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Bundesliga-Reserve macht Boden gut

Basketball Bundesliga-Reserve macht Boden gut

Mit einem verdienten Sieg im Derby in Gießen ­verschafften sich die Oberliga-Männer des 
BC Marburg ein Polster zur Abstiegszone.

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Jenny Unger (Mitte) setzt sich gegen zwei Trierer Gegenspielerinnen durch. Die Marburger Bundesliga-Reserve gewann mit 79:67.

Quelle: Michael Hoffsteter

Regionalliga Frauen

BC Marburg II – MJC Trier 79:67 (33:34)

Mit dem Sieg über den Tabellendritten rückte das Team von Trainer Frank Arnold vor seiner zweiwöchigen Spielpause wieder etwas näher an die Spitzengruppe heran. In einem temporeichen ersten Viertel erspielte sich die Bundesliga-Reserve einen 27:23-Vorsprung, doch im zweiten Viertel lief nicht viel zusammen. „Das war katastrophal. Wir haben vergessen, den Ball in den Korb zu werfen“, kommentierte Arnold die magere Ausbeute seiner Mannschaft, die es in den zweiten zehn Minuten nur auf sieben Zähler brachte und mit 33:34 zurücklag.

Nach Wiederbeginn erwischte der BC den besseren Start (48:38, 24.), hatte seinen Vorsprung bis zum Viertel­ende (54:52) aber fast wieder verspielt. Im Schlussviertel ging Trier mit 59:58 in Führung, ehe schnelle Ballgewinne und eine gute Wurfquote die Gastgeberinnen, die sich nun auch unter den Körben gut behaupteten, endgültig auf die Siegerstraße brachten.

BC Marburg II: Bonacker, Eggers 21/1 Dreier, Großmann 2, Grusla, Hoß, Lindauer 11, Putz 16/3, Reeh 5/1, Schön 5/1, Schwarzkopf 11, Unger 9/1.

U-17-Bundesliga

Herner TC – Team Mittelhessen 59:45 (35:19)

Etwas enttäuscht zeigte sich Mittelhessen-Trainerin Nikki Johnson von der Niederlage beim Gruppensieger, nach der ihre Mannschaft nun ab dem 14. Februar ohne Punkt in die Hauptrunde gegen die Nord-Ost-Vertreter Braunschweig-Wolfenbüttel, Lichterfelde und Halle geht.

„Ich hatte mir ein bisschen mehr erhofft. Es müsste schon ein Wunder geschehen, wenn wir noch ins Final-4-Turnier Ende April einziehen wollen“, erklärte Johnson, „aber für mich ist es wichtiger, dass sich die Mädchen auf einen hohen Niveau weiterentwickeln können“. Schon im erste Viertel (24:7) legte Herne um die nie zu stoppende Jenny-Meike Strozyk (31 Punkte) den Grundstein zum Sieg. „Wir haben uns im Aufbau zu viele Ballverluste geleistet“, sah Johnson einen weiteren Grund für die Niederlage, die ihr Team nach dem dritten Viertel (52:30) wenigstens noch etwas in Grenzen halten konnte.

Team Mittelhessen: Dapper 4, Grusla, Klippel 2, P. Kohl 10, Lindauer, Lukow 4/1, Oehm 8, Pfeffer, Quapil, Reeh 8/2, Reichert 9, Seegräber.

Oberliga Männer

MTV Gießen – BC Marburg 74:80 (40:45)

Mit dem Sieg beim Tabellenvierten setzten die Marburger ihre Erfolgsserie fort und verschafften sich ein kleines Polster zu den Abstiegsplätzen. Die Gastgeber hatten zwar in Halil Shala (27 Punkte/4 Dreier) und Yannik Ribbecke (15) zwei überdurchschnittliche Schützen in ihren Reihen und trafen mit neun Dreiern gut von außen. Doch das Team von Trainer Matthias Alver um die starken Mohamad Nour Diar Bakerli (18/3), Nils Steuber, Jerome Strack (beide 17) und Johannes Plitt-Geissler (12/3) machte dies mit mannschaftlicher Geschlossenheit wett.

Bereits zur Pause (45:40) hatten sich die Marburger einen leichten Vorsprung erspielt, den sie mit großem Einsatz und einer guten Trefferquote bis zur Schlusssirene erfolgreich verteidigten. Mit einem Sieg über den Tabellensiebten MTV Kronberg II am Sonntag (18 Uhr, kleine Gaßmann-Halle) können sich die Marburger weiter von der gefährdeten Zone absetzen.

BC Marburg: Diar Bakerli 18/3, Filusch 2, Frac, Gardlo 4, Menz 3, Plitt-Geissler 12/3, Rode, Steuber 17, Strack 17, Vanjak, Weiß 7/1.

Oberliga Frauen

BC Wiesbaden – BC Marburg III 75:44 (46:17)

Im Duell Tabellenführer gegen Schlusslicht standen die weiter sieglosen Marburgerinnen von Beginn an auf verlorenem Posten. Vor allem Noemi Mensing (25 Punkte) bekam der BC, bei dem Lena-Kristin Riedel (16 Punkte) eine starke Partie zeigte, nicht in den Griff.

BC Marburg III: Huneke 4, Langenberg, Mankel 4, Riedel 16/2, Schnabel 2, Simon 8, Skrzypek 6, Thallmair 2, Zerwes-Polgar 2, Zimmermann.

von Frank Steinhoff-Wolfart

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