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Das Verfolgerduell steigt in Stadtallendorf

Fußball-Hessenliga Das Verfolgerduell steigt in Stadtallendorf

Die Stadtallendorfer Eintracht steht vor den "Wochen der Wahrheit": Vor dem Topspiel gegen Primus Watzenborn-Steinberg prüft die Sicaja-Elf am Samstag (15 Uhr) im vorletzten Heimspiel den Tabellennachbarn FSC Lohfelden.

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Volle Konzentration von Beginn an fordert Stadtallendorfs Del-Angelo Williams (vorn, hier im Hinspiel gegen Pere Pavic) vor der morgigen Partie gegen den FSC Lohfelden.

Quelle: Marcello Di Cicco

Stadtallendorf. Ereignisreiche Tage hat die Eintracht hinter sich: Neuverpflichtungen, Vertragsverlängerungen und ein Urteil des Landgerichts Frankfurt (die OP berichtete am Donnerstag), das auch Auswirkungen auf die Hessenliga-Tabelle haben könnte - und zwar dann, wenn Stadtallendorf die am grünen Tisch zugesprochenen Punkte aus dem Hinspiel gegen den TSV Lehnerz aberkannt würden.

Wie Klassenleiter Jürgen Radeck auf OP-Anfrage mitteilte, hat das neuerliche Urteil des Zivilgerichts zum jetzigen Zeitpunkt „noch gar keine Auswirkungen“ auf das Tableau. Zunächst müsse die einmonatige Einspruchsfrist abgewartet werden. Bei den Herrenwäldern lässt man sich von den außer-sportlichen Vorgängen und Entscheidungen ohnehin nicht ablenken.

„Damit beschäftigen wir uns nicht, wir konzentrieren uns aufs Sportliche“, gibt sich TSV-Coach Dragan Sicaja fokussiert. Ob mit oder ohne Punktabzug für die Eintracht - fest steht, dass das Kräftemessen des Tabellendritten und -vierten, die beide die Bewerbungsunterlagen für die Zulassung zur Regionalliga Südwest eingereicht haben, einen wegweisenden Charakter hat.

Doch von einem „Endspiel der Verfolger“ will FSC-Trainer Otmar Velte nicht sprechen: „Es ging für uns nie darum, vorne anzugreifen. Wir sind froh, dass wir nach drei Jahren nichts mit dem Abstieg zu tun haben. Ein Ziel haben wir aber noch: Wir wollen die beste Saison seit dem Wiederaufstieg spielen. Dafür fehlen uns noch sechs Punkte.“

Geht es nach der Statistik, verspricht die Partie spannend zu werden. Denn von den letzten neun Vergleichen beider Mannschaften endete nur eines mit einem Unterschied von mehr als einem Tor. Sicaja wundert dies nicht: „Lohfelden hatte schon immer gute Mannschaften. Diesmal spielen sie eine gute Serie. Otmar macht dort gute Arbeit. Ihm ist es gelungen, aus vielen guten Individuen eine Mannschaft zu formen.“

Fehlen wird der Eintracht nur noch diesmal Kapitän Kevin Vidakovics (Rot-Sperre) sowie Dominik Völk, der sich gegen Vellmar die Schulter auskugelte und für den damit diese Saison wohl beendet ist (die OP berichtete). Ariel Szymanski ist wieder fit. „Er hat aber noch keinen Spielrhythmus und wird erstmal in der zweiten Mannschaft zum Einsatz kommen“, kommt für Sicaja ein Einsatz des Defensiv-Allrounders zu früh.

Velte muss auf Christian Käthner (beruflich verhindert), Florian Heussner und Niklas Kühne (beide Fußverletzung) verzichten. Ein Fragezeichen steht bei den Nordhessen noch hinter den Einsätzen von Thomas Müller und Pere Pavic.

Guter Dinge für den Saisonendspurt war Natnael Tega nach dem 5:1-Erfolg gegen den OSC Vellmar vor zwei Wochen: „Wenn wir die letzten Spiele weiterhin so stark bestreiten, werden wir es schaffen.“ Sein Stürmerkollege Del-Angelo Williams mahnte derweil: „Es ist wichtig, dass wir nicht wieder die ersten Minuten verschlafen.“

von Marcello Di Cicco

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