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Diana Voynova fürs bulgarische Nationalteam nominiert

Basketball Diana Voynova fürs bulgarische Nationalteam nominiert

Die Länderspielpause in der Bundesliga kommt den Blue Dolphins gelegen. Einige Marburger Spielerinnen können ihre Blessuren auskurieren. Andere sind mit ihren Nationalmannschaften unterwegs.

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Diana Voynova (hinten) behauptet sich in dieser Szene gegen Saarlouis‘ Kristi Mokube, beobachtet von Levke Brodersen. Die BC-Spielerin ist erstmals für die bulgarische Nationalmannschaft nominiert worden.

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Eine Chance auf die Qualifikation für die Europameisterschaft im kommenden Jahr in Tschechien hat die deutsche Nationalmannschaft der Frauen nicht mehr. Nur eines von bislang vier Qualifikationsspielen wurde gewonnen, am Samstag in der Ukraine und vier Tage später in Luxemburg geht es darum, sich möglichst gut zu verkaufen.

Trotzdem, betont Finja Schaake: „Es ist immer eine große Ehre, Deutschland zu repräsentieren.“ Neben der Flügelspielerin ist mit Svenja Greunke, die auf allen großen Positionen eingesetzt werden kann, eine zweite Spielerin vom BC Pharmaserv Marburg für die deutsche Mannschaft nominiert. Das Team bereitet sich in Kienbaum bei Berlin vor und bestreitet am Mittwoch sowie am Donnerstag Testspiele gegen Polen.

Diana Voynova ist für Bulgarien im Einsatz. „Für sie freut‘s mich besonders“, sagt BC-Trainer Patrick Unger zur erstmaligen Berufung der Center-Spielerin in die Auswahl ihres Heimatlands. „Sie hat sich gut entwickelt. Ihre Leistungen sprechen für sich, auch wenn sie offensiv manchmal noch ein bisschen unglücklich ist“, erklärt der Marburger Coach und betont zugleich: „Sie ist bei uns, um den Ball zu holen, gut zu verteidigen, Löcher zu reißen. Sie macht ihren Job wunderbar. Ihre Nominierung ist die Belohnung dafür.“

Das bulgarische Team hat aus vier Spielen bislang ebenfalls nur einen Sieg geholt, besitzt im Gegensatz zur deutschen Mannschaft aber zumindest noch theoretische Chancen auf die Qualifikation. Voraussetzung dafür ist, dass es am Samstag in Griechenland sowie am darauffolgenden Mittwoch in der Schweiz gewinnt und andere Spiele günstig enden.

BC als nächstes beim Meister

Die übrigen Spielerinnen des derzeitigen Bundesliga-Vierten werden „ein bisschen Wunden lecken“, erklärt Unger. Vor allem die angeschlagenen Paige Bradley, Julia Köppl (beide Fuß) und Katlyn Yohn (Knie) brauchen eine Pause. Nach dem hart erkämpften 70:66-Sieg am Samstag gegen Vizemeister Saarlouis Royals gab der Trainer den Frauen drei Tage frei. Einige nutzen die Zeit, um wegzufahren, den Kopf mal freizukriegen. „Das ist auch wichtig, um danach wieder fokussiert an die nächsten Aufgaben zu gehen“, sagt Unger, der sich selbst den Sonntag für seine Familie freihielt, am Montag aber bereits wieder vor dem Fernseher saß und per Video das vergangene Spiel analysierte.

Am Mittwoch treffen alle, die nicht mit den Nationalteams unterwegs sind, wieder zusammen. „Ab Donnerstag wollen wir uns individuell weiter verbessern“, erklärt Unger. Ein ursprünglich für kommenden Samstag geplantes Testspiel gegen ein niederländisches Team wird wohl nicht stattfinden. „Dafür sind zu viele Spielerinnen angeschlagen oder fehlen“, meint der Coach. Wichtig ist, dass am 27. November alle fit sind: Dann gastieren die Marburgerinnen bei Titelverteidiger TSV Wasserburg.

Dass die Mannschaft durch die Pause aus dem wöchentlichen Spielrhythmus kommt, sei in der aktuellen Situation kein Problem. „Wir verlieren, wir gewinnen, wir verlieren - wir spielen gut, wir spielen schlecht, wir spielen wieder gut“, sagt er. „Das ist schon ein Rhythmus, aber keiner, in dem wir unbedingt bleiben wollen.“

von Stefan Weisbrod

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Mit einer vor allem kämpferisch überzeugenden Leistung hat der BC Pharmaserv Marburg die Saarlouis Royals mit 70:66 bezwungen. Trainer Patrick Unger lobte das Engagement aller Spielerinnen.

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