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„Dolphins“ nehmen Hürde in Bad Aibling

Basketballerinnen im Pokal-Halbfinale „Dolphins“ nehmen Hürde in Bad Aibling

Zwei starke Viertel reichten dem BC Pharmaserv Marburg beim Zweitliga-Süd-Spitzenreiter Bad Aibling, um mit einem 74:61 (37:33)-Erfolg ins Top-4-Turnier um den deutschen Basketball-Pokal einzuziehen.

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Finja Schaake (Mitte, im Spiel gegen Freiburg) war am Sonntag mit 17 Punkten beste Werferin des BC Pharmaserv Marburg beim Viertelfinal-Sieg in Bad Aibling.

Quelle: Thorsten Richter

Bad Aibling. „Ich freue mich riesig, dass wir unser internes Ziel erreicht haben. Allerdings ist die Intensität noch nicht so, wie wir das über 40 Minuten wollen und brauchen. Wenn wir jetzt auch noch das Top-4-Turnier ausrichten würden, wäre das super“, erklärte Marburgs Head-Coach Patrick Unger, der im dritten Jahr seiner Trainerkarriere mit den Marburgerinnen zum zweiten Mal den Einzug in die Runde der letzten Vier schaffte.

Ob der BC Marburg sich für die Ausrichtung des Top-4-Turniers am 19./20. März bewerben wird, steht allerdings noch nicht fest und soll erst nach intensiven Beratungen im Vorstand in den nächsten Tagen entschieden werden.

Erstes Viertel klar an Marburg

Die Marburgerinnen begannen am Sonntagnachmittag sehr gut. Mit einer aggressiven Verteidigung, sehr aufmerksam im Rebound und einer großen Treffsicherheit ließen sie die Gastgeberinnen in den ersten fünf Minuten kaum zur Entfaltung kommen. Zudem traf Katlyn Yohn ihre drei ersten Dreierversuche. Erst danach kamen die Gastgeberinnen etwas besser ins Spiel und bis auf 14:19 heran, ehe ein weiterer Dreier von Finja Schaake zum 22:14 die Drangperiode der Fireballs beendete. Mit 26:14 ging das erste Viertel an die „Dolphins“.

Im zweiten Abschnitt schlichen sich aber Unkonzentriertheiten und Fehler bei den Marburgerinnen ein. Bad Aibling witterte seine Chance und setzte sich unter den Körben besser in Szene, während beim Team von Patrick Unger nun auch die Würfe von außen nicht mehr trafen und nur Yohn mit ihrem vierten Dreier zum 35:26 (19.) aus der Distanz traf.

12-Punkte-Lauf sorgt für Vorentscheidung

Bad Aibling, angetrieben von den herausragenden Lindsay Christine Sherbert und Lena-Marie Bradaric, kam noch einmal heran und verkürzte bis zur Pause auf vier Punkte (33:37). „Wir haben uns im zweiten Viertel zu sehr auf das schnelle und hektische Spiel Bad Aiblings eingelassen“, kritisierte Unger, der dies in der Pause auch ansprach.

Und das wirkte, denn unmittelbar nach dem Wechsel legten die Marburgerinnen los wie die Feuerwehr. Die „Dolphins“ machten nun ihr Spiel, kontrollierten Tempo und Gegner. Tonisha Baker fing einen Angriff der Gastgeberinnen ab und gab mit einem unwiderstehlichen Fast-Break die Initialzündung. Mit einem 12:0-Lauf setzten sich die Dolphins auf 49:33 (25.) ab und schafften beim 58:40 (28.) ihre höchste Führung im Spiel.

Ruhig und abgeklärt spielten die Marburgerinnen die Partie im Schlussviertel nach Hause, die spätestens nach den sieben Punkten in Folge von Finja Schaake zum 72:55 (36.) entschieden war.

  • Weiter spielten im Viertelfinale: Wasserburg - Saarlouis 81:61, Chemnitz - Keltern 67:70, Herne - Rotenburg-Scheeßel 64:56.

von Marcus Richter

 
Statistik
Viertel: 14:26, 19:11, 9:21, 19:16.
Bad Aibling: Bradaric 17 Punkte / 1 Dreier (6 Assists), Chambers 8/1 (6 Rebounds), Gehring (n.e.), E.Hebecker, Höötmann 2, Pölder 2 (5 Reb.), Rauffer (n.e.), Rupnik 2 (3 Ass.), Sandbichler (n.e.), Schnorr 6, Sherbert 24 (8 Reb., 4 Steals).
Marburg: Baker 10 (4 Ass., 3 St., 2 Blocks), Benet 1, Eggers, Gaudermann 6, Greunke 11/1, Köppl, Lee 7 (5 Reb.), Schaake 17/3, Thimm 6, Winterhoff, Yohn 16/4.
Schiedsrichter: Max Kindervater, Benedikt Loder. Zuschauer: 700.
 
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