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Die Eintracht macht‘s mit Köpfchen

Kreispokal-Finale Die Eintracht macht‘s mit Köpfchen

Die Überraschung ist ausgeblieben. Eintracht Stadtallendorf gewann Dienstagabend das Kreispokalfinale beim VfB Marburg erwartungsgemäß mit 2:0.

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Die Trophäe gen Nachthimmel: Eintracht Stadtallendorf hat Dienstagabend den Kreispokal gewonnen.

Quelle: Michael Hoffsteter

Marburg. Nach drei sieglosen Spielen kehrte der Hessenligist damit in die Erfolgsspur zurück. „Wir waren voll konzentriert und haben das Spiel kontrolliert“, stellte Eintracht-Trainer Dragan Sicaja nach Ablauf der 90 Minuten auf dem Rasenplatz an der Gisselberger Straße fest, der nicht unbedingt seiner Idealvorstellung entsprach. Allerdings wusste der Eintracht-Coach die Partie auch richtig einzuschätzen: „Der Gegner wollte sich angesichts seines wichtigen Spiels gegen Fernwald nicht wehtun.“ Dies machte auch VfB-Trainer Thomas Vollmer deutlich: „Für uns zählt nur der Samstag.“

Entsprechend hatte er seine Aufstellung gegenüber dem Kinzenbach-Spiel gleich auf fünf Positionen geändert. So kam etwa Torjäger Ahmet Marankoz für den Matchwinner des Halbfinales gegen SF BG Marburg, Kevin Willow, erst nach 69 Minuten ins Spiel. Die sonstigen Reservisten dankten es ihrem Trainer allerdings mit einer starken Vorstellung. So gehörten insbesondere Jonas Schick und Yannick Weber zu den besten Akteuren ihrer Mannschaft und waren maßgeblich daran beteiligt, dass sich der zwei Klassen höher angesiedelte Hessenligist bis auf den Pfostenschuss von Laurin Vogt kurz vor dem Halbzeitpfiff keine ernsthafte Torgelegenheit herausspielen konnte.

Gute Abwehrleistung des VfB

„Wir haben defensiv versucht, die Räume eng zu machen. Das ist uns sehr gut gelungen“, war VfB-Trainer Thomas Vollmer mit der Abwehrleistung sehr zufrieden. Dass seine Mannschaft nach vorne keine großen Akzente setzen konnte, war angesichts dieser Konstellation nicht verwunderlich. Erst in der 41. Minute wurde Stadtallendorfs Torhüter Hrvoje Vincek bei einem Freistoß von Artur Besel einigermaßen gefordert.

In der zweiten Halbzeit erhöhte der Hessenliga-Zweite den Druck. Diesem hielten die Marburger zunächst weiterhin stand, ehe sich in der 61. Minute die erste Lücke ergab. Nach einer genauen Flanke von der rechten Seite köpfte der Ex-Marburger Del-Angelo Williams unhaltbar für Marburgs Keeper Sven Mainusch ein. Ursprünglich sollte „Pokaltorhüter“ Tobias Ochs zum Einsatz kommen, der sich jedoch am Spieltag mit einem grippalen Infekt krank meldete.

Nur eine Gelbe Karte in fairer Partie

Erst nach 66 Minuten musste Schiedsrichter Thomas Heckmann, der gestern seinen 37. Geburtstag feierte, in der fairen Partie zur einzigen Gelben Karte gegen den Stadtallendorfer Muhamet Arifi greifen. Mit dem zweiten Kopfballtreffer durch Ceyhun Dinler nach einem Eckball von Erdinc Solak war das Finale endgültig entschieden. Sowohl Marburgs Sportlicher Leiter Uwe Müller als auch Kreisfußballwart Peter Schmidt, der gemeinsam mit dem Krombacher Pokalbeauftragten Axel Geilfus die Siegerehrung vornahm, sahen den Sieg der Stadtallendorfer als verdient an, würdigten aber gleichzeitig auch die Leistung der Marburger.

  • VfB Marburg - Eintracht Stadtallendorf 0:2 (0:0).
  • Tore: 0:1 Del-Angelo Williams (61.), 0:2 Ceyhun Dinler (72.). Marburg: Mainusch - Schick, Weber, Ofori, Sidon (71. Schnitzer) - Köse (62. Simeon Schmidt), Kaguah, Fabian Schmidt - Atas, Willow (69. Marankoz), Besel. Stadtallendorf: Vincek - Vidakovics, Völk, Gaudermann, Dinler - Solak, Arifi, Ademi, Vogt - Williams (77. Bartheld), Yildirim. Schiedsrichter: Thomas Heckmann (Rauischholzhausen). Zuschauer: 280. Gelbe Karten: - / Arifi . Beste Spieler: Schick, Weber, Atas / Vidakovics, Ademi, Gaudermann.

von Kurt Arke

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