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Des Trainers gute Prognose

Kunstturn-Bundesliga Des Trainers gute Prognose

Nach zwei Niederlagen gegen zwei Meisterschafts-Topfavoriten holte die KTV Obere Lahn einen wichtigen, weil richtungweisenden Sieg in Heidelberg.

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KTV Obere Lahn Biedenkopf vs. KTV Straubenhardt. Am Barren: Andrey Likhovitskiy.

Quelle: Florian Gaertner

Biedenkopf. Die KTV Obere Lahn gewann mit 43:30 Score Points beim Aufsteiger KTG Heidelberg.

Wie hatte doch Albert Wiemers nach der Auftaktpleite bei der TG Saar und der von den Punkten her herben Niederlage gegen Straubenhardt gesagt? „Wir müssen anerkennen, dass wir gegen diese Topteams nicht ganz mithalten können. Insofern sind die beiden kommenden Aufgaben gegen Heidelberg und Cottbus eminent wichtig für den weiteren Saisonverlauf. Nach diesen Wettkämpfen sehen wir, ob wir uns in Richtung Mittelfeld orientieren können. Und ich bin zuversichtlich, dass uns dies gelingt.“

Der KTV ist es gelungen - im Jahr eins ohne Fabian Hambüchen. Den Grundstein für den Auswärtssieg legten die Biedenkopfer vor der Pause. Deutliche Siege am Pauschenpferd (12:4) mit Sebastian Quensell, Lasse Gauch, Fabian Lotz und Andrey Likhovitskiy und an den Ringen (11:2) mit Nick Klessing, Mikhail Kudashov, Fabian Lotz und Jasper Vennemann brachten eine beruhigende Pausenführung von 27:10 Score Points.

Turnkunst vom Allerfeinsten

Die Heidelberger, denen zu Beginn des Wettkampfes einfach zu viele Fehler unterliefen, kamen aus der Pause wie verwandelt und schöpften nach einem 10:1-Erfolg am Sprung mit ihrem besten Turner Matthias Fahrig und einer knappen Niederlage am Barren (7:8) durchaus wieder Hoffnung, den zweiten Saisonsieg einzufahren.

Doch die mittlerweile routinierten Lahner machen dann durch ein 7:3 am Reck mit Lotz, Jakob Paulicks, Likhovitskiy und Thoren Gauch alles klar. Top Scorer mit 16 Score Points wurde Andrey Likhovitskiy (KTV Obere Lahn) vor Matthias Fahrig (11), Stian Skjerahaug (9, beide Heidelberg) sowie Nick Klessing (7) und Mikhail Kudashov (5, beide KTV).

Indes hat TG Saar nach dramatischem Wettkampfverlauf das Spitzenduell gegen den deutschen Vizemeister KTV Straubenhardt mit 35:34 Score Points gewonnen und stieß damit die Türe zur Teilnahme am DTL-Finale am 5. Dezember in Karlsruhe weit auf.

Nicht immer hält ein Spitzenkampf, was er vorher verspricht, aber was die Protagonisten in der Dillinger Sporthalle boten, war Turnkunst vom Allerfeinsten. Nach der Pause konnten die Straubenhardter den Rückstand durch einen 6:3-Erfolg verkürzen, doch die Saarländer konterten direkt am Barren mit einem 7:4-Sieg, so dass das abschließende Reckduell die Entscheidung bringen musste.

Zwar konnten die Straubenhardter das Reck mit 8:4 Score Points gewinnen, aber dieser Erfolg reichte nicht mehr zum Gesamtsieg.

von Michael E. Schmidt

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