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Die "Erdferkel" überraschen

Ultimate Frisbee Die "Erdferkel" überraschen

Erfolgreiches Turnier für die "Hässlichen Erdferkel": Nur zwei Mannschaften waren beim Europacup in Frankfurt besser als das Ultimate-Frisbee-Team aus Marburg.

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Jubel über Bronze: die „Hässlichen Erdferkel“ Maria Werner (stehend, von links), Christian Hamann, Nora Wilkening, Lasse Hoogen, Katharina Gindler, Steffen Döscher, Lisa Werner, Robert Hamann, Hannah McCulloch und Micha Krusemark sowie Maren Hanna (hockend), Moritz Müller, Viktoria Gochmann, Lutz Neumann, Lisa Kücholl, Severin Pimer und Leonie Jasper. Gerd Kusch fehlt.

Frankfurt. „Unser erster Auftritt auf der europäischen Bühne - und gleich der dritte Platz“, freute sich Spieler Gerd Kusch über das unerwartet gute Abschneiden. Dass das Marburger Mixed-Team im Ultimate Frisbee nicht nur deutschlandweit konkurrenzfähig ist, hat es bei der europäischen Clubmeisterschaft gezeigt. Die zwölf besten Teams des Kontinents spielten in Frankfurt um den Titel.

Nachdem sich die „Hässlichen Erdferkel“ auf Bundesebene den Vize-Titel erspielt hatten, durften sie erstmals an der Qualifikation für den Europapokal teilnehmen, die sie in der zentralen Region ungeschlagen meisterten.

Auch der Start ins Finalturnier war vielversprechend: „Nachdem wir unser erstes Spiel gegen ‚3SB‘ aus Budweis klar für uns entscheiden konnten, hatten wir das Gefühl, alles zu können“, so Spielertrainer Lutz Neumann zum 15:7-Auftaktsieg. In der Vorrunde bezwang Marburg außerdem die Teams aus Paris (15:7), Bratislava (15:12) und Tallinn (15:11). Damit stand der Einzug in die K.-o.-Spiele der vier besten Teams fest.

Niederländer sind einen Tick erfolgreicher

In einem hart umkämpften aber dennoch fairen Halbfinale musste sich das Team des VfL Marburg schließlich dem „FC Airborn-Grut“ aus den Nieder­landen geschlagen geben - denkbar knapp mit 14:15. Das Spiel um den dritten Platz beendeten die Marburger gegen Göteborg mit einem 14:11-Sieg. „Wir sind unglaublich stolz“, fasste Neumann die Team-Stimmung zusammen.

Europameister in der Mixed-Division wurde „Reading Ultimate“ aus Großbritannien vor dem „FC Airborn-Grut“. „Wir haben viele knappe und faire Spiele gesehen“, sagte Andrea Furlander, Präsident der European Ultimate Federation (EUF). Dafür spricht, dass das Team aus Reading neben dem Turniersieg auch den Sieg in der Spirit-Wertung erlangte. Marburg erreichte dort ebenfalls Rang drei.

Die „Erdferkel“ spielten als einziges deutsches Team in der Mixed-Division. Bei den Frauen belegte München Platz zehn, bei den Männern Heilbronn-Bad Rappenau den vierten Rang. Die Berliner Mannschaft landete auf Platz 19.

von Leonie Jasper

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