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Defensive legt Grundstein zum Sieg

Basketball, Pokal-Achtelfinale Defensive legt Grundstein zum Sieg

Marburg spielt nun im Viertelfinale am 3. Januar 2016 in Bad Aibling beim Spitzenreiter der 2. Bundesliga Süd.

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Der BC Marburg mit Finja Schaake (links, gegen Rotenburgs Katarina Flasšarová) konnte im Pokal-Achtelfinale einen deutlichen Sieg einfahren.

Quelle: Nadine Weigel

Marburg. Der BC Pharmaserv Marburg überzeugte gestern in Halle und siegte mit 76:40 im Pokal-Achtelfinale. „Meine Spielerinnen traten als Team gut auf und setzten alles um, was ich von ihnen verlangt hatte“, sagte Marburgs Coach Patrick Unger. Alle hätten gewusst, welche Aufgabe sie zu erfüllen hatten. Ein Sonderlob verdienten sich Julia Gaudermann, Tonisha Baker sowie Patricia Benet, die in der Abwehr gegen Halles Topscorerin Aliaksandra Tarasava einen „Riesenjob“ gemacht hätten. Auch die starken Rebounds von Stephanie Lee hob Unger hervor.

Im Viertelfinale, das am 3. Januar 2016 stattfindet, müssen die Marburgerinnen zum ungeschlagenen Spitzenreiter der 2. Bundesliga Süd, Bad Aibling. Damit wurde Marburg die weitestmögliche Anreise zugelost. Das Viertelfinale birgt noch einen „Knaller“. Mit Wasserburg und Saarlouis spielen zwei Bundesliga-„Schwergewichte“ um den Halbfinaleinzug.

Klare Führung schon zu Beginn

Die Grundlagen für den Pokalerfolg legten die Dolphins – die von 40 Anhängern unterstützt wurden – bereits in den Anfangsvierteln. Nach acht Minuten betrug der Vorsprung elf Zähler. Die Punkte zum 16:5-Zwischenstand hatte Svenja Greunke eingeleitet, als sie einen Rebound gegen drei Gegnerinnen sicherte und Tonisha Baker mit einem „Zuckerpass“ Finja Schaake bediente. Das erste Spielviertel ging mit 20:9 an die Gäste. Im zweiten Viertel legten die Marburgerinnen noch eine Schippe drauf. Nach dem 28:16 (14.) zogen sie mit einem Neun-Punkte-Lauf in drei Minuten auf 37:16 davon. Beeindruckend war die starke Defensive der Dolphins, die Halle kaum zu freien Würfen kommen ließ – was in einer Feldtrefferquote zur Pause von nur 28 Prozent resultierte. Bezeichnend war, dass die Weißrussin Tarasava nur zu drei Punkten kam. Auch 17 Ballverluste zeigten, wie verunsichert der Angriff Halles in der ersten Halbzeit war. Bei Marburg stand hingegen eine sehr gute Feldtrefferquote von 51 Prozent zu Buche.

Ähnlich wie im Bundesligaspiel gegen Halle ließ Marburg nach der Halbzeitpause zunächst etwas nach. Halle kam aggressiver aus der Kabine und verteidigte besser. Die Dolphins wirkten hingegen im Angriff zu ungeduldig. Bis auf 25:47 verkürzten die Gastgeberinnen, ehe es eine Auszeit gab. „In dieser Phase ließen wir es etwas zu locker angehen, doch nach der Auszeit fingen wir uns“, sagte Schaake. Drei Angriffe mit drei Dreiern folgten, Marburg zog auf 56:27 (27.) weg.
Das Schlussviertel dominierte Marburg wieder klar; die aus der zweiten Mannschaft „hochgezogene“ Charlotte Eggers setzte den letzten Korb zum Pokal-Erfolg.

von Marcus Richter

Achtelfinale:

TSV Wasserburg - Osnabrück 75:68
Keltern - USC Freiburg 87:61
Oberhausen - Herner TC 62:74
Saarlouis Royals - Donau-Ries 89:68
Halle - BC Pharmaserv Marburg 40:76
Lichterfelde Berlin - Chemnitz 56:78
Bad Aibling - BG Göttingen 77:54
Weiterstadt - Rotenburg-Scheeßel 58:89

Viertelfnale:

Bad Aibling - BC Pharmaserv Marburg
Wasserburg - Saarlouis
Chemnitz - Keltern
Herne - Rotenburg-Scheeßel

Statistik:

Halle – Marburg 40:76
(9:20, 10:25, 16:13, 5:18)
Halle: Szmutku (0 Punkte), Henningsen (0 P.), Hartmann (5 P. / 1 Dreier/ 9 Rebounds), Engeln (4 P.), Kühn (0 P.), Tarasava (8 P./1 Dreier), Yancheva (2 P./ 7 Rebounds), Ederaine (9 P.), Müller (0 P.), Horn (9 P.), J. Schinkel (0 P.), L. Schinkel (3 P./ 1 Dreier).
Marburg: Katlyn Yohn (19 P./ 5 Dreier), Svenja Greunke (6 P.), Stephanie Lee (6 P./9 Rebounds), Julia Köppl (2 P.), Birte Thimm (8 P./5 Ballgewinne), Finja Schaake (19 P./ 2 Dreier), Patricia Benet, Tonisha Baker (0 P.), Julia Gaudermann ( 8 P.), Charlotte Eggers (2 P.).
Schiedsrichter: Hofmann/Ambrosius.
Zuschauer: 300.

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