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"Der Druck liegt bei Schröck"

Fußball-Verbandsliga Mitte: Braunfels - FSV "Der Druck liegt bei Schröck"

Auch weil sich die Kontrahenten im Tabellenkeller die Punkte gegenseitig wegnehmen, hat der FSV Schröck weiterhin den Verbandsliga-Klassenerhalt in der eigenen Hand. Am Samstag (15.30 Uhr) geht es nach Braunfels.

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Der Schröcker Lukas Greb (rechts) kommt im Hinspiel vor Braunfels’ Christopher Hartmann an den Ball. Foto: Michael Hoffsteter

Quelle: Michael Hoffsteter

Schröck. Der FSV Schröck, der am vergangenen Spieltag drei Punkte kampflos gegen den zurückgezogenen Türkischen SV Wiesbaden erhielt, möchte seine Mini-Krise in der Verbandsliga Mitte mit zwei Pflichtspiel-Niederlagen am Stück beenden. Am Samstag (15.30 Uhr) ist der Aufsteiger beim FSV Braunfels gefordert. Der Club aus dem Lahn-Dill-Kreis liegt mit aktuell 38 Punkten und Rang zehn im Niemandsland der Tabelle. Dahin würde der FSV auch gerne. Mit einem Sieg könnte die Mannschaft von Trainer Markus Kubonik sogar auf bis zu drei Punkte an Braunfels heranrücken. Von solchen Rechenspielchen hält der FSV-Coach allerdings nichts. „Wir haben es selbst in der Hand und haben den Vorteil, dass wir nicht nach links oder rechts schauen müssen“, erklärt der 37-Jährige.

Die Entwicklung, die das Team vom Elisabethbrunnen in den vergangenen Monaten durchlaufen hat, ist auch in Braunfels nicht unbemerkt geblieben. „Das ist sicherlich nicht mehr dieselbe Mannschaft wie im Hinspiel, wo wir doch relativ klar gewonnen haben“, sagt Trainer Thorsten Dinkel, dessen Team in Schröck mit 2:0 siegte. „Sie werden mit sehr viel Selbstvertrauen kommen.“

FSV-Trainer Kubonik: „Es muss alles passen.“

Aus der Ausgangslage erhofft sich der 38-Jährige allerdings einen Vorteil. „Ich denke, der Druck liegt doch eher bei Schröck. Wir sind eigentlich relativ gesichert, uns fehlt vielleicht noch ein Sieg.“

Durch die enttäuschende Leistung beim 1:3 im Nachholspiel in Niedernhausen hat der FSV es bereits vor Wochenfrist verpasst sich deutlicher von den Abstiegsrängen abzusetzen. Trainer Kubonik hat das Spiel aber schnell abgehakt. „Kollektiv war das ein ganz schlechtes Spiel von uns“, sagt „Kubo“: „Wir müssen aber jetzt nach vorne schauen.“

Mit einem Sieg in Braunfels könnte Schröck erneut einen vorentscheidenden Schritt zum Klassenerhalt gehen. Dass das aber nicht unbedingt einfach wird, darüber ist sich Kubonik im Klaren. „Von der Qualität her ist der Gegner ganz stark. Es muss wirklich alles passen, um etwas mitzunehmen“, erklärt der FSV-Trainer, dem personell dieselben Spieler wie in den vergangenen Wochen zur Verfügung stehen.

Anders ist das in Braunfels. „Seit der Winterpause ist unsere Personallage durchgängig angespannt“, sagt Dinkel, „aber ganz egal, wer spielt - wir sind gegen jede Mannschaft in der Lage, mitzuhalten."

von Tobias Kunz

Der Spieltag in der Verbandsliga Mitte
FSV Braunfels - FSV Schröck, SC Waldgirmes - FC Eddersheim (beide Sa., 15.30 Uhr), FV Breidenbach - Viktoria Kelsterbach (Sa., 18 Uhr), FC Dorndorf - SV Niedernhausen, Watzenborn - Eintracht Wetzlar, Germania Schwanheim - VfB Unterliederbach, VfB Gießen - TuS Dietkirchen (alle So., 15 Uhr).
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