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Das Favoritensterben geht weiter

Tenis, Marburg Open Das Favoritensterben geht weiter

Gianni Mina aus Frankreich sorgte gestern für den Paukenschlag bei den Marburg Open. Er torpedierte den Kasachen Andrey Golubev aus dem Turnier.

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Der Fanzose Gianni Mina warf den favorisierten Kasachen Golubev aus dem Turnier.

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Da gab keiner einen Zentimeter preis oder einen Ball vorschnell verloren. In einem Match auf Augenhöhe boten sowohl Golubev als auch Mina über weite Strecken hervorragendes Tennis, Schade, dass einer die Sachen packen musste!

In der ausgeglichenen Partie schien es zunächst so, als könne Golubev den Verlauf nach Belieben diktieren. Doch schnell wurde deutlich, dass er in Mina einen absolut ebenbürtigen Gegner hatte. Der aufschlagstarke Franzose legte im ersten Satz zunächst die Führung vor. Doch Golubev hielt dagegen, schafft im siebten Spiel ein Break zur 4:3-Führung, aber Mina konterte mit dem Rebreak, schaffte das 5:4 und nutzte im nächsten Spiel gleich den ersten Satzball. Golubev schien konsterniert, wirkte unkonzentriert und hadert unwirsch mit den Ballkindern, anstatt sich auf sein Spiel zu besinnen.

Auch der zweite Satz verlief Spitz auf Knopf. Über Break und Rebreak standen beide schließlich im Tiebreak, das Golubev für sich entscheiden konnte.

Dem Franzosen gelang gleich zum Auftakt des dritten Satzes ein Break. Doch Golubevs Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Er egalisierte und hielt bis zum 3:3 die Partie offen, ehe Mina im siebten Spiele die Vorentscheidung gelang. Golubevs Widerstand war gebrochen, und Mina beendete das Match mit seinem Punkt zum 6:3.

Tapfer boten die mit einer Wildcard ins Doppelfeld aufgenommenen Lokalmatadoren Jan Beusch und Lazar Magdincev den klaren Favoriten Taro Daniel und Renzo Olivo Widerstand und hielten bis zum 4:4 durchaus mit, ehe der Japaner und der Argentinier Ernst machten, das Break im neunten Spiel erzwangen und das 6:4 zum Satzgewinn nachlegten.

Die Geschichte des zweiten Satzes ist schnell erzählt: Die nun dominierenden Daniel/Olivo lagen schnell mit 4:0 vorne und hatten so klare Verhältnisse geschaffen. Sie ließen nur noch einen Spielverlust zu und setzten mit 6:1 den Schlusspunkt.

von Bodo Ganswindt

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