier Sätzen, Pociask (3:2/16:14) in fünf. Den Siegpunkt steuerte Stefan App ebenfalls über die volle Distanz bei.

Marbach - Weiterode 8:8. Die Doppelbilanz von 1:3 verhinderte die volle Ausbeute. Alexander Probst/Thorsten Schoon (2:3/7:11) und Georg Kattenborn/Christian Hainer unterlagen. Lediglich Jan Dudda/Ingo Schäfer ergatterten einen Punkt. In den Einzelbegegnungen erwies sich Alexander Probst zunächst als der gewohnt sichere Punktegarant und glich die Niederlage von Georg Kattenborn aus. Thorsten Schoon (3:2/11:8) besiegte Michael Biedebach. Christian Hainer war gegen Bernhard Wetterau dagegen chancenlos. Als Jan Dudda (3:2/11:8) gegen Alexander Schäfer siegte, Ingo Schäfer (2:3/7:11) Niklas Schubert genauso knapp unterlag wie Alexander Probst (2:3/8:11) Mario Oeste und Kattenborn auch in seinem zweiten Spiel keinen Sieg davontragen konnte, standen die Marbacher beim Stand von 4:7 mit dem Rücken zur Wand. Diese Situation meisterten sie allerdings bravourös, denn Schoon, Hainer (3:2/14:12), Jan Dudda (3:2/11:7) und Ingo Schäfer verschafften den Gastgebern vor dem Abschlussdoppel sogar die Siegchance. Doch das Duo Probst/Schoon musste sich geschlagen geben.

Burghasungen - Stadtallendorf II 7:9. Die favorisierten Gäste kamen mit einem blauen Auge davon. Den Sieg verdankte die zweite Garnitur aus Stadtallendorf dem überzeugenden Spitzenpaarkreuz mit Slawomir Karwatka und Grzegorz Pociask, die gemeinsam beide Doppel gewannen und im Einzel ebenfalls ungeschlagen blieben. Im Eingangsdoppel war es eben dieses Duo, was den einzigen Punkt für die Gäste besorgte. Stefan App/Andre Wuttke mussten ihren Gegnern nach vier, Niklas Boos/Harald Schulze nach drei Sätzen zum Sieg gratulieren. Mit jeweils Dreisatzerfolgen eroberten Karwatka und Pociask die Führung, die auch im mittleren Paarkreuz durch den Sieg von App gehalten wurde, nachdem Andre Wuttke (2:3/9:11) unglücklich unterlegen war. Im hinteren Paarkreuz hatten die Stadtallendorfer im ersten Durchgang nichts zu bestellen. Dafür umso mehr im Spitzenpaarkreuz, in dem sich die Siege der ersten Runde wiederholten. Pociask musste dafür allerdings den Entscheidungssatz bemühen. Erneut war es App, der die Fahnen in der Mitte hochhielt. Die knappe Führung blieb auch im unteren Paarkreuz bestehen, denn Boos (3:2/11:9) glich die Niederlage von Harald Schulze (2:3/7:11) aus. Im Schlussdoppel bestätigten Karwatka/Pociask ihre bestechende Form.

von Michael Till

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