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Der Weg nach Berlin beginnt in Marburg

Basketball, Jugend trainiert für Olympia Der Weg nach Berlin beginnt in Marburg

Das Landschulheim Steinmühle, das Gymnasium Philippinum, die Sophie-von-Brabant-Schule und die Elisabethschule haben sich beim Kreisentscheid von "Jugend trainiert für Olympia" durchgesetzt.

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Gymnasium Philippinum (blaue Trikots) gegen Elisabethschule (weiß) – ein Duell, das es beim Basketball-Kreisentscheid schon fast traditionell zu sehen gibt. Fotos: Thorsten Richter

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Seit jeher lautet das Motto für das schulsportliche Wettkampfprogramm: „Jugend trainiert für Olympia“. Doch diese Losung ist ein wenig irreführend. Denn während für die einen Schüler die olympische Devise „Dabei sein ist alles“ zählt, ist der Kreisentscheid für andere eine Prestigefrage und die erste Etappe auf einer Reise nach Berlin zum Bundesentscheid.

Regionalentscheid als nächste Hürde

Am vergangenen Mittwoch nahmen zehn Schulen an dem Basketball-Wettkampf der Jahrgänge 2001 bis 2004 teil, am Donnerstag stellten fünf Schulen sechs Teams der Jahrgänge 2003 und 2006. Die Elisabethschule wartete mit zwei Mannschaften auf. Für den Regionalentscheid, der ebenfalls in Marburgs Georg-Gaßmann-Halle steigt, haben sich definitiv die Jungenmannschaft des Landschulheims Steinmühle sowie die Mädchenmannschaft des Gymnasiums Philippinum und am Donnerstag die Jungen der Sophie-von-Brabant-Schule sowie die Mädchen der Elisabethschule qualifiziert. Die Mädchen können am 29. November, die Jungs am 13. Dezember ihre Tickets für die nächste Runde, den Landesentscheid, lösen.

Für David Irnich steht fest, dass vor allem die Elisabethschülerinnen der Jahrgänge 2003 bis 2006 die Chance haben, bis zum Finale in der Bundeshauptstadt vordringen zu können. „Die Universitätsstadt ist gerade beim Nachwuchs des Frauenbasketballs gut aufgestellt. Das liegt natürlich auch an der Hochklassigkeit der Bundesligamannschaft BC Pharmaserv Marburg“, sagt der Sportlehrer am Gymnasium Philippinum, der nebenbei an der Elisabethschule Basketball-Talentfördergruppen trainiert. Am Donnerstag war er für drei verschiedene Mannschaften verantwortlich.

Großteil der Schüler spielt auch im Verein

„Das Niveau ist natürlich sehr unterschiedlich. Wir haben Schüler hier, für die das einfach nur Spaß ist, um mal aus dem Schulalltag herauszukommen. Außerdem haben leider viele Schüler das Wettkampferlebnis kaum noch. Wir hatten Mannschaften hier, die in ihren Schulen zwar Basketball-AGs haben, aber sich noch nie mit anderen Teams gemessen haben“, sagte Silke Malkus, Marburgs Schulsportkoordinatorin, beispielsweise über die Mittelpunktschule Hartenrod, die am Mittwoch am Turnier teilnahm. „Natürlich haben deren Mädchen- und Jungenmannschaften hoch verloren. Aber es war eine neue und wichtige Erfahrung“, meinte Malkus. Laut der Schulsportkoordinatorin spielen schätzungsweise 80 Prozent der Teilnehmer Vereinsbasketball.

Die für die Zukunft des Marburger Basketballs vielleicht wichtigste Altersklasse ist morgen am Zug: Ab 8 Uhr spielen in der kleinen Georg-Gaßmann-Halle sechs Jungen- und vier Mädchenmannschaften der Jahrgänge 2005 bis 2008 den Kreisentscheid. „In dieser Altersklasse haben wir schon einige Talente gefunden, die sich diesem Sport zugewandt haben und gute Spieler geworden sind“, sagt Irnich.

von Benjamin Kaiser

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