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Diesmal soll der Kopf frei sein

Fußball-Verbandsliga Mitte Diesmal soll der Kopf frei sein

Im zweiten Heimspiel der Saison bekommt es der FV Breidenbach am Sonntag (15 Uhr) im FC Dorndorf mit einem Team zu tun, das noch auf der Suche nach seiner Form ist.

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Jan Reiprich (vorne, hier gegen Wetters Serkan Erdem) trifft mit dem FV Breidenbach auf den FC Dorndorf.Foto: Michael Hahn

Quelle: Michael Hahn

Breidenbach. Am vorvergangenen Sonntag war es so weit: Der erste Heimsieg des FV Breidenbach seit dem 27. November des vergangenen Jahres war in trockenen Tüchern. Etwas aufatmen durften Spieler und Verantwortliche des FC Dorndorf am Mittwochabend, als die Westerwälder beim 3:3 im Derby gegen den TuS Dietkirchen den ersten Punkt holten.

„Die Moral hat gestimmt, spielerisch war es aber nicht immer gut“, erklärt der FC-Vorsitzende Joachim Lahnstein. Dass es diesbezüglich für Dorndorfs Coach Friedel Müller viel Arbeit geben würde, stand aber schon vor der Runde fest. Lahnstein: „Im Mittelfeld haben wir in Sohail Mansur und Markus Neugebauer wichtige Leute verloren.“

Auch in der Offensive drückt der Schuh, weil in David Röhrig (SF Eisbachtal) und Jung Hun Kim (Karriereende) zwei Spieler den Club verließen, die vergangene Saison zusammen 39 der 66 Tore erzielten. „Wir sind froh, wenn wir frühzeitig nichts mit dem Abstieg zu tun haben“, backt der Vorsitzende des Tabellensiebten der Vorsaison deshalb kleine Brötchen.

Für den Breidenbacher Trainer Frank Winkler ist es egal, mit welchem Derby-Ergebnis der Gegner die Reise ins Perftal antritt, denn: „Hätten sie verloren, wären sie mit gewetztem Messer zwischen den Zähnen gekommen, hätten sie gewonnen, mit Selbstvertrauen. Ich erwarte grundsätzlich einen Gegner, der seine beste Leistung bringt“, sagt Winkler, der alle Spieler an Bord hat - im Gegensatz zu seinem Gegenüber, der noch auf Neuzugang Kengo Fujita (Knöchelprellung) und Felix Horz (Aufbautraining) verzichten muss.

Gegen den VfB Wetter sah Winkler seine Schützlinge trotz des drei Tage zuvor ausgetragenen Hessenpokalspiels zwar „körperlich gut“ - aber: „Unser Problem war ein Kopfproblem. Beleg dafür ist, dass wir die Gegentore nach zweiten Bällen nach Standardsituationen bekommen haben. Das war sicher eine Auswirkung des Pokalspiels, allerdings soll dies keine Ausrede sein“, betont der Wetteraner, der sich noch kein Bild vom Gegner gemacht hat - bewusst.

„Davon bin ich kein Freund“, sagt Winkler, „denn jedes Spiel ist sowieso anders. Was man bei solchen Beobachtungen sehen kann, ist etwa das Verhalten bei Standardsituationen. Ansonsten kann so etwas aber auch mal nach hinten losgehen. Wir wollen unser Spiel durchbringen, aber auch so flexibel sein, dass, wenn wir dies nicht schaffen, wir uns auch auf den Gegner einstellen können.“

von Marcello Di Cicco

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