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Das Warten auf den ersten Heimdreier

Fußball-Verbandsliga Das Warten auf den ersten Heimdreier

Der FV Breidenbach nimmt am Sonntag (15 Uhr) in der Fußball-Verbandsliga Mitte den nächsten Anlauf, die Heimmisere zu beenden. Gegner ist Schröck-Bezwinger FC Dorndorf.

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Dennis Brandl (vorne) strebt mit Breidenbach endlich einen Heimsieg an.

Quelle: Thorsten Richter

Breidenbach. „Warten auf Godot“ ist ein Theaterstück von Samuel Beckett, das im Jahre 1952 publiziert wurde. „Warten auf einen Heim-Dreier“ nach nunmehr schon exakt 206 sieglosen Tagen lautet der Titel des „Theater-Dramas“ beim Hinterländer Verbandsligisten FV Breidenbach. Gegen den auswärtsstarken FC Dorndorf will der heimschwache FV Breidenbach seinen Fans am letzten Oktober-Wochenende endlich wieder einen Sieg schenken - nach über 200 frustrierenden Tagen im Gunterstal-Stadion.

Die „Blauen“ bemühen sich nach dem 3:3 gegen die SG Kinzenbach und dem 1:1 gegen Germania Schwanheim weiter um den ersten Heimsieg - der letzte datiert vom 22. März mit dem 3:1-Erfolg über die SG Oberliederbach. Er liegt also über ein halbes Jahr zurück.

„Ich erwarte ein ähnlich intensives Spiel wie gegen Schwanheim. Der FC Dorndorf präsentiert sich nach einem schwachen Start vor allem auswärts als intakt. So wird es auch am Sonntag sein, und ähnlich wie in den vergangenen Jahren“, sagt FVB-Coach Torsten Opitz. „Ich denke, dass wir an die gute Leistung von Schwanheim anknüpfen werden.“ Das habe man unter der Woche auch an der Trainingsbeteiligung, vor allem aber an der Intensivität gesehen.

Coach baut auf die Trefferqualitäten von FVB-Torgarant Felix Baum

„Meine Jungs arbeiten daran, um auch zu Hause wieder zum Erfolg zu kommen und gehen positiv mit der Sache um. Wir lassen uns keinen Heimkomplex einreden und wollen jedes Spiel gewinnen, ob zu Hause oder auswärts. Es wird allerdings sehr schwer werden gegen eine Mannschaft, die mit uns auf Augenhöhe ist“, fügt der 51-jährige Bad Laaspher hinzu, der sein Augenmerk auf FCD-Torjäger David Röhrig legt und auf die Trefferqualitäten von FVB-Torgarant Felix Baum (12 Treffer) baut.

Die Marschroute: Druck aufbauen, ohne die Defensive zu vernachlässigen. „Wir werden alles dafür tun, dass es übermorgen endlich mit dem ersten Heimsieg klappt“, gibt sich Opitz auch kämpferisch. Zumal er bis auf den noch ein Spiel gesperrten Schlussmann Tobias Dünhaupt wieder alle Spieler an Bord hat.

Klappt es am Sonntag allerdings auch im siebten Anlauf der laufenden Saison erneut nicht mit dem ersten Heim-Dreier, wird es im Oktober im Perftal noch ungemütlicher.

von Herbert Lenz

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