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"Dolphins" erhalten ein neues Gesicht

Basketball, Bundesliga Frauen "Dolphins" erhalten ein neues Gesicht

Eine gute und eine schlechte Nachricht für die Fans des Basketball-Bundesligisten BC Pharmaserv Marburg: Lisa Koop kommt zurück, Maggie Skuballa geht.

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Sie ist wieder da: Centerin Lisa Koop kehrt nach zwei Jahren nach Marburg zu ihrem Heimatverein zurück. Zuletzt spielte die 28-jährige Nationalspielerin in Herne. Foto: Thorsten Richter

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Nach zwei Jahren in der Fremde kehrt Lisa Koop wieder zum BC Pharmaserv zurück. Die gebürtige Marburgerin bestritt zwischen 2003 und 2012 bereits 198 Pflichtspiele für ihren Heimatverein. Über Neapel und Herne, wo sie die abgelaufene Bundesligasaison mit einer Bronzemedaille abschloss, geht die 28-Jährige nach der Sommerpause wieder für Marburg an den Start.

„Wir haben schon in den vergangenen Monaten mit Lisa Kontakt gehalten und Gespräche geführt. Sie ist eine besondere Spielerin und wollte gerne wieder in ihre Heimat zurück“, erklärte der 2. Vorsitzende des BC, Björn Backes, am Freitag.

In ihrem Jahr für Herne brachte es Koop auf durchschnittlich 9,7 Punkte, 7,1 Rebounds und einen geblockten Wurf pro Spiel. „Ich freue mich riesig, wieder für Marburg zu spielen“, sagt die Rückkehrerin.

„Lisa wird uns das geben, was wir vorige Saison öfter mal vermisst haben: Stabilität unter den Körben und im Rebounding. Sie hat gute Bewegungen inside und wird mit Kellindra Zackery ein hoffentlich starkes Duo unter den Körben abgeben. Außerdem kann sich Lisa als Marburgerin extrem mit dem Team identifizieren. Sie wird ihr Herz auf dem Feld lassen“, freut sich BC-Trainer Patrick Unger über die Verstärkung durch die 1,97 Meter große Centerin.

Derzeit bestreitet Lisa Koop gemeinsam mit Finja Schaake und Maggie Skuballa im slowakischen Kosice ein Vorbereitungsturnier der Nationalmannschaft im Vorfeld der EM-Qualifikation Anfang Juni.

Skuballa bestätigte auf Anfrage ihren Weggang aus Marburg. „Es wurde mal Zeit für einen Wechsel“, sagte der bisherige Mannschaftskapitän der „Dolphins“. Wohin sie gehen will, ist allerdings noch offen. „Da gibt es noch keine Tendenz“, betonte die gebürtige Hamburgerin , die seit sieben Jahren das Trikot des BC trug.

In 184 Pflichtspielen für Marburg erzielte die 26-Jährige 2429 Punkte und 185 Dreier. „Die sieben Jahre in Marburg waren super, ich habe viel gelernt, habe die Zeit genossen und bin dem Verein, den Trainern und auch den Fans sehr dankbar. Ich werde die Zeit in Marburg immer in guter Erinnerung behalten“, erklärte Skuballa.

Vor einem Absprung aus Marburg steht wahrscheinlich auch Aufbauspielerin Emiko Smith. „Es zeichnet sich ab, dass sie geht, weil sie in den USA weiter studieren will. Ich rechne nicht unbedingt damit, dass sie zurückkommt. Trainer Patrick Unger schaut sich per Videostudium schon nach Alternativen um“, sagte Björn Backes.

Auch mit weiteren potenziellen Neuzugängen führe der Verein intensive Gespräche, so Backes. Sicher ist aber bereits, dass sich die „Dolphins“ in der kommenden Saison wieder einmal in einer stark veränderten Formation präsentieren werden.

von Marcus Richter und Frank Steinhoff-Wolfart

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