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Dolphins mit Rückenwind nach Halle

Frauenbasketball, Bundesliga Dolphins mit Rückenwind nach Halle

Nach dem beeindruckenden Auftritt beim Bundesliga-Zweiten Rutronik Stars Keltern möchte der BC Pharmaserv Marburg den Schwung mit in das Pokalspiel bei den SV Halle Lions nehmen.

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Laura Hebecker (rechts) wird den SV Halle Lions im Pokal-Achtelfinalspiel gegen den BC Marburg mit Finja Schaake (links) am Sonntag fehlen.

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Die Formkurve spricht für Marburg: Während die Dolphins zuletzt Schlusslicht Osnabrück mit 88:68 schlugen und dann mit 66:45 in Keltern triumphierten, hat Halle seine beiden letzten Spiele verloren. Die Aussagekraft dessen ist angesichts der schweren Aufgaben jedoch nicht allzu hoch. Die Lions waren zunächst Gast beim Tabellenvierten aus Herne (53:75) und empfingen am vergangenen Wochenende den Top-Favoriten TSV Wasserburg (70:106).

Für das Achtelfinal-Spiel am Sonntag, 16 Uhr, in Halle (Platz 6 in der Bundesliga) sehen beide Trainer daher die Chancen der Teams in etwa gleich verteilt. „Eine Favoritenrolle gibt es in diesem Spiel nicht“, meint BC-Coach Patrick Unger. „Gegen Halle ist es gerade auswärts immer schwer.“ Das Ligaspiel am zweiten Spieltag gewannen die Marburgerinnen (Platz 5) mit 74:61, ebenfalls auswärts ( die OP berichtete).

Für das erneute Aufeinandertreffen möchte Unger daraus aber nichts ableiten. „Der Pokal ist immer eine ganz andere Geschichte - es wird sicher spannend“, glaubt er. Die Analyse des Gegners werde „auf beiden Seiten nicht einfach für die Trainer“. Da Halle mit einer etwas veränderten Mannschaft antrete, gelte das für ihn noch mehr als für seinen Gegenüber.

Halle sucht nach Ausfall von Hebecker seine Form

Lions-Coach René Spandauw glaubt, wie Unger, an eine „Fifty-Fifty-Chance“. Halle habe den Heimvorteil, „aber Marburg hat den Vorteil, dass sie komplett sind“. Während beim BC nur Patricia Benet noch aufgrund ihrer Zehenverletzung angeschlagen ist, habe sein Team den Ausfall zweier Spielerinnen zu verkraften. Nach der Langzeitverletzten Noémie Rouault fällt auch Laura Hebecker aus. Durch diesen Verlust habe sein Team in den vergangenen beiden Spielen „das Gleichgewicht verloren“.

„Wir hatten vorher eine stabile Truppe“, so Spandauw. Gegen Herne sei seine Mannschaft jedoch „komplett verunsichert“ gewesen, gegen Wasserburg „hat es zwei Drittel des Spiels wieder ganz gut funktioniert“. Dennoch „suchen wir im Moment ein bisschen nach unserer Form“, sagt er.

Die Marburgerinnen hingegen „können mit Selbstbewusstsein in das Spiel gehen“, sagt Unger. In Keltern „haben wir unser Spiel gespielt und uns viele ­zweite Chancen herausgearbeitet“, analysiert er den überraschenden Auswärtserfolg beim Tabellenzweiten. „Das Kollektiv hat das Spiel entschieden.“ Mit diesem Teamgeist wollen die Dolphins nun auch in Halle den Grundstein zum Erfolg legen.

Das Viertelfinale des Pokals wird in der Halbzeitpause der letzten Achtelfinal-Partie Oberhausen gegen Herne (Sonntag, 18 Uhr) ausgelost.

von Peter Gassner

 
Pokal-Achtelfinale

Tusli Berlin - ChemCats Chemnitz,

TSV 1880 Wasserburg - GiroLive-Panthers Osnabrück (beide Sa., 19 Uhr)

Fireballs Bad Aibling - BG Göttingen (Sa., 19.15 Uhr)

SG 1886 Weiterstadt - Rotenburg-Scheeßel (So., 14 Uhr)

TV Saarlouis Royals - Nördlingen Donau-Ries (So., 15 Uhr)

SV Halle Lions - BC Pharmaserv Marburg (So., 16 Uhr)

Rutronik Stars Keltern - Eisvögel USC Freiburg (So. 16.30 Uhr)

Evo New Basket Oberhausen - Herner TC (So., 18 Uhr).

 
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