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Die Suche nach der richtigen Strategie

Fußball, Verbandsliga Mitte Die Suche nach der richtigen Strategie

Konstanz - das ist für den FV Breidenbach in dieser Saison bislang ein Fremdwort.

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Okay Yildirim (Breidenbach, Mitte) kommt gegen Alexander Trumpp (Oberliederbach) nicht an den Ball. Keeper Ronny Zimmer muss nicht eingreifen. Foto: Thorsten Richter

Quelle: Thorsten Richter

breidenbach. Nach dem 3:5 beim Spitzenreiter VfB Gießen soll gegen Germania Schwanheim endlich der erste Heimsieg her.

Von wegen „goldener Oktober“. Das Gegenteil ist Realität! Glückliche und zufriedene Gesichter von Fußballern sehen anders aus. Die einen, Germania Schwanheim, besiegten in der Vorwoche den Liga-Primus VfB Gießen mit 2:1, scheiterten dann aber eine Woche später gegen den Abstiegskandidaten SC Waldgirmes mit demselben Resultat.

Die anderen, der FV Breidenbach, warten nach dem 3:3-Unentschieden gegen die SG Kinzenbach weiter auf den ersten „Heimsieg und steuerten sechs Tage danach bei einem 1:4-Pausenrückstand (Endstand 3:5) beim VfB Gießen einem Debakel entgegen.

Die „Blauen“ aus dem Gunterstal sind also weiter auf der Suche nach der Form der Vorsaison - und der richtigen Strategie. Doch weit wichtiger als die Systemfrage ist das unzureichende Vermögen, vor eigenem Publikum ein Spiel zu prägen und zu gestalten. Das soll sich am Sonntag gegen Schwanheim (wieder einmal) ändern. Für wen verläuft das folgende Oktober-Wochenende nach Wunsch? Der Liga-Neunte (14 Zähler aus elf Spielen) empfängt den Elften (13 Punkte bei einem Spiel weniger) aus dem Frankfurter Stadtteil. Fakt ist auch: Für den Verlierer wird bei vier möglichen Absteigern (sofern aus der Hessenliga keine Mannschaft in die Mitte-Staffel absteigt) die Luft im Oktober immer dünner.

Der Sieger darf den Blick dagegen wieder etwas nach oben richten. „Beim Spiel in Gießen habe ich mich in der ersten Halbzeit gefühlt, als ob ein Orkan über uns herzieht. Wir haben in der Defensive Fehler gemacht, die bei uns relativ selten vorkommen. Daran müssen wir arbeiten. Gegen Schwanheim, das sich nach einem Fehlstart inzwischen stabil präsentiert, wird eine schwere Aufgabe, zumal die Germania auswärts eine ausgeglichene Bilanz hat“, weiß FVB-Trainer Torsten Opitz. „Wir wollen den nächsten Anlauf nehmen und unseren Heimnimbus endlich in die richtige Richtung legen und müssen die Moral aus der zweiten Halbzeit in Gießen mitnehmen. Selbstverständlich muss man auch den Blick nach unten richten“, ergänzt der 51-Jährige.

„Wir sind aber an der Reihe, den ersten Heimsieg einzufahren. Aufgrund der Trainingsbeteiligung und des Engagements im Training bin ich guter Dinge für Sonntag“, ergänzt der Kripobeamte.

Nach seiner abgesessenen Rotsperre kehrt Jannik Konitzer wieder in den Kader zurück. Ein Spiel aussetzen muss dagegen noch Simon Reiprich nach seiner Roten Karte gegen die SG Kinzenbach. Fehlen wird auch Schlussmann Tobias Dünhaupt nach seiner Notbremse beim VfB Gießen. Für ihn steht Daniel Schwahn zwischen den Pfosten.

Verbandsliga Mitte: SC Waldgirmes - TuS Dietkirchen (Sa., 14.30 Uhr), Vikt. Kelsterbach - SG Kinzenbach (Sa., 15 Uhr), FC Ederbergland - SG Oberliederbach, FSV Braunfels - FSV Schröck (beide Sa., 15.30 Uhr), FC Dorndorf - VfB Gießen, FV Breidenbach - Germ. Schwanheim, FC Eddersheim - FV Biebrich (alle So., 15 Uhr), TSG Wieseck - SF BG Marburg (So., 15.30 Uhr).

von Herbert Lenz

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