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Coach Dalwig erwartet ein enges Spiel

German Football League Coach Dalwig erwartet ein enges Spiel

Der Saisonstart der Stuttgart Scorpions, am Sonntag, 15 Uhr, im Schwabenland Gegner der Marburg Mercenaries, kann als geglückt bezeichnet werden.

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Marburgs Luke McCann (links) hat den Football gegen Den Lindenblatt von den Rhein-Neckar Bandits sicher in den Händen. Foto: Michael Hoffsteter

Quelle: Michael Hoffsteter

Marburg. Marburg. Nach Siegen über Franken, München und das Saarland, steht man derzeit mit „weißer Weste“ an der Tabellenspitze und untermauert nachhaltig den eigenen Anspruch, um die Südmeisterschaft mitspielen zu wollen. Augenscheinlich hat der neue Head Coach Jemil Hamiko eine gute Mischung aus Veteranen und Talenten auf den Rasen gezaubert, wobei sicherlich auch die starken Imports aus den USA eine gewichtige Rolle in der jüngsten Erfolgsgeschichte der Schwaben spielen.

Jermaine Guynn verstärkt das Team

Im Lager der Mercenaries ist man sich der Stärken und Schwächen des kommenden Gegners durchaus bewusst und glaubt, durch Videosichtung das richtige Rezept gefunden zu haben. Welche Zutaten dafür benötigt werden, wollte man vorab nicht kundtun, der Head Coach Matthias Dalwig war sich indes einer Sache recht sicher: „Ich erwarte ein enges Spiel auf Augenhöhe.“ Dabei müssen die „Söldner“ vor allem die produktive Offense der Stuttgarter in den Griff bekommen, die bisher in drei Partien stattliche 44 Punkte im Durchschnitt erzielte. Garant dafür ist vor allem die neue Kombination von Quarterback Luke Barthelmess und Wide Receiver Mar‘quone Edmonds, die ebenso einschlugen wie Rückkehrer Patrick Geiger auf der Position des Runningbacks. So ganz nebenbei hat man in Fabian Weigel dazu einen der beständigsten Receiver der German Football League in seinen Reihen. In der Defense konnte man sich vor der Saison die Dienste von Jermaine Guynn sichern, der aus dem Saarland wechselte.

Drei Spieler fallen aus

Der ehemalige Kapitän der Purdue Boilermakers (Division I) verfügt über eine seltene Verknüpfung von Kraft und Schnelligkeit, die jeder Offensive Line Kopfzerbrechen bereitet. „Guynn hatten wir vor der Spielzeit auch auf dem Zettel, da er bereits bei den Hurricanes zu überzeugen wusste. Bei ihm darf man jedenfalls nie schlafen“, zeigt Mercenaries Quarterback Micah Brown Respekt vor seinem Gegenüber.

Unverwundbar sind die Schwaben indes keineswegs, wie bisher kassierte 75 Punkte in drei Spielen belegen. Dabei darf Marburg die Augen jedoch nicht davor verschließen, dass man sich satte 52 der angesprochenen Punkte bereits zum Saisonauftakt gegen die Franken Knights einfing. Zuletzt war es vor allem gegen das starke Laufspiel der Saarland Hurricanes um Ausnahme-Runningback Giovannie Dixon deutlich besser geworden.

Die Mercenaries reisen ohne die Langzeitverletzten Jimmy Yock und Christian Köller gen Süden, und auch Cornerback Paolo Montalbano wird fehlen.

Einen Augenmerk richten will man auf die Etablierung des Laufspiels, das gegen die Mannheimer ein bisschen in den Kinderschuhen stecken geblieben war. Dazu sagt Micah Brown: „Es ist wichtig, weiterhin eine gute Balance zwischen Lauf und Pass zu finden, da man sich nicht stets auf ,big plays‘ verlassen kann.“

Kick-Off der Partie ist am Sonntag um 15 Uhr im Eberhard-Bauer-Stadion in Esslingen.

von Arik T. Bredendiek

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