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"Das ist eine reine Konzentrationssache"

Fußball, Verbandsliga "Das ist eine reine Konzentrationssache"

Die bittere Niederlage gegen die TSG Wörsdorf hat man beim FSV Schröck schnell verarbeitet.

Kinzenbach. „Nach Wörsdorf schaut keiner mehr“, erklärt FSV-Trainer Markus Kubonik: „Die Jungs haben unter der Woche gut trainiert und auch im Kreispokal eine Reaktion gezeigt.“

Im Halbfinale setzte sich der Verbandsligist beim A-Ligisten SSV Hatzbach souverän mit 4:1 (3:0) durch. Eine ähnliche Leistungssteigerung erhofft sich Coach Kubonik nun auch am Sonntag (15 Uhr) bei der SG Kinzenbach, damit seine Mannschaft nach Niederlagen bei den SF BG Marburg und gegen die TSG Wörsdorf nicht auch noch gegen den dritten Aufsteiger in Folge verliert.

Die Fehlersuche für die enttäuschende Pleite am vergangenen Sonntag war für den 37-Jährigen schnell abgeschlossen. „Das ist eine reine Konzentrationssache“, sagt Kubonik. „Wir müssen fokussierter zu Werke gehen und unsere individuellen Fehler abstellen“, führt der A-Lizenz-Inhaber aus.

Denn er weiß, dass seine Mannschaft bislang immer wieder nach Schwächephasen - die meist unmittelbar nach der Halbzeitpause auftraten - zurückgekommen ist. „Kubo“ begründet das damit, dass sein Team nicht oft mit der gleichen Aufstellung spiele.

Gegen die SG Kinzenbach, die nach zwei Auftaktsiegen mit drei Niederlagen in Serie auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt worden ist, gelte es befreiter an die Sache heranzugehen. „Es wird ein sehr intensives Spiel werden“, weiß der FSV-Coach, der den Gegner aus dem Kreis Gießen noch aus gemeinsamen Gruppenliga-Zeiten kennt.

„Es ist wichtig, dass wir die Zweikämpfe annehmen und wieder aggressiver sind. Und dann schauen wir, ob es möglich ist, auswärts unser erstes Tor zu schießen“, sagt Kubonik, dessen Team in der fünf Spieltage jungen Saison auf fremden Plätzen noch punkt- und torlos ist.

Umso schwieriger wird dieses Unterfangen, da Torjäger Andreas Schoch im Urlaub weilt. Von den verletzten Spielern stößt keiner zum Kader hinzu. Manuel Schäfer fällt nach seiner Verletzung aus dem Wörsdorf-Spiel zusätzlich aus. Die angespannte Personalsituation sorgte auch dafür, dass am Dienstag im Pokal neben Steffen Rechner und Jens Borawski ein weiterer alter Bekannter als Ersatzspieler auf der Bank Platz nahm: Trainer Markus Kubonik.

von Tobias Kunz

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