Volltextsuche über das Angebot:

16 ° / 13 ° Gewitter

Navigation:
Clemens Haberzettl schießt Rekord-Tor

31. offene Marburger Hallenfußball-Stadtmeisterschaft Clemens Haberzettl schießt Rekord-Tor

Einen Rekord und einen Beinahe-Rekord verzeichneten die 31. offenen Marburger Hallenfußball-Stadtmeisterschaften zum Auftakt am Freitagabend in der Großsporthalle der Kaufmännischen Schulen.

Voriger Artikel
Sollen Frauen künftig auch zahlen?
Nächster Artikel
Artur Mamberger lebt seinen Traum

Marburgs Clemens Haberzettl (links) taucht frei vor Waldtals
Torwart Peter Felix auf.Fotos: Nadine Weigel

Quelle: Nadine Weigel

Marburg. Die Zuschauer hatten es sich noch nicht einmal auf ihren Sitzen gemütlich gemacht, da rappelte es bereits zum ersten Mal im Kasten: Clemens Haberzettl bekam den ersten Anstoß kurz zugespielt, schaute ebenso kurz und traf exakt nach zwei Sekunden fast vom Anstoßkreis flach und trocken zum 1:0 für die Sportfreunde Blau-Gelb Marburg in der Eröffnungspartie gegen den FC Waldtal II, der für den SV Beltershausen eingesprungen war.

In regelmäßigen Abständen ließ der Gruppenligist weitere Treffer folgen. Vor allem Haber­zettl zeigte sich in Torlaune, markierte vier „Buden“ und war mit insgesamt neun Toren treffsicherster Schütze zum Auftakt.

Nach dem 8:0 gegen fair aufspielende Waldtaler ließen die Blau-Gelben im Feld der B-Ligis­ten ein 7:0 gegen Germania Betziesdorf, ein 5:0 gegen den FSV Borts-/Ronhausen sowie ein 3:1 gegen die BSF Richtsberg folgen. Ärgerlich für Marburgs Torwart Timo Möller: Ramon Beisat verhinderte mit seinem Treffer zum zwischenzeitlichen 1:1 die „Null“ in den Gruppen­spielen - auch das wäre wohl ein Rekord gewesen.

War die Frage nach dem Gruppensieger schnell beantwortet, blieb es im Rennen um den zweiten Platz, der ebenfalls zum Einzug in die Zwischenrunde am kommenden Samstag (3. Januar) berechtigt, zunächst noch spannend. Schließlich setzten sich die Ballsportfreunde Richtsberg mit sieben Punkten durch. Sie mussten sich nur den Blau-Gelben geschlagen geben, hielten sich aber mit einem 3:2 (nach zweimaligem Rückstand) gegen den FSV Borts-/Ronhausen und einem harterkämpften 3:2 in einer bisweilen etwas hitzigen Partie schadlos und schafften gegen Germania Betziesdorf ein 2:2.

Für Betziesdorf kam das 7:1 im abschließenden Spiel gegen die Waldtaler zu spät, bei dem Maximilian Gimbel sein Torekonto mit drei Treffern noch einmal aufstockte. Mit vier Zählern blieb den Germanen nur der dritte Rang, der nicht mehr für den Einzug in die Zwischenrunde reichen dürfte.

Mit dem 3:1 über Betziesdorf schaffte der FSV Borts-/Ronhausen wenigstens noch den Sprung auf Rang vier vor dem FC Waldtal II, der sich seiner Haut wacker wehrte, den FSV im direkten Duell mit 4:0 bezwang und auch beim 2:3 gegen Richtsberg vor einem Punktgewinn stand.

Leichtes Spiel hatten die Unparteiischen Markus Rolbetzki (Schröck) und Markus Halbrucker (Stadtallendorf), die nur vier Zeitstrafen verhängen mussten und kaum einmal eine verbotene Grätsche abpfeifen mussten.

von Frank Steinhoff-Wolfart

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Lokalsport
../dpa-ServiceLine-images/large/urn-newsml-dpa-com-20090101-170707-99-155169_large_4_3.jpg
Fotostrecke: Wie werde ich Sounddesigner/in?