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Dolphins: Rückkehr zur Ausgeglichenheit

Basketball-Bundesliga Dolphins: Rückkehr zur Ausgeglichenheit

Der Druck liegt beim Gegner, wenn der BC Pharmaserv Marburg am Freitag (19 Uhr, Gaßmann-Halle) die Rutronik Stars Keltern empfängt. Die Gastgeber würden mit einem Sieg das Halbfinale erreichen.

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Finja Schaake (rechts) zieht gegen Mara Hjelle zum Korb. In Keltern erzielte die Marburgerin 10 Punkte, während sich die amerikanische Centerspielerin 13 Rebounds schnappte.

Quelle: Miriam Prüßner

Marburg. Nicht alles lief im ersten Spiel der Playoff-Viertelfinalserie so, wie sich das BC-Trainer Patrick Unger vorgestellt hatte. Und dennoch: Seine Blue Dolphins setzten sich am Ende mit 73:69 durch und haben damit zwei Chancen auf das Weiterkommen. Gleich die erste wollen sie heute nutzen, um am Sonntag die Beine hochlegen zu können, statt um 17.30 Uhr in Keltern Basketball spielen zu müssen.

Eine Steigerung dürfte nötig sein, um dieses Ziel zu erreichen. Denn Unger bemerkt: „Keltern ist auch noch nicht mit seinem Latein am Ende.“ Insbesondere Magali Mendy blieb mit drei Punkten weit unter ihren Möglichkeiten. Die „Sterne“ werden die französische Flügelspielerin mehr ins Spiel einzubinden versuchen. Zudem ist Centerspielerin Zorica Mitov in Marburg nach ihrer Schulterverletzung wieder dabei.

Kaum in den Griff zu bekommen war in Spiel eins Stephanie Madden, die 19 Punkte für Keltern erzielte. „Sie ist eine unglaublich gute Spielerin, die aber auch Schwachpunkte hat“, sagt Unger und fügt über das Kraftpaket hinzu: „Wir haben nicht so einen Brocken unter dem Korb.“ Das Credo lautet - wie die ganze Saison über - also: Als Team muss Marburg agieren und verteidigen.

Die Rebounds konnten die Blue Dolphins dennoch etwas überraschend ausgeglichen gestalten (28:28). Einzig mit Mara Hjelle hatte der BC Schwierigkeiten. Die amerikanische Centerspielerin griff sich 13 Rebounds, davon sogar fünf in der Offensive. „Die Rebounds sind generell ein Thema, über das wir reden“, sagte Unger. „Nicht speziell über Mara Hjelle.“

Auf Marburger Seite dürften Patricia Benet und Tonisha Baker wieder einen Schritt weiter sein nach ihren Verletzungen und Spielanteile bekommen. Hinter den angeschlagenen Spielerinnen Stephanie Lee und Svenja Greunke steht noch ein Fragezeichen, über die Einsätze wird erst kurzfristig entschieden.

Die Ausgeglichenheit macht Hoffnung, dass es trotz der Wehwehchen klappt mit dem Weiterkommen. In Keltern punkteten gleich fünf Spielerinnen zweistellig, Katie Yohn war mit acht Punkten zumindest nah dran. Es scheint, als würden die Marburgerinnen somit zur alten Stärke zurückfinden, die sie die ganze Saison über stark gemacht hat. „Zur richtigen Zeit“, findet Patrick Unger.

Im Halbfinale könnte dann das Duell mit Branchenprimus Wasserburg warten, dem der BC zumindest in den Heimspielen (Liga und Top4) lange auf Augenhöhe begegnete. Darauf schaut Unger aber noch nicht: „Wir denken von Spiel zu Spiel.“

von Holger Schmidt

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