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Die Zeichen stehen auf Heimsieg

Fußball-Verbandsliga Die Zeichen stehen auf Heimsieg

Gegen den VfB Gießen waren die SF BG Marburg in der vergangenen Saison noch Außenseiter. Am Sonntag sind die Vorzeichen zum Abschluss der Hinrunde aber komplett anders.

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Der Einsatz von Daniel Bepperling (SF BG Marburg, rechts – gegen Lukas Hautzel vom TuS Dietkirchen) ist fraglich.

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Vor allem ein deutlich geringerer finanzieller Spielraum hat dazu geführt, dass beim Traditionsklub aus der benachbarten Universitätsstadt seit Sommer wesentlich kleinere Brötchen gebacken werden.

Neben Trainer Daniyel Bulut verließen - bis auf Andreas Proske - alle Spieler den VfB, bei dem nun Said Rahmani als Chefcoach und Jürgen Luft als dessen „Co“ in der sportlichen Verantwortung stehen. „Viele junge, unerfahrene Spieler“ bilden laut Luft inzwischen das Gesicht des Vierten der Vorsaison, der in den vergangenen sieben Spielzeiten nie schlechter als Platz sechs war. Fünf Punkte aus 15 Spielen und 14:50 Tore bedeuten demgegenüber derzeit den letzten Tabellenplatz.

„Angesichts unserer derzeitigen Situation wäre es fahrlässig, nicht für die Gruppenliga zu planen“, weiß Luft, der aber betont, dass ein Rückzug in die Kreisoberliga nicht geplant sei, denn: „Aus den Gesprächen mit unseren Verantwortlichen ist hervorgegangen, dass der Etat in der kommenden Saison wieder etwas besser sein wird.“

Gut: "Wir müssen den Gegner ernst nehmen"

Luft kommt diese Partie auf jeden Fall gelegen - nicht wegen des Gegners, sondern aufgrund der Aussichten. „Jeder erwartet doch, dass wir verlieren. Aber gegen Bicken haben wir zuletzt wieder gezeigt, dass wir uns nie aufgeben“, freut sich der Co-Trainer, dass dem Ex-Schröcker Panagiotis Apostolou im Kellerduell in der Nachspielzeit noch der Ausgleich und damit der erste Punktgewinn des VfB seit dem 18. September gelang.

„Dass es keine leichten Spiele gibt, haben wir am Sonntag gesehen. Wir müssen den Gegner absolut ernst nehmen“, fordert SF-BG-Interimstrainer Mirko Gut nach dem hart erkämpften Dreier gegen den Tabellenvorletzten Wörsdorf. Wenngleich Gießen „spielerisch gar nicht so schlecht“ sei, laute das Ziel für den Dritten ganz klar: Heimsieg. Einige Akteure werden bei diesem Vorhaben allerdings nicht mitwirken können - darunter Dusan Olujic, der bis Sommer noch beim VfB aktiv war. Der Keeper hat sich einen Teilriss des hinteren Kreuzbandes zugezogen und wird in diesem Jahr wohl nicht mehr zum Einsatz kommen. Ob Olujic wie zuletzt von Dennis Rosenberg vertreten wird, ist fraglich, denn Rosenberg war unter der Woche erkrankt - genau wie Sascha Huhn, Jonas Herberg und Daniel Bepperling. Gut möglich also, dass Claudius Paehr oder Felix Widdascheck zwischen den Pfosten stehen.

Nach einem Anriss des Syndesmosebandes ist das Jahr wohl auch für Iori Shintani gelaufen. Dagegen dürfte Leon Sinkel kommende Woche wieder ins Training einsteigen. Gute Nachrichten hinsichtlich des Personals kann Gut jedoch auch vermelden: Ingo Czyrzewski, der seit geraumer Zeit bei den Sportfreunden mittrainiert (die OP berichtete), ist „spätestens im Dezember“ spielberechtigt.

von Marcello Di Cicco

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