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Cervantes und Langer spielen das Finale

Tennis, Marburg Open 2015 Cervantes und Langer spielen das Finale

In jeweils zwei Sätzen gingen die Halbfinalspiele über die Bühne. Dabei spielte sich der Spanier Inigo Cervantes in die Favoritenrolle für das Finale gegen den Deutschen Nils Langer.

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Der Deutsche Nils Langer behielt die Oberhand gegen seinen Landsmann Brands.Foto: Thomas Breme

Marburg. Im ersten Match kämpften der Russe Karen Khachanov und der Spanier Inigo Cervantes um den Einzug ins Endspiel der Marburg Open 2015. Die Sonne kannte auch diesmal kein Erbarmen und brannte auf die Akteure und Zuschauer mit Temperaturen um die 36 Grad nieder.

Gleich im ersten Spiel gelang Khachanov ein Break, und als er im fünften Spiel dem Spanier den Aufschlag erneut zum 4:1 abnahm, schien der erste Satz eigentlich gelaufen. Doch Cervantes bewies wie in allen seinen Matches zuvor ein großes Kämpferherz, gab keinen Ball verloren und schlug nun wesentlich besser auf. „Natürlich wirst du nervös, wenn du schnell mit 1:4 im Rückstand liegst“, sagte er im Anschluss. Aber er habe die Nerven behalten und zu seinem Spiel gefunden. Und das sah so aus: Er erreichte zunächst den 4:4-Gleichstand, und Khachanov legte das 5:4 vor und hatte anschließend gar zwei Satzbälle, die er allerdings nicht nutzen konnte. Cervantes glich erneut aus und ging dann 6:5 in Führung, ehe Khachanov sein Aufschlagspiel zum 6:6 durchbrachte. Im Tiebreak bewies Cervantes seine Qualitäten und ließ dem Russen nur zwei Punkte.

Im zweiten Satz, in dem sich beide Akteure trotz der großen Hitze ordentlich trieben und in dem sie so manchen spektakulären Schlag boten, war es das ominöse siebte Spiel, das die Vor­entscheidung zugunsten von Cervantes brachte.

Der Spanier gab sich dann bei seinen Aufschlagspielen keine Blöße mehr und brachte das Match nach dem 6:4-Satzgewinn sicher nach Hause. Cervantes steht damit nun in seinem vierten Turnierfinale in diesem Jahr.

Sein Gegner ist der Deutsche Nils Langer, der seinen Landsmann Daniel Brand in dem weniger spektakulären zweiten Halbfinale schlug. Langer zeigte die solidere Spielanlage. „Ich wusste, es wird ein toughes Match“, sagte er nach der Partie. Er habe seinen Plan umsetzen können. „Ich war vor allem mit meinen Returns gegen Daniels Aufschlag sehr erfolgreich und habe ihn so unter Druck setzen können.“ Brands war im Vergleich zum Vortag, als er den Brasilianer Roggerio Dutra Silva ausgeschaltet hatte, kaum wiederzuerkennen. Er war nur selten in der Lage, Langer sein Spiel aufzuzwingen. So ging der erste Satz nach zwei Breaks mit 6:2 an Langer, der den Schlusspunkt mit einem Ass setzte.

Ein ähnliches Bild auch im zweiten Durchgang: Langer war bis zum 5:4 ein Break vor und wollte nun das Match. Doch jetzt wackelte er noch einmal gewaltig. Brands erarbeitete sich fünf Breakmöglichkeiten. Aber Langer hielt stand, schaffte die Wende und servierte erneut ein Ass zum guten Ende.

nErgebnisse 3. Juli

Halbfinale Einzel: I. Cervantes (ESP) - K. Khachanov (RUS) 7:6 (2), 6:4

N. Langer (GER) - D. Brands (GER) 6:2, 6:4

Halbfinale Doppel: W. Koolhof (NED) / M. Middelkoop (NED) - A. Golubev (KAZ) / A. Sidorenko (FRA) 6:3, 6:4.

nSpiele am Samstag

Sparkassen Court ab 13 Uhr.

Doppel-Finale: W. Koolhof (NED) / M. Middelkoop (NED) - T. Kamke (GER) / S. Stadler (GER); nicht vor 15 Uhr:

Einzel Finale: I. Cervantes (ESP) - N. Langer (GER).

von Bodo Ganswindt

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